Magisterarbeit, 2010
88 Seiten, Note: 1,6
Die vorliegende Magisterarbeit befasst sich mit der Mediation im Kontext von Scheidungen und untersucht deren Potenzial als Konfliktlösungsinstrument. Die Arbeit analysiert die psychologischen Aspekte der Trennung und deren Auswirkungen auf die Beteiligten, insbesondere auf die Eltern und Kinder. Ziel ist es, die Relevanz der Mediation für die Beratungspraxis im Scheidungsprozess aufzuzeigen und die Möglichkeiten und Grenzen dieser Methode zu beleuchten.
Die Einleitung führt in die Thematik der Mediation im Scheidungsprozess ein und beleuchtet die historische Entwicklung der Scheidungsforschung sowie den aktuellen Stand der Scheidungsmediation in Deutschland. Das zweite Kapitel widmet sich den psychologischen Aspekten der Trennung, wobei insbesondere die Definitionen der Mediation, die Psychologie der Gerechtigkeit und die emotionspsychologischen Aspekte im Vordergrund stehen. Hier werden auch die Auswirkungen von Konflikten auf die Beteiligten, insbesondere auf die Eltern und Kinder, analysiert.
Kapitel drei beleuchtet die Scheidung als Prozess und beschreibt den Scheidungszyklus. Im vierten Kapitel werden die Folgen für die Beratungspraxis im Scheidungsprozess erörtert, wobei die Anforderungen an die Scheidungsberatung im Mittelpunkt stehen. Das fünfte Kapitel stellt verschiedene Beratungskonzepte im Trennungsprozess vor und systematisiert diese nach ihren Schwerpunkten. Hier werden Konzepte zur Ambivalenzklärung und Entscheidungsfindung, zur Regelung der Scheidungsfolgen sowie zur Bewältigung des Scheidungserlebens vorgestellt.
Das sechste und letzte Kapitel befasst sich mit der Mediation im Kontext von Beratung und Therapie. Hier werden die Möglichkeiten und Grenzen der Mediation im Scheidungsprozess diskutiert und Schlussfolgerungen für eine umfassende Beratung im Trennungsprozess gezogen.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Mediation, Scheidung, Trennung, Konfliktlösung, Psychologie der Gerechtigkeit, Emotionen, Beratungspraxis, Beratungskonzepte, Familientherapie, Kinder im Trennungsprozess, Auswirkungen von Scheidungen, Möglichkeiten und Grenzen der Mediation.
Ja, die Arbeit untersucht Mediation als Konzept zur außergerichtlichen Regelung von Scheidungsfolgen und bewertet sie im Vergleich zu anderen Beratungsformen.
Zentral sind Gerechtigkeitskonflikte, starke Emotionen im Beratungsgespräch sowie die sozialen Auswirkungen auf die gesamte Familiendynamik.
Die Arbeit beleuchtet die Belastungen für Kinder und stellt Konzepte wie Kurzzeitinterventionen und Gruppenprogramme zur Bewältigung des Scheidungserlebens vor.
Es handelt sich um ein Phasenmodell, das die Scheidung als langfristigen Prozess begreift, der verschiedene psychologische Stufen der Verarbeitung umfasst.
Grenzen bestehen dort, wo tiefgreifende psychische Störungen vorliegen, die eher eine Therapie als eine ergebnisorientierte Mediation erfordern.
Erwähnt werden unter anderem das Stuttgarter, Regensburger und Freiburger Modell, die unterschiedliche Schwerpunkte in der Kooperation zwischen Justiz und Beratung setzen.
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