Examensarbeit, 2012
59 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Begründung der Themenwahl
1.2 Erwartungen an die Unterrichtseinheit
1.3 Überblick über den weiteren Aufbau der Arbeit
2. Rope Skipping
2.1 Was ist Rope Skipping?
2.2 Rope Skipping und Gesundheit
2.2.1 Gesundheitsförderung im Schulsport
2.2.2 Physiologische Wirkung des Rope Skippings
2.2.3 Psycho-soziale Wirkung des Rope Skippings
3. Lernausgangslage
3.1 Fachbezogene Lernvoraussetzungen
3.2 Inhaltsbezogene Lernvoraussetzungen
4. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtseinheit
4.1 Analyse der Vorgaben
4.2 Analyse der Thematik und ihrer Komplexität
4.3 Eingrenzung des Themas und didaktische Begründung
4.3.1 Begründung zur besonderen Berücksichtigung der Gesundheit
4.4 Auswahl der Thematik
4.4.1 Zum klassischen Verständnis des Lernfelds "Gymnastisches und tänzerisches Bewegen"
4.4.2 Didaktische Begründung für die Auswahl der Thematik
4.5 Anzustrebende inhaltliche und prozessbezogene Kompetenzen
4.6 Methodische Überlegungen
4.6.1 Aufbau der Unterrichtseinheit
4.6.2 Darstellung der Stundenthemen und Stundenziele der Einheit in der Übersicht
4.6.3 Differenzierende Maßnahmen
5. Anmerkungen zu einzelnen Unterrichtsstunden
6. Darstellung ausgewählter Unterrichtsstunden
6.1 Die 3. Unterrichtsstunde
6.1.1 Lernziel der 3. Unterrichtsstunde
6.1.2 Didaktisch-methodische Begründung der 3. Unterrichtsstunde
6.1.3 Geplanter Unterrichtsverlauf der 3. Unterrichtsstunde
6.1.4 Reflexion der 3. Unterrichtsstunde
6.2 Die 10. Unterrichtsstunde
6.2.1 Lernziel der 10. Unterrichtsstunde
6.2.2 Didaktisch-methodische Begründung der 10. Unterrichtsstunde
6.2.3 Geplanter Unterrichtsverlauf der 10. Unterrichtsstunde
6.2.4 Reflexion der 10. Unterrichtsstunde
7. Gesamtreflexion
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, eine Unterrichtseinheit zum Thema Rope Skipping im Sportunterricht der achten Klasse zu konzipieren, um die Schülerinnen und Schüler für diese Sportart zu begeistern und gleichzeitig gesundheitsfördernde Aspekte wie Ausdauer und soziale Kompetenzen in den Lernprozess zu integrieren. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch eine methodisch strukturierte, schülerzentrierte Unterrichtsplanung nicht nur die sportmotorischen Fähigkeiten verbessert, sondern auch eine bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Gesundheit und sozialen Dynamiken in der Gruppe gefördert werden kann.
1.1 Begründung der Themenwahl
“Seilspringen ist out! – Es lebe Rope Skipping!“. Dieses Statement bildet die Überschrift eines Artikels über das Rope Skipping aus der Fachzeitschrift SportPraxis und stellt für einen außenstehenden Betrachter auf den ersten Blick möglicherweise einen Widerspruch dar. Bei einer intensiveren Beschäftigung mit dieser Thematik stellt sich jedoch heraus, dass dieser Widerspruch gar keiner ist. Auf der einen Seite das Seilspringen, welches seit Jahrzehnten bei Schulkindern mit einer erkennbaren Faszination der Pausen- und Freizeitgestaltung dient und beispielsweise vom Boxer als Mittel zur Erwärmung genutzt wird und auf der anderen Seite das Rope Skipping, bei dem verschiedenste Sprungvariationen und akrobatische Tricks zu moderner Musik mit starkem Beat ausgeführt werden. Dieses wiederum bildete zunächst lediglich einen Trend und hat bei uns erst seit wenigen Jahren Einzug in Schule und Verein gehalten. Die Möglichkeit, etwas scheinbar Innovatives im Sportunterricht behandeln zu können, weckte bei mir ein erstes Interesse, zu dieser noch recht jungen Sportart eine Unterrichteinheit zu entwickeln. Hinzu kommt, dass das Thema Rope Skipping gerade im Sportunterricht der Schule momentan noch eher vereinzelten Erfahrungen unterliegt. Zwar gibt es durchaus methodische Hinweise, auf welche man bei seinem Vorgehen Rücksicht nehmen sollte, allerdings scheinen diese weitaus weniger festgelegt als bei anderen Sportarten. Dadurch wird einem meiner Meinung nach ein offener und unvoreingenommener Zugang zu der Thematik ermöglicht.
Ein nächster entscheidender Aspekt, sich mit dem Rope Skipping auseinanderzusetzen, lag in der Tatsache, dass es sich bei diesem Thema um das Erfahrungs- und Lernfeld „Gymnastisches und tänzerisches Bewegen“ handelt. Ich selbst konnte mich bereits während meiner Schulzeit für das „modernere Bewegen zur Musik“ begeistern lassen und fand es generell motivierend, aktuelle Musik in den Sportunterricht integrieren zu dürfen. Jedoch war es auch für mich immer eher mit Vorurteilen behaftet, wenn es nach Auskunft der Lehrkraft um das Thema „Tanzen“ ging. Rope Skipping hat meiner Meinung nach das Potential, insbesondere bei den Jungen zu bewirken, dass dieses klassische Verständnis von Musik und Tanz im Sportunterricht ein wenig „aufgebrochen“ wird und ich erhoffe mir durch diese Unterrichtseinheit die Chance, sich diesem Themenbereich in gewisser Weise öffnen zu können.
1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Wahl des Themas Rope Skipping, beschreibt die Erwartungen an die Unterrichtseinheit und gibt einen Überblick über den weiteren Aufbau der Arbeit.
2. Rope Skipping: Dieses Kapitel definiert Rope Skipping, grenzt es vom klassischen Seilspringen ab und analysiert die physiologischen sowie psycho-sozialen Wirkungen auf die Gesundheit.
3. Lernausgangslage: Hier wird die spezifische Lerngruppe der achten Klasse analysiert, wobei fachbezogene und inhaltsbezogene Lernvoraussetzungen dargelegt werden.
4. Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtseinheit: Dieser Abschnitt ordnet die Einheit in den Lehrplan ein, begründet die thematischen Einschränkungen und erläutert die methodischen Prinzipien sowie die angestrebten Kompetenzen.
5. Anmerkungen zu einzelnen Unterrichtsstunden: Hier werden Unterschiede zwischen der Aufwärmchoreografie und der schülereigenen Choreografie sowie der generelle methodische Aufbau der Stunden geklärt.
6. Darstellung ausgewählter Unterrichtsstunden: Dieses Kapitel bietet eine detaillierte Ausarbeitung der dritten und zehnten Unterrichtsstunde, inklusive Lernzielen, Begründungen und Reflexionen.
7. Gesamtreflexion: Die abschließende Reflexion bewertet den gesamten Prozess der Unterrichtseinheit, die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerrolle.
Rope Skipping, Sportunterricht, Gesundheitsförderung, Ausdauertraining, soziale Kompetenz, Selbstständigkeit, methodischer Aufbau, Koordination, Rhythmusgefühl, Choreografie, Lernausgangslage, Schulsport, Sekundarstufe I, Bewegungsgestaltung, Lernprozess.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Durchführung einer Unterrichtseinheit zum Thema Rope Skipping in einer achten Schulklasse, wobei ein besonderer Fokus auf Gesundheitsaspekten und der Förderung der Selbstständigkeit liegt.
Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Vermittlung von Rope Skipping-Techniken, der Förderung der körperlichen Ausdauer, der Entwicklung sozialer Interaktionsfähigkeiten in Gruppen und der Nutzung musikbegleiteter Bewegungsformen.
Das Hauptziel ist es, die Schülerinnen und Schüler dazu zu befähigen, eigenständig eine Rope Skipping-Choreografie zu entwickeln und zu präsentieren, während sie gleichzeitig methodische Strategien zum Erlernen komplexer Bewegungsabläufe erwerben.
Der Autor nutzt einen handlungsorientierten, schülerzentrierten Ansatz, der sich an den Prinzipien "vom Leichten zum Schweren" und "vom Einfachen zum Komplexen" orientiert, um komplexe sportliche Anforderungen in der Schule vermittelbar zu machen.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung des Rope Skippings, die Analyse der Lernausgangslage der Klasse, die didaktische Begründung der Unterrichtsinhalte sowie die detaillierte Planung und Reflexion ausgewählter Unterrichtsstunden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Rope Skipping, Schulsport, Gesundheitsförderung, Selbstständigkeit, soziale Kompetenz und Bewegungsgestaltung charakterisiert.
Durch differenzierende Maßnahmen, wie die Wahlfreiheit von Sprungvariationen, das Zulassen von Zwischenschritten und die individuelle Arbeit an Lerntheken, wird eine Unter- oder Überforderung der Schülerinnen und Schüler vermieden.
Das soziale Miteinander ist essenziell, da die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen arbeiten müssen, um ein gemeinsames Tempo zu finden, synchron zu springen und sich gegenseitig bei der Entwicklung der Choreografie zu unterstützen.
Der Autor argumentiert, dass aufgrund eines zunehmenden Bewegungsmangels bei Jugendlichen ein bewusstes Aufgreifen gesundheitsfördernder Faktoren und die Sensibilisierung für den eigenen Körper einen wichtigen Beitrag zur präventiven Gesundheitserziehung leisten.
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