Bachelorarbeit, 2009
62 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Ziel- und Aufgabenstellung
1.2 Materialgrundlage
1.3 Methodologisches Vorgehen
2 SPEZIFIKA DER LITERARISCHEN ÜBERSETZUNG
2.1 Übersetzungswissenschaftliche Ansätze
3 KINDERLITERARISCHES ÜBERSETZEN
3.1 Begriffsabgrenzung KJI / ERI
3.2 Übersetzungswissenschaftliche Ansätze
3.3 Inhaltliche Aspekte
3.3.1 Kulturspezifische Aspekte
3.3.1.1 Eigennamen
3.3.1.2 Satire und Humor
3.3.1.3 Illustrationen
3.3.2 Buchtitel
3.4 Stilistische Aspekte
3.4.1 Sprachrhythmus, Stilebene, relative Satzlänge
3.4.2 Dialekt, Soziolekt, Umgangssprache
3.4.3 Wortspiele
3.5 Kurze Zusammenfassung
4 ANALYSE DES WUNSCHPUNSCHS
4.1 Inhaltsangabe
4.2 Analyse der Textstellen
4.2.1 Inhaltliche Aspekte
4.2.1.1 Kulturspezifika
4.2.1.1.1 Eigennamen
4.2.1.1.2 Satire und Humor
4.2.1.1.3 Illustrationen
4.2.1.2 Buchtitel
4.2.1.3 Stilistische Aspekte
4.2.1.3.1 Dialekt, Soziolekt und Umgangssprache
4.2.1.3.2 Sprachrhythmus, Stilebene, relative Satzlänge
4.2.1.3.3 Wortspiele
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Ziel der Arbeit ist es, spezifische übersetzerische Verfahren im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur zu identifizieren und zu untersuchen, ob und wie diese bei der Übersetzung des Werkes "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch" von Michael Ende in das Englische angewandt wurden.
4.2.1.1.1 Eigennamen
Als der Zauberer und die Hexe gegen Ende des Buches den Wunschpunsch fertig gebraut haben beginnen beide damit ihre Wünsche auszusprechen, die daraufhin wahr werden. Beide wissen allerdings nicht, dass der Kater und der Rabe dafür gesorgt haben, dass sich die Wünsche nicht mehr, wie zuvor geplant, in das Gegenteil umkehren. Jeder Wunsch geht nun so in Erfüllung wie er ausgesprochen wird:
DE: Irrwitzer: „Punsch aller Pünsche, erfüll meine Wünsche: Die Elbe, die Weser, die Donau der Rhein 22 und alle Gewässer soll’n sauber und fischreich wie früher sein, oder noch besser.“ (siehe S. 211)
EN: Preposteror: “Oh potent bowl of omnipotent potion, Now hear my wish and grant me a notion: The Thames, Mississippi, the Danube and Rhine, And each other river and stream Shall be crystal-clear and shall sparkle like wine, As if in a wondrous dream” (siehe S. 192)
1 EINLEITUNG: Die Einleitung legt die Problemstellung und das Ziel der Arbeit dar, das literarische Übersetzen von Kinderliteratur anhand von Michael Endes "Wunschpunsch" zu untersuchen.
2 SPEZIFIKA DER LITERARISCHEN ÜBERSETZUNG: Dieses Kapitel thematisiert allgemeine Theorien und Ansätze der literarischen Übersetzung und deren Abgrenzung zur Fachtextübersetzung.
3 KINDERLITERARISCHES ÜBERSETZEN: Hier werden spezifische Herausforderungen und Strategien für die Übersetzung von Kinderliteratur erörtert, unter Berücksichtigung von Alter und Weltkenntnis der Rezipienten.
4 ANALYSE DES WUNSCHPUNSCHS: Dieser Hauptteil analysiert konkrete Textbeispiele der deutschen Ausgabe und der englischen Übersetzung hinsichtlich Eigennamen, Humor, Illustrationen und stilistischer Aspekte.
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und reflektiert über die Möglichkeiten und Grenzen einer "perfekten" Kinderliteraturübersetzung.
Kinderliteratur, Übersetzungswissenschaft, Literaturübersetzung, Michael Ende, Wunschpunsch, Adaption, Kulturspezifika, Eigennamen, Humor, Wortspiele, Kofferwort, Sprachrhythmus, Zielgruppe, Äquivalenz, Kulturkompetenz.
Die Arbeit untersucht die speziellen Anforderungen und Verfahren, die bei der Übersetzung von Kinderliteratur anfallen, und analysiert deren praktische Umsetzung am Beispiel von Michael Endes Buch.
Die zentralen Felder umfassen die Spezifika literarischer Übersetzungen, die Anpassung an die kindliche Zielgruppe sowie den Umgang mit kulturspezifischen Elementen, Humor und Wortspielen.
Es wird erforscht, ob es spezielle Verfahren in der Kinderliteraturübersetzung gibt und ob es notwendig ist, den Übersetzungsprozess explizit auf junge Rezipienten auszurichten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller übersetzungswissenschaftlicher Forschung sowie einer vergleichenden Analyse des deutschen Originaltextes und dessen englischer Übersetzung.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse konkreter Textstellen aus dem "Wunschpunsch", insbesondere hinsichtlich Namen, Humor, Illustrationen und der stilistischen Gestaltung.
Wichtige Begriffe sind Kinderliteratur, Übersetzung, Adaption, Kulturspezifika, Humor, Wortspiele und Sprachrhythmus.
Die Übersetzer adaptieren redende Namen oft, um die Bedeutungsebene für das englischsprachige Kind zu erhalten, auch wenn dabei teils Nuancen verloren gehen.
Illustrationen werden als Teil des Übersetzungsproblems betrachtet, wobei der Fokus darauf liegt, ob kulturelle Anspielungen durch das Bild den jungen Leser überfordern könnten.
Das Werk eignet sich aufgrund seines intensiven Spiels mit Sprache, Klang, Rhythmus und komplexen Wortschöpfungen hervorragend für eine Untersuchung dieser Art.
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