Bachelorarbeit, 2004
103 Seiten, Note: 1,3
I. Einleitung
1. Ausgangssituation und Problemstellung
2. Zielsetzung
3. Methode
4. Aufbau
II. Begriffliche und theoretische Grundlagen
1. Spezifika von Presseprodukten, Presseproduktion und Pressevertrieb
1.1 Begriffklärung Presseunternehmen und Presseprodukte
1.2 Produktmerkmale
1.2.1 Medienspezifische Charakteristika
1.2.2 Elemente von Presseprodukten
1.2.3 Nachfrage nach Presseprodukten
1.3 Besonderheiten der Produktion
1.3.1 Fixkostendegression und Economies of Scale
1.3.2 Größenvorteile auf dem Werbemarkt
1.3.3 Verbundvorteile bei der Produktion
1.3.3.1 Werbegesteuerte Preisbildung
1.3.3.2 Mehrfachverwertung von Inhalten
1.4 Vertrieb von Presseprodukten
2. Internet und mobile Endgeräte
2.1 Internet
2.1.1 Begriffliche Abgrenzung Internet und World Wide Web
2.1.2 Entstehung und Entwicklung
2.1.3 Entwicklung der Nutzerzahlen
2.1.4 Ursachen der Diffusion
2.1.4.1 Technologische Entwicklung
2.1.4.1.1 Rechnerleistung
2.1.4.1.2 Digitalisierung
2.1.4.1.3 Speichertechniken und Datenübertragung
2.1.4.2 Deregulierung des Telekommunikationsmarktes
2.1.5 Spezifische Merkmale des Internets
2.1.5.1 Multimedialität
2.1.5.2 Interaktivität
2.1.5.3 Hypertextualität
2.1.5.4 Globalität
2.1.5.5 Aktualität
2.2 Mobile Endgeräte und mobiles Internet
2.2.1 Begriffliche Abgrenzung
2.2.2 Entwicklung des Mobilfunks in Deutschland
2.2.3 Entwicklung der Nutzerzahlen
2.2.4 Ursachen der Diffusion
2.2.5 Spezifische Merkmale des Mobilfunks
2.2.6 Typen mobiler Endgeräte
2.2.6.1 Notebooks und Personal Digital Assistants
2.2.6.2 Mobiltelefone
2.2.7 Internetbasierte Dienste für Mobiltelefone
3. Untersuchungsparameter
3.1 Einleitung
3.2 Berichterstattung
3.3 Intermediale Querverweise
3.4 Einsatz des Internets und mobiler Endgeräte
3.5 Erlösgenerierung durch Online-Angebote
3.5.1 Erlösgenerierung im Geschäftsmodell „Content“
3.5.2 Erlösgenerierung im Geschäftsmodell „Commerce“
3.5.3 Erlösgenerierung durch „Content-Syndication“
3.5.4 Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch Kooperation
3.6 Strategische Entwicklungsrichtung von Geschäftseinheiten
3.6.1 Marktdurchdringung
3.6.2 Marktentwicklung
3.6.3 Produktentwicklung
3.6.4 Diversifikation
3.7 Ausblick auf die Untersuchung
III. Untersuchung der Online-Strategien
1. Handelsblatt
1.1 Einleitung
1.1.1 Entstehung und Entwicklung des Online-Angebots
1.1.2 Aufbau des Online-Angebots
1.2 Berichterstattung
1.2.1 Umfang des Print- und des Online-Angebots
1.2.2 Übernahme von Artikeln
1.2.3 Inhaltliche Schwerpunkte von Print und Online
1.3 Intermediale Querverweise
1.3.1 Verknüpfung des Online-Angebots mit der Printausgabe
1.3.2 Verknüpfung der Printausgabe mit dem Online-Angebot
1.4 Einsatz des Internets und mobiler Endgeräte
1.4.1 Statisches Internet
1.4.1.1 Elemente des Online-Angebots
1.4.1.2 Ausnutzung des technischen Potenzials des Internets
1.4.2 Mobile Endgeräte
1.4.2.1 Dienste für mobile Endgeräte
1.4.2.1.1 Dienste für Personal Digital Assistants
1.4.2.1.2 Internetbasierte Dienste für Mobiltelefone
1.4.2.1.3 Weitere Dienste für Mobiltelefone
1.4.2.2 Ausnutzung des technischen Potenzials mobiler Endgeräte
1.5 Erlösgenerierung im Online-Angebot und bei mobilen Endgeräten
1.5.1 Erlösgenerierung durch „Content“
1.5.2 Erlösgenerierung durch „Commerce“
1.5.3 Erlösgenerierung durch „Content-Syndication“
1.5.4 Kooperationen
1.6 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
1.7 Einordnung der strategischen Entwicklungsrichtung
2. Financial Times Deutschland
2.1 Einleitung
2.1.1 Entstehung und Entwicklung des Online-Angebots
2.1.2 Aufbau des Online-Angebots
2.2 Berichterstattung
2.2.1 Umfang des Print- und des Online-Angebots
2.2.2 Übernahme von Artikeln
2.2.3 Inhaltliche Schwerpunkte von Print und Online
2.3 Intermediale Querverweise
2.3.1 Verknüpfung des Online-Angebots mit der Printausgabe
2.3.2 Verknüpfung der Printausgabe mit dem Online-Angebot
2.4 Einsatz des Internets und mobiler Endgeräte
2.4.1 Statisches Internet
2.4.1.1 Elemente des Online-Angebots
2.4.1.2 Ausnutzung des technischen Potenzials des Internets
2.4.2 Mobile Endgeräte
2.4.2.1 Dienste für mobile Endgeräte
2.4.2.1.1 Dienste für Personal Digital Assistants
2.4.2.1.2 Internetbasierte Dienste für Mobiltelefone
2.4.2.1.3 Weitere Dienste für Mobiltelefone
2.4.2.2 Ausnutzung des technischen Potenzials mobiler Endgeräte
2.5 Erlösgenerierung im Online-Angebot und bei mobilen Endgeräten
2.5.1 Erlösgenerierung durch „Content“
2.5.2 Erlösgenerierung durch „Commerce“
2.5.3 Erlösgenerierung durch „Content-Syndication“
2.5.4 Kooperationen
2.6 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
2.7 Einordnung der strategischen Entwicklungsrichtung
IV. Zusammenfassung der Ergebnisse und Bewertung
1. Vergleich der strategischen Entwicklungsrichtungen
1.1 Unterschiede und Gemeinsamkeiten
1.2 Erfolge der Strategien
2. Fazit und Ausblick
V. Anhang
1. Nachtrag zur Untersuchung der Berichterstattung
2. Daten zur Untersuchung der Berichterstattung
Die Arbeit analysiert die Online-Strategien der führenden deutschsprachigen Wirtschaftszeitungen Handelsblatt und Financial Times Deutschland, um zu identifizieren, wie diese Verlage das Internet und mobile Technologien zur Geschäftsfeldentwicklung nutzen.
1. Ausgangssituation und Problemstellung
„In der Medienbranche hat sich eine Art Goldgräberstimmung verbreitet.“ – Mit diesen Worten beschreiben Friedrichsen/Never im Jahre 1999 die Situation der deutschen Medienbranche hinsichtlich der Internet-Euphorie der vorangegangenen Jahre. Das schnelle Anwachsen der Nutzerzahlen des World Wide Webs, die Angst auf Unternehmensseite, einen richtungweisenden Trend zu verpassen, und schließlich die Hoffnung auf beträchtliche Gewinne durch neue Absatzkanäle medialer Produkte waren Motive für oftmals überstürzte Engagements von Medienunternehmen im Internet. Viele der zu dieser Zeit realisierten Online-Konzepte stellten sich früher oder später als nicht tragfähig heraus. Zu große Erwartungen hinsichtlich der Erlöse durch Vermarktung von Werbeflächen im Internet, die geringe Zahlungsbereitschaft der durch kostenlose Angebote verwöhnten Internet-User sowie die lahmende gesamtwirtschaftliche Situation zwingen die betroffenen Unternehmen zum Umdenken. „Der Phase des Aufbruchs und Aufbaus des Internets folgt nunmehr eine Konsolidierung“, stellt Fantapié Altobelli im Rahmen des 3. Symposiums des Hamburger Forums Medienökonomie (HFM) fest.
Eine interessante Gruppe innerhalb der Medienbranche stellen hierbei die Unternehmen der Publikumspresse dar. Der Begriff der Publikumspresse bezeichnet diejenigen Verlage, deren Kerngeschäft die Herausgabe von Zeitungen und/oder Publikumszeitschriften ist. Durch die rasante Verbreitung des Internets und der damit verbundenen Möglichkeit der hochaktuellen Informationsbereitstellung für eine stetig wachsende Zahl von Usern entstehen für sie Herausforderungen sowohl im Bereich der Aktualität der vermittelten Nachrichten als auch in der Nutzung mobiler, internetbasierter Dienste.
I. Einleitung: Definiert die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit, die sich mit den Online-Strategien von Wirtschaftszeitungen vor dem Hintergrund der Internet-Entwicklung befasst.
II. Begriffliche und theoretische Grundlagen: Erläutert die Besonderheiten der Presseproduktion, die Merkmale des Internets sowie mobile Endgeräte und definiert das theoretische Raster für die Untersuchung.
III. Untersuchung der Online-Strategien: Führt die empirische Analyse der Online-Angebote von Handelsblatt und Financial Times Deutschland durch, inklusive Berichterstattung, Vernetzung und Erlösmodellen.
IV. Zusammenfassung der Ergebnisse und Bewertung: Vergleicht die Strategien beider Anbieter und zieht eine Bilanz hinsichtlich ihrer Ansätze zur strategischen Entwicklung.
V. Anhang: Enthält ergänzende Daten, Tabellen und Auswertungen zur Berichterstattung der untersuchten Online-Angebote.
Handelsblatt, Financial Times Deutschland, Online-Strategien, Wirtschaftsberichterstattung, Publikumszeitungen, Internet-Geschäftsmodelle, Cross-Media, mobile Dienste, Erlösgenerierung, Produkt-Markt-Matrix, digitale Medien, Nutzerzahlen, Medienökonomie, Content-Syndication, Medienmanagement
Die Bachelorarbeit untersucht, wie führende deutsche Wirtschaftszeitungen mit den Herausforderungen des Internets umgehen und welche Online-Strategien sie verfolgen.
Im Zentrum stehen die inhaltliche Berichterstattung, die medienübergreifende Vernetzung (Cross-Media), die Nutzung mobiler Endgeräte sowie verschiedene Geschäfts- und Erlösmodelle im digitalen Bereich.
Das Ziel ist es, die Online-Angebote von Handelsblatt und Financial Times Deutschland zu identifizieren, deren strategische Entwicklungsrichtung abzuleiten und diese vergleichend zu bewerten.
Es wird eine Sekundäranalyse der Online-Angebote sowie eine Sichtung der Printausgaben im Zeitraum Juni 2004 durchgeführt, ergänzt durch die Einordnung in die „Produkt-Markt-Matrix“ nach Ansoff.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Medienprodukten und Internet-Technologien sowie die konkrete Untersuchung der beiden Analyseobjekte hinsichtlich Aufbau, Inhalt, Verknüpfung und Erlösmodellen.
Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Online-Strategie, Wirtschaftsjournalismus, medienübergreifende Vernetzung, Geschäftsmodelle im Internet und die ökonomischen Besonderheiten der Presseproduktion.
Während das Handelsblatt eine stärkere Unabhängigkeitsstrategie verfolgt, setzt die Financial Times Deutschland auf eine komplementäre Vernetzungsstrategie zwischen Print- und Online-Angebot.
Mobile Dienste werden als ergänzende Vertriebskanäle betrachtet, wobei die Arbeit die Herausforderungen bei der Darstellung auf kleinen Displays und die Abrechnungsmodalitäten bei SMS- und WAP-Angeboten analysiert.
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