Bachelorarbeit, 2013
44 Seiten, Note: 2,1
Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung von Weiblichkeit in den Filmen der Nouvelle Vague, insbesondere anhand der Werke „Jules et Jim“ von François Truffaut und „À bout de souffle“ von Jean-Luc Godard. Ziel ist es, die Codierung von Weiblichkeit in diesen Filmen zu analysieren und die Rolle der Frau in der kinematographischen Darstellung der Geschlechterrollen zur Zeit der Nouvelle Vague zu beleuchten. Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse der Filmprotokolle und die Interpretation der Intentionen der Regisseure.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert die Forschungsfrage sowie die Vorgehensweise. Der zweite Abschnitt gibt einen Einblick in die Gender-Studien und die Bedeutung des Geschlechts für Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft. Der dritte Abschnitt befasst sich mit dem Phänomen der Nouvelle Vague, ihrer Entstehung und der Darstellung von Frauen in den Filmen von Godard und Truffaut. Die Kapitel 5.1 und 5.2 analysieren die Filme „Jules et Jim“ und „À bout de souffle“ anhand der Filmprotokolle und beleuchten die Darstellung der weiblichen Figuren. Der Abschnitt 5.3 geht auf die Intentionen Truffauts und Godards ein. Die Zusammenfassung fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Bedeutung der beiden Filme in Bezug auf die Gender-Studien.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Codierung der Weiblichkeit, die Nouvelle Vague, die Darstellung der Frau im Film, die Geschlechterrollen, die Filme „Jules et Jim“ und „À bout de souffle“, François Truffaut, Jean-Luc Godard, Gender-Studien, Filmgeschichte, Filmtheorie, Filmkritik.
Es beschreibt die Art und Weise, wie Frauenrollen in den Filmen dieser Ära filmisch inszeniert wurden, oft als Bruch mit traditionellen Kinokonventionen nach 1945.
Die Arbeit analysiert François Truffauts „Jules et Jim“ (1962) und Jean-Luc Godards „À bout de souffle“ (1960).
Die weiblichen Figuren traten vordergründiger auf und zeigten eine neue Form von Freiheit und Komplexität, was sie von den stereotypen Rollen des Vorkriegskinos abhob.
Gender-Studien bilden den theoretischen Rahmen, um die kinematographische Darstellung der Geschlechterrollen und die Intentionen der Regisseure kritisch zu hinterfragen.
In „Jules et Jim“ steht Cathérine (Jeanne Moreau) im Fokus, in „À bout de souffle“ ist es Patricia (Jean Seberg) an der Seite von Michel (Jean-Paul Belmondo).
Beide gewählten Filme sind bedeutende Frühwerke der Nouvelle Vague, in denen die neue Ästhetik und die Darstellung der Frau besonders prägnant hervortreten.
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