Studienarbeit, 2013
45 Seiten, Note: 1,7
1. Zusammenfassung
1.1 Deutsche Zusammenfassung
1.2 Englische Zusammenfassung
2. Einleitung
2.1 Theoretischer Hintergrund
2.2 Forschungsfragestellungen
3. Methode
3.1 Stichprobe
3.2 Fragebogen
3.3 Messungen
3.4 Statistische Analysen
4. Ergebnisse
5. Diskussion der Ergebnisse
5.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2 Relevanz der Ergebnisse für Theorie und Praxis
5.3 Forschungsanregungen
Die vorliegende Arbeit untersucht, in welchem Maße die Einstellung einer Person gegenüber der Zukunft, unter Einbeziehung der Variable materialistisches Denken, dazu geeignet ist, risikoreiches Verhalten vorherzusagen, wobei insbesondere geschlechtsspezifische Unterschiede analysiert werden.
2.1 Theoretischer Hintergrund
Es steht fest, dass die deutsche Bevölkerung nicht ausreichend für ihre zukünftige Rente spart. Eine durch den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Auftrag gegebene, repräsentative Befragung durch das Institut für Demoskopie Allensbach (2012) ergab, dass die Deutschen im Alter mit deutlichen Einschränkungen ihrer Altersvorsorge rechnen und für sich selbst eine Rentenlücke von im Schnitt 600 Euro erwarten – dennoch handelt der Großteil der Bürger nicht danach und das Interesse an dem Thema Altersvorsorge geht zurück. Und das, obwohl sowohl die Regierung als auch private Organisationen zahlreiche Programme und Vorschriften entwickelt haben, um die Bevölkerung zum Sparen zu motivieren.
Im Rahmen dieser problematischen Feststellung beschäftigt sich unsere Studie mit der Frage, in welchem Ausmaß sich die Einstellung gegenüber der Zukunft einer Person (unter Kontrolle materialistischen Denkens) zur Vorhersage risikoreichen Verhaltens eignet.
In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass eine Orientierung an der Zukunft mit vielen positiven Folgen für den Einzelnen in Verbindung steht. So stellten beispielsweise De Volder und Lens (1982) einen Zusammenhang mit besseren akademischen Leistungen fest und Strathman, Gleicher, Boninger und Edwards (1994) konnten innerhalb ihrer Studie bei einer starken Orientierung an der Zukunft weniger gesundheitsgefährdendes Verhalten nachweisen. Das Gegenteil gilt bei einer gegenwärtigen Orientierung: Hier besteht beispielsweise die Gefahr von psychischen Problemen, Kriminalität, Alkohol- und Drogenkonsum (Zimbardo & Boyd, 1999).
1. Zusammenfassung: Dieses Kapitel bietet einen kompakten Überblick über die Forschungsziele, das methodische Vorgehen bei der Befragung von 274 Personen sowie die zentralen Erkenntnisse bezüglich Risikoverhalten und materialistischem Denken.
2. Einleitung: Hier werden der theoretische Hintergrund zur Altersvorsorge und Zeitperspektive beleuchtet sowie die forschungsleitenden Hypothesen zur Vorhersage von Risikoverhalten definiert.
3. Methode: Dieser Abschnitt beschreibt die Stichprobenwahl, den Aufbau des Fragebogens, die Skalenmessungen sowie die angewandten statistischen Verfahren zur Datenanalyse.
4. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die statistischen Resultate der Korrelations- und Regressionsanalysen präsentiert, inklusive der deskriptiven Daten zu den untersuchten Variablen.
5. Diskussion der Ergebnisse: Dieses Kapitel interpretiert die gewonnenen Daten kritisch, setzt sie in den Kontext zu bestehender Literatur und gibt fundierte Anregungen für zukünftige Forschungsansätze.
Einstellung gegenüber der Zukunft, Risikoverhalten, Materialistisches Denken, Altersvorsorge, ZTPI, Geschlechtsunterschiede, Korrelationsanalyse, Regressionsanalyse, Cronbach Alpha, Zeitperspektive, deskriptive Statistik, Likert-Skala, Stichprobengröße, Entscheidungsverhalten, Altersabhängigkeit.
Die Arbeit untersucht, ob die persönliche Einstellung zur Zukunft vorhersagen kann, ob eine Person zu risikoreichem Verhalten neigt, unter Berücksichtigung des Einflusses von materiellem Denken.
Die zentralen Themen umfassen die Zeitperspektive, Risikoneigung im Alltag, materialistische Wertehaltung und soziodemografische Einflüsse wie Alter und Geschlecht.
Die Forschungsfrage lautet, in welchem Ausmaß die Zukunftseinstellung zur Vorhersage risikoreichen Verhaltens dient und ob dabei signifikante Unterschiede zwischen Männern und Frauen bestehen.
Es wurde eine quantitative Erhebung mittels schriftlichem Fragebogen bei 274 Personen durchgeführt, deren Daten mittels Reliabilitätsanalyse, Korrelations- und Regressionsverfahren ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Methodenbeschreibung sowie die umfassende Darstellung und Diskussion der statistischen Ergebnisse.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Risikoverhalten, Zukunftsorientierung, Materialismus, Zeitperspektive und geschlechtsspezifische Verhaltensunterschiede.
Die Autorin führt dies unter anderem auf eine begrenzte Stichprobengröße und die Messung des Risikoverhaltens anhand einer einzigen Situation zurück, was die Aussagekraft einschränken könnte.
Die Studie belegt statistisch signifikant, dass Männer im Allgemeinen ein höheres Maß an risikoreichem Verhalten zeigen als Frauen.
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