Bachelorarbeit, 2014
84 Seiten, Note: 1,7
Ausgangslage
1 Theoretische Vorüberlegungen
1.1 Erwachsenenbildung/ Weiterbildung und das Lebenslange Lernen
1.2 Motive/ Motivation einer (Nicht)Teilnahme
1.3 Aktuelle Daten zur Weiterbildungspartizipation
1.4 Maslows Bedürfnishierarchie, Humankapitaltheorie und Habitus
1.5 Modelle zur Erklärung und Prognose von Weiterbildungsverhalten
1.5.1 Teilnehmermotivationstypologie und EPS A – Cyril Houle
1.5.2 Das „Congruence Model“ – Roger Boshier
1.5.3 Das „Model of Recruitment and Barries“ – Kjell Rubenson
1.5.4 Partizipationsforschung & Verbraucherverhalten – Jyri Manninen
1.6 Einflussfaktoren die Motive für eine (Nicht-)Teilnahme beeinflussen
2 Methode und Forschungsdesign
2.1 Forschungsmethode
2.2 Ablauf der Untersuchung
2.2.1 Entwicklung des Fragebogens
2.2.1.1 Einleitung
2.2.1.2 Teilnahme und Teilnahmedauer
2.2.1.3 Inhalte der besuchten Weiterbildungen
2.2.1.4 Nutzen und subjektive Meinung der Teilnehmenden
2.2.1.5 Kosten
2.2.1.6 Motive
2.2.1.7 Informationen
2.2.1.8 Alter
2.2.2 Durchführung der Befragung
3 Die Ergebnisse und deren Analyse
3.1 Ergebnisse
3.1.1 Alter
3.1.2 Weiterbildungsteilnahme
3.1.3 Inhalte
3.1.4 Nutzen
3.1.5 Eigene Meinung
3.1.6 Kosten
3.1.7 Motive
3.1.8 Information
4 Fazit
Die Arbeit untersucht das Weiterbildungsverhalten und die zugrunde liegenden Motive von Lehrkräften an öffentlichen Schulen im Raum Dresden, um zu klären, inwieweit diese ihrer gesetzlichen Fortbildungspflicht nachkommen.
1.1 Erwachsenenbildung/ Weiterbildung und das Lebenslange Lernen
Zu Beginn ist festzustellen, dass die Begriffe Erwachsenbildung und Weiterbildung, auch wenn diese oft synonym benutzt werden, voneinander abzugrenzen sind.24 Rein geschichtlich betrachtet, geht der Begriff der Erwachsenenbildung weiter zurück, als der Begriff der Weiterbildung. Erwachsenenbildung wird nach Pöggeler als „die in organisiert-institutionellen Formen unternommenen Bemühungen um Aktivierung menschlicher Mündigkeit, Freiheit und Verantwortung mittels einer vom Erwachsenen selbst initiierten und verantworteten Bildung“25 verstanden. Der Begriff der Erwachsenenbildung steht, vor und nach der realistischen Wende, für „Institutionen und Bildungsangebote für Erwachsene [und, A.S] auch für eine grundlegende Werthaltung und gesellschaftliche Norm, die die politische und kulturelle Bildung sowie Persönlichkeitsbildung in den Mittelpunkt stellt“26.
In den 1970er Jahren etablierte sich der „eher bildungspolitisch geprägte Terminus der Weiterbildung“27. Dieser wird als „Fortsetzung und Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluß [sic] einer unterschiedlich ausgedehnten ersten Bildungsphase“28 beschrieben.
Die KMK29 erweiterte die Definition des Deutschen Bildungsrates: „Unter Weiterbildung werden die intentionalen Bildungsaktivitäten zusammengefasst, die nach Abschluss einer ersten, unterschiedlich ausgedehnten Bildungsphase mit anschließender Erwerbstätigkeit oder auch Familientätigkeit aufgenommen werden“30. Betrachtet man die Weiterbildung in der Gesamtheit des deutschen Bildungswesens, ist diese dem quartären Bildungsbereich zuzuordnen.
1 Theoretische Vorüberlegungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe der Erwachsenenbildung und Weiterbildung, erläutert Motivationstheorien und stellt Modelle zur Partizipationsforschung vor.
2 Methode und Forschungsdesign: Das Kapitel erläutert die quantitative Forschungsmethode, die Entwicklung des verwendeten Fragebogens und den Ablauf der Untersuchung an den ausgewählten Dresdner Schulen.
3 Die Ergebnisse und deren Analyse: Hier erfolgt die Auswertung der erhobenen Daten hinsichtlich Altersstrukturen, Teilnahmegraden, Inhalten, Nutzen und Kosten der absolvierten Fortbildungen.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, gleicht sie mit der gesetzlichen Fortbildungspflicht ab und diskutiert die methodischen Grenzen der Untersuchung.
Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Lehrerfortbildung, Partizipation, Motivation, Maslow, Humankapitaltheorie, Habitus, Schulkultur, Lehreralltag, quantitative Erhebung, Dresden, Lebenslanges Lernen, Fortbildungspflicht, empirische Sozialforschung.
Die Arbeit analysiert das Weiterbildungsverhalten und die individuellen Motive von Lehrkräften an öffentlichen Schulen im Raum Dresden.
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Erklärungsmodellen für Weiterbildungsteilnahme, den gesetzlichen Rahmenbedingungen in Sachsen sowie der Analyse von Daten zu Inhalten, Kosten und dem wahrgenommenen Nutzen von Fortbildungen.
Es wird untersucht, inwieweit Lehrer staatlicher Schulen die im Schulgesetz des Freistaates Sachsen festgelegte Fortbildungspflicht erfüllen und welche Gründe für ihre Teilnahme oder Nicht-Teilnahme ausschlaggebend sind.
Die Autorin führte eine quantitative empirische Erhebung mittels eines standardisierten Fragebogens an Gymnasien, Oberschulen und Grundschulen im Raum Dresden durch.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Vorüberlegungen, die methodische Herleitung des Forschungsdesigns und die ausführliche Darstellung sowie Analyse der gewonnenen Studienergebnisse.
Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Lehrerfortbildung, Partizipationsforschung und quantitative Sozialforschung.
Die Mehrheit der Befragten erachtet Fortbildungen als notwendig, wobei häufig der Wunsch nach einem effektiveren und zeitsparenderen Angebot geäußert wurde.
Die Studie deutet auf eine höhere Teilnahmequote bei älteren Lehrkräften hin, während die Altersgruppe der 20- bis 40-Jährigen unterrepräsentiert ist.
Ja, Webseiten wie lehrerbildung.sachsen.de werden von einem Großteil der Lehrer genutzt, wobei auch der kollegiale Austausch innerhalb der Schulen eine zentrale Informationsquelle bleibt.
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