Hausarbeit (Hauptseminar), 2011
42 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Perú im historischen Überblick
3. Das español del Perú
4. Das español del Perú nach John M. Lipski
4.1. Nichtspanische Spracheinflüsse
4.2. Phonologie und Phonetik: Vokalismus
4.2.1. Reduktion unbetonter Vokale
4.2.2. Verschiebung des Akzentes
4.2.3. Reduktion von fünf auf drei Vokale
4.2.4. Tabellarische Übersicht: Lipski - Vokalismus
4.3. Phonologie und Phonetik: Konsonantismus
4.3.1. Der yeísmo
4.3.2. Realisierung von /x/
4.3.3. Schwund von intervokalischem /b/-/d/-/g/
4.3.4. Realisierung von /č/ (=/tʃ/)
4.3.5. Realisierung von /r/
4.3.6. Realisierung von /s/
4.3.7. Realisierung von /n/
4.3.8. Realisierung von /f/
4.3.9. Tabellarische Übersicht: Lipski - Konsonantismus
4.4. Morphosyntax
4.4.1. Der voseo
4.4.2. Le ,lo, la
4.4.3. Muy als adverbieller Verstärker
4.4.4. Der subjuntivo de presente
4.4.5. Phänomene aus der Andenregion
4.4.6. Doppelung und Schwund des direkten Objekts
4.4.7. Doppelte Possessivpronomen
4.4.8. Ausfall unverzichtbarer Artikel
4.4.9. Pretérito perfecto anstatt pretérito indefinido
4.5. Lexik
5. Das español del Perú nach María Vaquero de Ramírez
5.1. Phonologie und Phonetik: Vokalismus
5.1.1. Die vocales caedizas
5.1.2. Die Labialisierungvon Vokalen
5.1.3. Tabellarische Übersicht: Ramírez – Vokalismus
5.2. Konsonantismus
5.2.1. Der yeísmo und das Phonem /ǰ / oder /y/, geschrieben: y
5.2.2. Das Phonem /x/, geschrieben: j, g
5.2.3. Schwächung und Verstärkung von /b d g/
5.2.4. Sonorisierung von /p-t-k/
5.2.5. Die assibilierten Alophone /ř/ und /r̄̌ / (=[ʒ])
5.2.6. Der seseo und Phonem /s/, geschrieben: s, c, z
5.2.7. Fonemas oclusivas als Endposition der Silbe
5.2.8. Tabellarische Übersicht: Ramírez - Konsonantismus
5.3. Morphosyntax
5.3.1. Diskordanz des Genus
5.3.2. Substantivendungen auf vocales tónicas –Pluralendung auf -ses
5.3.3. Artikel in Kontaktzonen mit indigener Bevölkerung: Elision
5.3.4. Leísmo, laísmo, loísmo
5.3.5. Diminutivendung -acho und -acha
5.3.6. Der Spezialfall: hasta
6. Die Analyse der Sprachprobe eines Limeño
6.1. Kastilische Transkription des Interviews
6.2. Phonologische Transkription des Interviews
6.3. Phonologie und Phonetik: Vokalismus
6.3.1. Längung betonter Vokale
6.3.2. Nasalierung von Vokalen
6.4. Phonologie und Phonetik: Konsonantismus
6.4.1. Der yeísmo
6.4.2. Der seseo und die Aussprache von /s/
6.4.3. [θ] anstatt [s]
6.4.4. Aspiration von /s/ und /z/ im Wort- und Silbenauslaut
6.4.5. Aussprache des finalen /s/ [s] als /j/ [x]
6.4.6. Frikativierung von /b/ und /v/ im Wortanlaut
6.4.7. Aussprache von auslautendem /d/ [ð] als [t]
6.4.8. Aussprache von [ɣ] als [x]
6.4.9. Velarisierung von /n/ im Wortauslaut
6.4.10. Schwund von /d/ in intervokalischer Position
6.4.11. Aspiration von /l/ im Silbenauslaut
6.5. Morphosyntax
6.6. Lexik
7. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachlichen Besonderheiten des peruanischen Spanisch, insbesondere des Dialekts von Lima (Limeño). Ziel ist es, die Aussprache eines Muttersprachlers durch eine Sprachprobe zu analysieren und diese mit den theoretischen Forschungsergebnissen von Sprachwissenschaftlern wie John M. Lipski und María Vaquero de Ramírez abzugleichen, um Gemeinsamkeiten und Abweichungen festzustellen.
6.3. Phonologie und Phonetik: Vokalismus
Sehr deutlich und durchgehend ist die Längung betonter Vokale hörbar. Ramírez sowie Lipski haben dieses Phänomen für Peru nicht beschrieben. Auch Noll hat dieses Phänomen nicht speziell Peru zugewiesen. Er hat dazu folgendes formuliert:
„In Bezug auf die Quantität ist im amerikanischen Spanisch vereinzelt eine leichte Längung betonter Vokale in offener Silbe festzustellen (México [ˈmeːxiko]). Dies hängt einerseits mit der Prosodie zusammen, die im Vergleich zu der des Kastilischen zum Teil getragener erscheint und sich durch individuelle Emphase noch verstärken kann.“ (Noll, 2009: 28)
Weiterhin erklärt Noll, dass der Ausfall von Konsonanten die Längung bedingen kann. Gleich zu Beginn des Interviews lassen sich mehrere Beispiele finden.
1. Einleitung: Die Arbeit motiviert die Untersuchung des peruanischen Spanisch für den Fremdsprachenunterricht und beschreibt die Methodik der Sprachprobe eines Limeño.
2. Perú im historischen Überblick: Ein kurzer Abriss der Geschichte Perus von der Inka-Zeit bis zur heutigen demografischen und sprachlichen Situation.
3. Das español del Perú: Eine Einführung in die regionale Vielfalt und die sprachliche Struktur des Spanischen in Peru.
4. Das español del Perú nach John M. Lipski: Detaillierte Darstellung der phonologischen, morphosyntaktischen und lexikalischen Besonderheiten basierend auf der Forschung von Lipski.
5. Das español del Perú nach María Vaquero de Ramírez: Eine komplementäre Analyse der Dialektmerkmale unterteilt in die sprachgeographischen Regionen Perus.
6. Die Analyse der Sprachprobe eines Limeño: Die praktische Anwendung der Theorie auf ein geführtes Interview inklusive detaillierter phonetischer Transkription und Auswertung.
7. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse, die eine Mischung aus bestätigten dialektologischen Merkmalen und individuellen Auffälligkeiten zeigt.
Peruanisches Spanisch, Limeño, Phonologie, Phonetik, Sprachkontakt, Quechua, Dialektologie, Morphosyntax, John M. Lipski, María Vaquero de Ramírez, Yeísmo, Seseo, Sprachprobe, Vokalismus, Konsonantismus.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der sprachlichen Charakteristika des peruanischen Spanisch, fokussiert auf die Aussprache eines Sprechers aus Lima.
Die zentralen Themen sind Phonologie, Phonetik sowie Morphosyntax und Lexik innerhalb des peruanischen Spanisch im Vergleich zur kastilischen Norm.
Das Ziel ist es, die Aussprache eines Limeño zu transkribieren und zu prüfen, ob die theoretischen Beschreibungen der Forschungsliteratur in der gelebten Sprachpraxis des Informanten wiederzufinden sind.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse (Lipski, Ramírez, Noll) und einer empirischen Sprachprobe, die phonologisch transkribiert und ausgewertet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung der dialektalen Merkmale nach den Experten Lipski und Ramírez sowie die praktische Analyse des durchgeführten Interviews.
Wichtige Schlüsselwörter sind peruanisches Spanisch, Dialektologie, Sprachkontakt, phonologische Analyse und die spezifischen Phänomene wie Yeísmo oder Seseo.
Laut den zitierten Forschern zeigen die Andenregionen stärkere Einflüsse durch das Quechua (z.B. Apikalisierung von /s/), während Lima spezifische küstennahe Merkmale wie den Yeísmo und eine stärkere Aspiration/Elision von /s/ aufweist.
Die Autorin betont, dass eine solche Analyse das Gehör für dialektale Varietäten schult, was für Lehrkräfte im Spanischunterricht essenziell ist, um Muttersprachler im Unterricht kompetent zu begleiten und sprachliche Vielfalt zu vermitteln.
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