Skript, 2015
108 Seiten
1 Einführung in das betriebliche Rechnungswesen
1.1 Fallstudie
1.2 Geschäftsführung in einem Unternehmen (am Beispiel der Copy-Fix AG aus dem Planspiel)
1.3 Buchführung und Bilanzierung
1.3.1 Worum geht es in der Buchführung und der Bilanzierung?
1.3.2 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
1.3.3 Rechenwerke
1.4 Wichtige Begriffe der Finanzbuchführung
2 Bilanz und GuV
2.1 Bilanz
2.1.1 Bewertungsansätze
2.1.2 Gliederung der Bilanz seit BilMoG
2.1.3 Aufgaben der Bilanz
2.1.4 Unterscheidungskriterien
2.1.5 Bilanzveränderungen
2.2 Die Gewinn- und Verlustrechnung
2.2.1 Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung
2.2.2 Wichtige Begriffe des GuV-Kontos
2.3 Bilanzanalyse und Kennzahlen
2.3.1 Bilanzanalyse in 5 Schritten
2.3.2 Wichtige Kennzahlen
3 Buchungen auf Konten
3.1 Aktiv- und Passiv-Konten
3.1.1 Aktiv-Konten (Bestandskonto: Bestand von Vermögensgütern)
3.1.2 Passiv-Konten (Bestandskonto: Bestand von Schulden)
3.2 Regeln der Buchführung I
3.3 Regeln der Buchführung II
3.4 Aufwand und Ertrag
3.4.1 Beispiel 1
3.4.2 Beispiel 2
3.4.3 Beispiel 3
3.5 Gewinn- und Verlustkonto (GuV-Konto)
3.6 Das Privatkonto
3.7 Buchungen im Umlaufvermögen
3.8 Buchungen im Anlagevermögen
3.8.1 Abschreibungsmethoden
3.8.2 Verkauf zum/über/unter Buchwert
3.9 Überblick Konten
3.10 Jahresabschluss
4 TOPSIM
5 Grundaufbau der Kostenrechnung
5.1 Einführung Fallbeispiel More-than-copy GmbH
5.2 Abbildungsfunktion der internen Rechnungslegung
5.3 Produktionsfaktoren
5.4 Kostendifferenzierung nach Lebenszyklus-Phasen
5.5 Leistungen
5.6 Produktionsprozess-Typen nach Stoffverwertungsart
5.6.1 Analytische Stoffverwertung
5.6.2 Synthetische Stoffverwertung
5.6.3 Durchlaufende Stoffverwertung
5.6.4 Umgruppierende Stoffverwertung
5.7 Kosten für die Herstellung der Prozess-Bereitschaft
5.8 Kombination von Einzelprozessen
5.9 Aufgabenbereiche der Kostenrechnung
5.10 Von der Kostenrechnung unterstützte Entscheidungsfelder
5.11 Traditioneller Grundaufbau der Kostenrechnung
5.11.1 Kostenarten
5.11.2 Kostenstellen
5.11.3 Kostenträger
6 Grundformen der Kalkulation von Leistungen
6.1 Grundsätzliche Kennzeichnung des Kalkulationsproblems
6.2 Verursachungsprinzip und Marginalprinzip
6.2.1 Verursachungsprinzip
6.2.2 Marginalprinzip
6.2.3 Gegenüberstellung Verursachungsprinzip – Marginalprinzip
6.2.4 Fallbeispiel Fahrbereitschaft
6.3 Divisionskalkulation
6.4 Äquivalenzzahlenkalkulation
6.5 Kalkulation unterschiedlicher Leistungen
6.6 Verrechnungssatzkalkulation
6.7 Zuschlagskalkulation
6.8 Grundfragen der Kalkulation im Überblick
7 Kosten- und Erlösarten
7.1 Aufgabe der Kostenartenrechnung
7.2 Merkmale der Kosten
7.3 Einzelkosten und Gemeinkosten
7.4 Variable Kosten und fixe Kosten
7.5 „Klassischer“ Verlauf von Kosten
7.6 Grundkosten – Zusatzkosten – Anderskosten
7.7 Wichtige Kostenarten
7.7.1 Anlagenkosten
7.7.2 Materialkosten
7.7.3 Personalkosten
7.8 Erlöse
8 Kostenplanung und -kontrolle
8.1 Abweichungsanalyse
8.2 Kostenauflösung
8.3 Kostenremanenz
8.4 Plankostenrechnung
8.4.1 Starre Plankostenrechnung
8.4.2 Flexible Plankostenrechnung
8.4.3 Grenzplankostenrechnung
9 Verrechnung der Kosten zwischen Kostenstellen
9.1 Einzelleistungsbezogene Verrechnung
9.2 Verrechnung mit Schlüsseln
9.3 Form der Leistungsverflechtung
9.3.1 Beispiel für gegenseitige Leistungsverflechtungen von zwei Vorkostenstellen
9.3.2 Verfahren zur genauen Berechnung der Leistungsverflechtung
9.4 Standardverrechnung von Kostenstellenleistungen
9.4.1 Anbauverfahren
9.4.2 Stufenleiterverfahren
9.5 Sonderverrechnung von Kostenstellenleistungen
9.5.1 Kostenartenverfahren
9.5.2 Kostenstellenausgleichsverfahren
9.5.3 Kostenträgerverfahren
10 Vollkostenrechnung und Teilkostenrechnung
10.1 Vollkostenrechnung
10.2 Teilkostenrechnung
10.2.1 Direct Costing
10.2.2 Stufenweise Fixkostendeckungsrechnung
11 Übungsblätter
Das Ziel dieser Arbeit ist es, ein fundiertes Verständnis für die integrierte Sichtweise des internen und externen Rechnungswesens im Mediensektor zu vermitteln. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie betriebliche Geschäftsvorfälle erfasst, analysiert und für die Unternehmenssteuerung sowie Entscheidungsfindung effektiv nutzbar gemacht werden können.
1.3.1 Worum geht es in der Buchführung und der Bilanzierung?
Das Ziel des externen Rechnungswesens ist es den Adressaten ein vollständiges Bild über die Vermögens- und Ertragslage eines Unternehmens zu geben. Geschäftsvorfälle sind Vorgänge, die Vermögenszusammensetzung eines Unternehmens verändern. Beispiele sind der Kauf von Material, das Stellen einer Rechnung, das Bezahlen einer Rechnung, die Abschreibung einer Maschine und vieles mehr. Aber: nicht alles ist ein Geschäftsvorfall, im Beispiel des Startups ist der Abschluss eines Vertrags über eine Lizenz noch kein Geschäftsvorfall. Erst wenn die Rechnung gestellt wird bzw. die Lizenz ausgeliefert ist, dann spricht man von einem Geschäftsvorfall.
Ein weiterer Geschäftsvorfall in diesem Zusammenhang ist die Bezahlung der Rechnung. Manche Geschäftsvorfälle ändern nur die Zusammensetzung des Vermögens (z.B. die Bezahlung einer Rechnung) während andere tatsächlich das Vermögen mehren (z.B. die Auslieferung eines Produktes mit Stellen einer Rechnung und d.h. dem Realisieren eines Gewinns). Das folgende Beispiel soll es erläutern:
Stellen Sie sich vor, Sie gehen in einer Bar ein Bier trinken. Was passiert im zeitlichen Ablauf:
1. Sie betreten die Bar
2. Sie bestellen das Bier
3. Das Bier wird geliefert
4. Sie trinken das Bier
5. Sie fragen nach der Rechnung
6. Sie bezahlen die Rechnung
Machen Sie Sie Gedanken, welche der Punkte Geschäftsvorfälle darstellen und ob sich das Vermögen oder nur die Vermögenszusammensetzung ändert.
1 Einführung in das betriebliche Rechnungswesen: Dieses Kapitel bietet einen grundlegenden Überblick über die Rechenwerke des Rechnungswesens und führt in die zentralen Begriffe der Buchführung ein.
2 Bilanz und GuV: Hier werden die Struktur und Interpretation von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Methoden der Bilanz- und Kennzahlenanalyse erläutert.
3 Buchungen auf Konten: Dieses Kapitel behandelt das System der doppelten Buchführung und zeigt, wie Geschäftsvorfälle in Bestands- und Erfolgskonten erfasst werden.
4 TOPSIM: Das Kapitel verknüpft die theoretischen Kenntnisse aus dem externen Rechnungswesen mit der Unternehmensführung im Kontext eines Planspiels.
5 Grundaufbau der Kostenrechnung: Hier werden die Grundlagen der internen Rechnungslegung gelegt und die Aufgabenbereiche der Kostenrechnung sowie deren Strukturierung dargestellt.
6 Grundformen der Kalkulation von Leistungen: Dieses Kapitel stellt verschiedene Kalkulationsverfahren vor, um Kosten verursachungsgerecht auf Produkte und Leistungen zu verteilen.
7 Kosten- und Erlösarten: Der Fokus liegt hier auf den Eigenschaften von Kosten, deren Erfassungszeitpunkten und der differenzierten Behandlung von Materialkosten.
8 Kostenplanung und -kontrolle: Hier werden Instrumente wie die flexible Plankostenrechnung vorgestellt, um Kosten zu planen und Abweichungen zwischen Soll- und Ist-Werten zu analysieren.
9 Verrechnung der Kosten zwischen Kostenstellen: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Verfahren zur innerbetrieblichen Leistungsverrechnung, von einfachen Schlüsseln bis hin zum Gleichungsverfahren.
10 Vollkostenrechnung und Teilkostenrechnung: Abschließend werden die zwei wichtigsten Kostenrechnungssysteme gegenübergestellt und deren Eignung für Managemententscheidungen diskutiert.
11 Übungsblätter: Eine Sammlung von Aufgaben zur praktischen Anwendung der gelernten Methoden aus den vorherigen Kapiteln.
Rechnungswesen, Buchführung, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kostenrechnung, Kalkulation, Plankostenrechnung, Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung, Kostenstellen, Kostenträger, Abschreibung, Liquidität, Deckungsbeitrag, Bilanzanalyse.
Die Arbeit behandelt die Grundlagen des internen und externen Rechnungswesens speziell für den Bachelorstudiengang Medienwirtschaft, unter Verwendung des Planspiels TOPSIM.
Die zentralen Themen sind Buchführung, Bilanzierung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kostenplanung sowie die verschiedenen Kalkulationsverfahren.
Ziel ist es, Studierenden ein breites und integriertes Wissen zu vermitteln, um betriebliche Prozesse im Rechnungswesen zu verstehen und managementorientierte Entscheidungen fundiert treffen zu können.
Es wird eine Kombination aus theoretischer Vermittlung der wissenschaftlichen Grundlagen, praktischen Berechnungsbeispielen und die Integration von Planspiel-Szenarien verwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Kalkulationsmethoden, Kostenplanung und -kontrolle sowie die Verrechnung zwischen Kostenstellen.
Rechnungswesen, Buchführung, Bilanz, Kostenrechnung, Kalkulation, Plankostenrechnung, Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung und Deckungsbeitrag.
Diese Trennung ist für die verursachungsgerechte Zuordnung von Kosten essenziell: Kostenstellen sammeln Kosten für Unternehmensbereiche, während Kostenträger die Produkte oder Dienstleistungen sind, auf die diese Kosten verrechnet werden.
Kostenremanenz beschreibt das Phänomen, dass Kosten bei Beschäftigungsrückgang langsamer sinken als sie bei Beschäftigungsausweitung steigen, was für eine realistische Kostenkontrolle berücksichtigt werden muss.
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