Diplomarbeit, 2013
57 Seiten, Note: 13
1. Einleitung
2. Die Grundlagen des Islams
2.1 Der Prophet Mohammed
2.2 Der Koran
2.3 Sunna und Hadithe
2.4 Sunniten und Schiiten
2.5 Scharia
2.6 Islamische Rechtsschule
2.7 Jihad
3. Der Salafismus
3.1 Begriffsbestimmung
3.2 Salafiyya und Wahhabiya als Entstehungsgeschichte
3.2.1 Salafiyya-Bewegung unter al- Afghani und Muhammad Abduh
3.2.2 Salafiyya-Bewegung unter Hasan al-Banna
3.2.3 Die Salafiyya-Bewegung unter Sayyid Qutb
3.3 Der „moderne“ Salafismus
3.4 Ideologie
4. Die verschieden Strömungen des Salafismus
4.1 Puristischer Salafismus
4.2 Mainstream-Salafismus (Politischer Salafismus)
4.3 Jihadistischer Salafismus
5. Salafismus in Deutschland
5.1 Der salafistische Mainstream (politischer Salafismus) in Deutschland
5.2 Der jihadistische Salafismus in Deutschland
6. Moderne Prediger
6.1 Pierre Vogel
6.2 Ibrahim Abou Nagie
7. Öffentlichkeitswirksame Auftritte der Salafisten in Deutschland
7.1 Koranverteilung
7.2 Eskalation der Kundgebung der Partei „Pro-NRW“
7.3 Verbot salafistischer Vereine
8. Salafismus im Saarland
9. Gefahren für die Innere Sicherheit
9.1 Salafismus eine Gefahr für die FDGO?
9.1.1 Ablehnung der Gesellschaftsordnung
9.1.2 Körperliche Unversehrtheit
9.1.3 Gleichberechtigung von Mann und Frau
9.2 Salafismus als Nährboden für den islamistischen Terrorismus
10. Gefahrenprognose
11. Die Bekämpfung des Salafismus – Lösungsansätze
12. Fazit
Die Arbeit untersucht den Salafismus als Strömung des Islams, um festzustellen, ob es sich um eine akzeptable Form der Religionsausübung oder um eine Gefährdung für die freiheitlich-demokratische Grundordnung handelt.
Die Salafiyya-Bewegung unter al- Afghani und Muhammad Abduh
Ursprünglich bezeichnete der Begriff Salafiyya am Ende des 19. Jahrhunderts eine Reformbewegung im ägyptischen Raum, deren Protagonisten unter anderem Jamal ad-Din al-Afghani und Muhammad Abduh waren. Während der Kolonialisierung stellten sich die Muslime die Frage, warum sie dem aufsteigenden Westen immer mehr unterlegen waren. Die Schuld an der Schwäche gab man der Abweichung vom wahren Islam. Daher entwickelten die Protagonisten die Vision einer stark idealisierten Urgesellschaft in Medina, deren Nachahmung dem Islam zu einem besseren Platz in der Weltgeschichte verhelfen sollte. Hierbei ging es jedoch nur um eine friedliche Modernisierung der Gesellschaft aus der Kraft der wiederbelebten Tradition, wobei die Salafiyya keinerlei politischen Charakter hatte. Sie wollten eine Reform, die zwar auf der Rückbesinnung beruht, jedoch gleichzeitig die zeitgenössischen Erfordernisse berücksichtigt. Dabei sollte die Zeit der rechtschaffenen Altvorderen als Inspiration für Lösungsansätze dienen, um gegenwärtig eine ideale Ordnung zu erreichen. Obwohl der Koran als wahrhaftiges Wort Gottes angesehen wurde, sah die Salafiyya-Bewegung trotzdem die Möglichkeit ihn weiter neu- und umzudeuten. Durch die Neuinterpretation war es möglich, tatsächlich neue Ideen islamisch und historisch zu verankern. Es war dadurch sogar möglich, westliche Fortschritte im Bereich der Wissenschaft zu begründen, da Errungenschaften sogar im Koran erwähnt wurden. Weiterhin wurde die Verbesserung der Bildung und der Sprachkenntnisse als Möglichkeit gesehen, um erfolgreicher zu werden.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Salafismus ein und beleuchtet die Spannungsfelder zwischen Religionsfreiheit und den Gefahren für die freiheitlich-demokratische Grundordnung.
2. Die Grundlagen des Islams: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen religiösen Grundlagen wie den Koran, die Sunna und die verschiedenen Rechtsschulen, um ein Verständnis für die Ausgangsbasis der salafistischen Ideologie zu schaffen.
3. Der Salafismus: Hier werden die Begriffsbestimmung und die historische Entwicklung der Salafiyya-Bewegung, beeinflusst durch verschiedene Denker, detailliert dargestellt.
4. Die verschieden Strömungen des Salafismus: Das Kapitel unterteilt das Phänomen Salafismus in drei Hauptströmungen: puristisch, politisch (Mainstream) und jihadistisch.
5. Salafismus in Deutschland: Diese Analyse fokussiert sich auf die Verbreitung des salafistischen Mainstreams und der jihadistischen Strömung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.
6. Moderne Prediger: Die Rolle prominenter Akteure wie Pierre Vogel und Ibrahim Abou Nagie bei der Verbreitung salafistischen Gedankenguts wird kritisch beleuchtet.
7. Öffentlichkeitswirksame Auftritte der Salafisten in Deutschland: Dieses Kapitel behandelt konkrete Aktivitäten wie Koranverteilungsaktionen und deren gesellschaftliche sowie politische Folgen.
8. Salafismus im Saarland: Der regionale Fokus liegt hier auf der Situation des Salafismus im Saarland und den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes vor Ort.
9. Gefahren für die Innere Sicherheit: Hier werden die spezifischen Gefahren beleuchtet, die von der salafistischen Ideologie in Bezug auf die Rechtsordnung und die Sicherheit ausgehen.
10. Gefahrenprognose: Das Kapitel wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und die Bedrohung durch radikalisierte Einzelpersonen.
11. Die Bekämpfung des Salafismus – Lösungsansätze: Hier werden präventive und repressive Ansätze der Sicherheitsbehörden zur Bekämpfung des Extremismus diskutiert.
12. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit ganzheitlicher Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen durch den Salafismus.
Salafismus, Islam, Radikalisierung, Verfassungsschutz, Innere Sicherheit, Jihad, Koran, Scharia, Fundamentalismus, Prävention, Extremismus, Mainstream-Salafismus, Politische Agenda, Terrorismus, Deradikalisierung.
Die Arbeit untersucht den Salafismus als islamische Strömung und bewertet, inwiefern diese Ideologie eine Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung darstellt.
Zu den zentralen Themen gehören die historischen Wurzeln des Salafismus, die Unterscheidung der verschiedenen Strömungen, das Auftreten in Deutschland und im Saarland sowie die daraus resultierenden Sicherheitsrisiken.
Ziel ist es, das Gefahrenpotenzial des Salafismus zu bestimmen und zu klären, ob es sich um eine legitime Religionsausübung oder eine extremistische Bedrohung handelt.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Internetrecherche sowie einem Experteninterview mit einem Mitarbeiter des saarländischen Landespolizeipräsidiums.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Islams, die Differenzierung salafistischer Strömungen, Fallbeispiele moderner Prediger und deren Auftritte, sowie die Analyse konkreter Gefahren für die innere Sicherheit.
Wichtige Begriffe sind Salafismus, Radikalisierung, Verfassungsschutz, Jihad, Innere Sicherheit, Scharia und Deradikalisierung.
Das Internet wird als zentrales Medium für die Verbreitung salafistischer Ideologien und die Mobilisierung von Jugendlichen durch Propaganda und soziale Netzwerke identifiziert.
Das Saarland dient als regionaler Fallbeispielbereich, in dem die Präsenz von Salafisten, deren Vernetzung und die staatlichen Gegenmaßnahmen durch den Verfassungsschutz untersucht werden.
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