Bachelorarbeit, 2014
55 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit befasst sich mit dem Leben und Handeln von Martin Luther King und Malcolm X, zwei der wohl bekanntesten Bürgerrechtler der USA, in einem vergleichenden Rahmen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den jeweiligen Ideologien der beiden Männer sowie den Gründen, die für ihre unterschiedlichen Ansätze maßgeblich gewesen sein könnten.
Die Arbeit beginnt mit einer Skizzierung der wichtigsten Entwicklungen der Bürgerrechtsbewegung vor dem Eintritt Kings und X' in die Bewegung. Dabei werden wichtige Persönlichkeiten wie Booker T. Washington, W.E.B. DuBois und Marcus Garvey vorgestellt, die die spätere Debatte um Integration und Segregation prägten. Im Anschluss daran werden Kindheit und Elternhaus der beiden Männer untersucht, um die Wurzeln ihrer unterschiedlichen Ansätze aufzuzeigen. Kapitel 4 beleuchtet den Weg von King und X in die Bürgerrechtsbewegung, ihre ersten Aktivitäten und die Bedeutung ihrer jeweiligen Glaubensrichtungen für ihre Methoden. Kapitel 5 fokussiert auf die Zeit von 1957 bis 1963, in der sich Kings und X' Methoden und Ziele bereits gefestigt hatten. Anhand von markanten Ereignissen und Reden werden die Differenzen der beiden Männer deutlich, besonders durch den Vergleich von Kings „I Have a Dream“ und X' „Message to the Grassroots“. Kapitel 6 widmet sich der Zeit von 1964 bis 1968, in der sich eine Umstrukturierung in den Haltungen beider Männer abzeichnete. In diesem Kontext wird auch die These untersucht, dass Kings und X' Ideologien sich zuletzt angenähert hätten.
Die Arbeit behandelt die Themen Bürgerrechte, Segregation, Integration, Rassismus, Gewaltlosigkeit, Black Power, Martin Luther King, Malcolm X, Nation of Islam, „I Have a Dream“, „Message to the Grassroots“, „Reconstruction“ und die Geschichte der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung in den USA.
King verfolgte einen friedlichen, integrativen Weg basierend auf gewaltlosem Widerstand, während Malcolm X anfänglich einen separatistischen und radikaleren Kurs („Black Power“) einschlug.
King war christlicher Pastor und nutzte christliche Werte für seine Botschaft, während Malcolm X als Sprecher der „Nation of Islam“ den Islam als Mittel zur Stärkung des schwarzen Selbstbewusstseins einsetzte.
Einige Historiker vermuten eine Annäherung: Malcolm X öffnete sich nach seinem Austritt aus der Nation of Islam globaleren Menschenrechtsfragen, während King gegen Ende seines Lebens radikaler in seiner Kritik an Armut und Krieg wurde.
Die Vision einer Gesellschaft, in der Menschen nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt werden und in der schwarze und weiße Kinder geschwisterlich zusammenleben.
Er kritisierte die Idee der friedlichen Integration und betonte die Notwendigkeit einer schwarzen Revolution sowie die Verteidigung gegen weiße Unterdrückung mit allen notwendigen Mitteln.
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