Diplomarbeit, 2009
152 Seiten, Note: 1,7
1. Zielsetzung der Arbeit
2. Theoretische Überlegungen
2.1 Theorien
2.1.1 Nutzenmaximierung
2.1.2 Annahme der Unabhängigkeit der Präferenzen von irrelevanten Alternativen/Regularität
2.1.3 Tradeoff Contrast
2.1.4 Loss Aversion/ Extremeness Aversion
2.1.5 Rechtfertigung
2.1.6 Similarity-Hypothese
2.1.7 Dichteeffekt
2.1.8 Polarisierung
2.2 Entstehung einer Wahlentscheidung
2.2.1 Einstellung zum Produkt (Präferenz)
2.2.2 Produktwahrnehmung
2.2.3 Produktalternativenwahl
2.2.4 Kaufabsicht
2.3 Preis und Qualitätsurteile als Produktmerkmals-Dimensionen
2.3.1 Preis
2.3.2 Qualität/ Qualitätsurteile
3. Messtheoretische Überlegungen
3.1 Datenerhebungsmethode
3.1.1 Beobachtung
3.1.2 Befragung
3.2 Skalen als Messinstrumente
3.3 Gütekriterien der Messung
3.3.1 Validität
3.3.2 Reliabilität
3.3.3 Objektivität
4. Stand der bisherigen Forschung
4.1 Kardes/Herr/Marlino (1989): Some New Light on Substitution and Attraction Effects
4.2 Simonson/Tversky (1992): Choice in Context: Tradeoff Contrast and Extremeness Aversion
4.3 Lehmann/Pan (1994): Context Effects, New Brand Entry, and Consideration Sets
4.4 KIM (2001): Shoppers` Alternative Choice of Store and Manufacturers` Brands: An Examination of the Attraction and Compromise Effects towards Retailer`s Profit Optimization
4.5 Pechtl (2004): Definitions- und Wirkungsbereiche des decoy-Effekts – Eine empirisch-explorative Untersuchung
5. Hypothesen
5.1 Polarisierungseffekt in geringpreisigen Produktsegmenten
5.2 Polarisierungseffekt in hochpreisigen Produktsegmenten
5.3 Extremeness Aversion
6. Empirische Studie
6.1 Pretest 1
6.1.1 Design
6.1.2 Produktauswahl
6.1.3 Auswahl und nachträgliche Bearbeitung geeigneter Abbildungen
6.1.4 Preis-/Qualitätsabstufungen
6.1.5 Qualitätsurteile
6.1.6 Gestaltung des Pretest-Fragebogens
6.1.7 Datenerhebung Pretest 1
6.1.8 Ergebnisse Pretest 1
6.1.9 Folgerungen aus den Ergebnissen
6.2 Pretest 2
6.2.1 Ergebnisse Pretest 2
6.2.2 Implikationen für die Hauptuntersuchung
6.3 Hauptstudie
6.3.1 Gestaltung des Fragebogen der Hauptstudie
6.3.2 Datenerhebung
6.3.3 Gruppenzusammensetzung
6.3.4 Überprüfung der Homogenität der verschiedenen Gruppen
6.4 Ergebnisse der Hauptstudie
6.5 Überprüfung der Hypothesen
6.5.1 Überprüfung von Hypothese H1a
6.5.1.1 Experimentalgruppe 1
6.5.1.2 Experimentalgruppe 2
6.5.1.3 Experimentalgruppe 3
6.5.1.4 Experimentalgruppe 4
6.5.1.5 Experimentalgruppe 5
6.5.1.6 Experimentalgruppe 6
6.5.1.7 Experimentalgruppe 7
6.5.1.8 Experimentalgruppe 8
6.5.1.9 Experimentalgruppe 9
6.5.1.10 Experimentalgruppe 10
6.5.2 Interpretation der Ergebnisse der Überprüfung von Hypothese H1a
6.5.3 Überprüfung von Hypothese H1b
6.5.3.1 Experimentalgruppe 1
6.5.3.2 Experimentalgruppe 2
6.5.3.3 Experimentalgruppe 3
6.5.3.4 Experimentalgruppe 4
6.5.3.5 Experimentalgruppe 5
6.5.3.6 Experimentalgruppe 6
6.5.3.7 Experimentalgruppe 7
6.5.3.8 Experimentalgruppe 8
6.5.3.9 Experimentalgruppe 9
6.5.3.10 Experimentalgruppe 10
6.5.4. Interpretation der Ergebnisse der Überprüfung von Hypothese H1b
6.5.5 Überprüfung von Hypothese H2
6.5.5.1 Experimentalgruppe 1
6.5.5.2 Experimentalgruppe 2
6.5.5.3 Experimentalgruppe 3
6.5.5.4 Experimentalgruppe 4
6.5.5.5 Experimentalgruppe 5
6.5.5.6 Experimentalgruppe 6
6.5.5.7 Experimentalgruppe 7
6.5.5.8 Experimentalgruppe 8
6.5.5.9 Experimentalgruppe 9
6.5.5.10 Experimentalgruppe 10
6.5.6 Interpretation der Ergebnisse der Überprüfung von H2
7. Fazit
8. Literaturverzeichnis
9. Anhang
9.1 Fragebogen Pretest
9.2 Fragebogen Hauptstudie
Die Arbeit untersucht das Entscheidungsproblem von Konsumenten, wenn zu einer bestehenden Auswahl von zwei Produktalternativen eine dritte Option im sogenannten Kompromissbereich hinzugefügt wird. Das primäre Ziel ist es, die Auswirkungen dieser zusätzlichen Kompromissoption auf die relativen Wahlwahrscheinlichkeiten der ursprünglichen Alternativen zu analysieren, wobei die Dimensionen Preis und Qualität im Fokus stehen.
Preis und Qualität als Dimensionen von Kompromissoptionen – Eine empirische Studie
Im diesem Abschnitt soll zunächst auf das betrachtete Entscheidungsproblem der Studie eingegangen werden. Es wird im Folgenden davon ausgegangen, dass verschiedene Optionen von Produkten anhand von zwei Merkmalen beschrieben werden. Hinsichtlich der Präferenzen wird das Idealvektormodell unterstellt: Dabei bedeuten jeweils steigende Ausprägungen der Merkmale einen Vorteil für Personen, die über die Wahl der Optionen entscheiden müssen. Merkmal 1 könnte beispielsweise die Qualität sein, die mit zunehmender Ausprägung positiver bewertet wird, und Merkmal 2 könnte der (geringe) Preis sein, der je geringer er ausfällt, ebenfalls als vorteilhafter angesehen wird (vgl. GIERL, 2007, S. 249).
In der Ausgangssituation können Personen zwischen zwei Alternativen „A“ und „B“ wählen. Alternative „A“ besitzt einen Vorteil bei Merkmal 1, und Alternative „B“ zeichnet sich durch einen Vorteil bei Merkmal 2 gegenüber der anderen Alternative aus. Stellt man nun diese beiden Alternativen verschiedenen Personen zur Wahl, so entscheidet sich ein Teil für Alternative „A“ und ein anderer Teil für Alternative „B“ in der „ursprünglichen Auswahlmenge“. Diese Ausgangssituation wird in der nachfolgenden Abbildung grafisch veranschaulicht.
1. Zielsetzung der Arbeit: Das Kapitel erläutert das Entscheidungsproblem bei der Wahl zwischen zwei Alternativen und die Wirkung einer zusätzlichen Kompromissoption.
2. Theoretische Überlegungen: Hier werden theoretische Grundlagen wie Nutzenmaximierung, Tradeoff Contrast, Extremeness Aversion und der Polarisierungseffekt diskutiert.
3. Messtheoretische Überlegungen: Dieser Teil befasst sich mit der methodischen Vorgehensweise bei der Datenerhebung und den Gütekriterien der Messung.
4. Stand der bisherigen Forschung: Das Kapitel gibt einen Überblick über existierende Studien zu Kontexteffekten und deren Relevanz für die eigene Arbeit.
5. Hypothesen: Basierend auf der Theorie werden Hypothesen zum Polarisierungseffekt und zur Extremeness Aversion aufgestellt.
6. Empirische Studie: Dieses umfangreiche Kapitel beschreibt das Design, die Durchführung der Pretests und der Hauptstudie sowie die detaillierte statistische Überprüfung der Hypothesen.
7. Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für die Marketingpraxis.
Kompromissoption, Preis, Qualität, Wahlentscheidung, Extremeness Aversion, Polarisierungseffekt, Konsumentenverhalten, Marketingforschung, Tradeoff Contrast, Attraction-Effekt, Produktwahl, Kaufsituation, Datenerhebung, Marktwirkung, Kaufabsicht.
Die Arbeit untersucht, wie das Hinzufügen einer dritten Produktalternative (Kompromissoption) das Wahlverhalten von Konsumenten beeinflusst, die sich zwischen zwei bestehenden Alternativen entscheiden müssen.
Die zentralen Themen sind Kontexteffekte bei Kaufentscheidungen, insbesondere der Einfluss von Preis und Qualität als Produktmerkmale sowie theoretische Ansätze wie die Extremeness Aversion und die Similarity-Hypothese.
Das Ziel ist es, zu untersuchen, wie die Positionierung einer Kompromissoption im Raum zwischen zwei Extremalternativen die relativen Wahlwahrscheinlichkeiten dieser Alternativen verändert.
Es wird eine empirische Studie in Form eines Between-Subject-Designs durchgeführt, bei der verschiedene Experimentalgruppen mit unterschiedlichen Kompromissoptionen verglichen werden.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung, einen Überblick über den Stand der Forschung, die Ableitung von Hypothesen und die Durchführung einer umfangreichen empirischen Studie mit Pretests und einer Hauptstudie.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kompromissoption, Preis-Qualitäts-Dimensionen, Extremeness Aversion und empirische Marktforschung charakterisieren.
Im Gegensatz zu früheren Studien, die oft nur wenige Positionen testeten, untersucht diese Arbeit zehn verschiedene Optionen im Kompromissbereich, um eine fundiertere Aussage über die optimale Positionierung zu treffen.
Unternehmen sollten bei der Markteinführung neuer Produkte darauf achten, keine Kompromisse unterhalb der Tradeoff-Geraden anzubieten, da qualitativ hochwertige Alternativen meist attraktiver wirken.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

