Bachelorarbeit, 2015
64 Seiten, Note: 1,3
1 Hinführung zum Thema
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Guerilla-Marketing
2.2 Definition Ambush-Marketing
2.3 Ziele des Ambush-Marketings
2.4 Definition Fußballgroßereignis
3 Erscheinungsformen des Ambush-Marketing
3.1 Direktes Ambush-Marketing
3.1.1 Primär produktpolitisch motiviert
3.1.1.1 Unautorisierte Verwendung von Event-Marken
3.1.1.2 Unautorisierte Verwendung von Event-Materialien
3.1.1.3 Unautorisiertes Catering auf dem Veranstaltungsgelände
3.1.2 Primär kommunikationspolitisch motiviert
3.1.2.1 Werbung mit Event-Marken
3.1.2.2 Vortäuschen einer Sponsorenschaft
3.1.2.3 Überstrapazierung unterprivilegierter Rechte einer Sponsoring-Subkategorie
3.1.2.4 Werbung auf dem Veranstaltungsgelände
3.2 Indirektes Ambush-Marketing
3.2.1 By Intrusion
3.2.1.1 Werbung im geografischen Umfeld
3.2.1.2 Werbung im medialen Umfeld
3.2.1.3 Programmsponsoring
3.2.1.4 TV-Werbung im Rahmen der Event-Berichterstattung
3.2.1.5 Erbringung von Dienstleistungen im weiteren Event-Umfeld
3.2.2 By Association
3.2.2.1 Agenda Setting
3.2.2.1.1 Sport als inhaltliches Leitmotiv in der Kommunikationsstrategie parallel zu einem Sport-Event
3.2.2.1.2 Ausstattungs-Sponsoring
3.2.2.1.3 Testimonial-/Celebrity-Werbung
3.2.2.1.4 Werbung mit der Event-Location
3.2.2.2 Fun Ambushing
3.3 Dominant destruktiv-aggressives Ambush-Marketing
4 Wirkungsmodell des Ambush-Marketing
5 Wirksamkeit von Ambush-Marketing
5.1 Studienergebnisse
5.2 Weitere Erfolgsfaktoren
6 Rechtliche Abwehrmöglichkeiten vor Ambush-Marketing
6.1 Vereins- und Verbandsautonomie
6.2 Hausrecht
6.3 Immaterialgüterrechtliche Schutzmöglichkeiten
6.4 Wettbewerbsrecht
6.4.1 Irreführung
6.4.2 Gezielte Behinderung eines Mitbewerbers
6.4.3 Rufausbeutung
6.4.4 Täuschung über die betriebliche Herkunft
6.4.5 Verunglimpfung
6.5 Sonderregelungen
6.6 Gesetzgebung de lege ferenda
7 Entwicklungen im Ambush-Marketing
7.1 Second Screening
7.2 Soziale Netzwerke
8. Abschließende Betrachtung
Die Arbeit analysiert die Strategie des Ambush-Marketings bei Fußballgroßereignissen. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen ohne offizielle Sponsorenrechte versuchen, vom Imagetransfer großer Sportevents zu profitieren, welche Wirksamkeit diese Aktionen im Vergleich zum klassischen Sponsoring entfalten und welche rechtlichen Abwehrmöglichkeiten den Veranstaltern zur Verfügung stehen.
3.1 Direktes Ambush-Marketing
Unter direktem Ambush-Marketing, auch “plumpes“ Ambush-Marketing genannt, versteht man die Marketing-Aktionen, bei denen die Vermarktungsrechte des Event-Veranstalters oder Event-Sponsors durch nicht autorisierte Unternehmen verletzt werden, gegen die sich der Veranstalter mit rechtlichen Mitteln wehren kann.
3.1.1 Primär produktpolitisch motiviert
Bei dem primär produktpolitisch motivierten Ambush-Marketing werben unautorisierte Unternehmen mit eventaffinen Produkten. Die Ziele dieser Teilkategorie des direkten Ambush-Marketings sind vor allem kurzfristiger und ökonomisch orientiert.
3.1.1.1 Unautorisierte Verwendung von Event-Marken
Unter Event-Marken versteht man Bezeichnungen und Symbole, die vom Event-Veranstalter rechtlich geschützt wurden. Offizielle Sponsoren und Lizenznehmer des Events können diese Event-Marken verwenden und ihre eigenen Merchandisingartikel damit markieren, um eine zusätzliche Nutzenstiftung als auch einen positiven Imagetransfer von der Sportveranstaltung auf ihr autorisiertes Produkt auszulösen. Die gleiche Zielsetzung verfolgen auch Ambusher, die ihre Produkte nicht vom Veranstalter lizensiert haben. Ein bekanntes Beispiel ist dabei Ferrero mit ihren Sammelbildern der Fußball-Nationalspieler zur WM 2006 in Deutschland. So hat Ferrero eigene Wortmarken wie z. B. Deutschland 2006 oder WM 2010 angemeldet, die auf den Sammelbildern zusammen mit jeweils einem Foto des Nationalspielers verbreitet wurden.
1 Hinführung zum Thema: Einleitung in die Thematik des Ambush-Marketings am Beispiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 und Darlegung der Forschungsfrage.
2 Theoretische Grundlagen: Definition und Einordnung des Ambush-Marketings in das Guerilla-Marketing sowie Festlegung der Ziele und Definition des Begriffs Fußballgroßereignis.
3 Erscheinungsformen des Ambush-Marketing: Detaillierte Kategorisierung von direkten und indirekten Ambush-Marketing-Aktionen mit praxisnahen Beispielen.
4 Wirkungsmodell des Ambush-Marketing: Herleitung der Wirkungsweise von Ambush-Marketing auf den Konsumenten mittels eines Kausalmodells und relevanter Einflussfaktoren.
5 Wirksamkeit von Ambush-Marketing: Vergleich von Studienergebnissen verschiedener Fußballgroßereignisse hinsichtlich des Bekanntheitsgrads von Sponsoren versus Ambushern.
6 Rechtliche Abwehrmöglichkeiten vor Ambush-Marketing: Analyse existierender rechtlicher Schutzmöglichkeiten für Veranstalter, insbesondere in Bezug auf Marken- und Wettbewerbsrecht.
7 Entwicklungen im Ambush-Marketing: Untersuchung moderner Kanäle für Ambush-Aktionen wie Second Screening und Soziale Netzwerke.
8. Abschließende Betrachtung: Synthese der Ergebnisse zur Legitimität und Effektivität von Ambush-Marketing sowie Ausblick auf zukünftige Herausforderungen für Veranstalter.
Ambush-Marketing, Sportsponsoring, Fußballgroßereignis, Guerilla-Marketing, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Imagetransfer, Konsumentenwahrnehmung, Second Screening, Soziale Netzwerke, Rechtsabwähr, Markenpiraterie, Werbewirkung, FIFA, Sportmanagement.
Die Arbeit behandelt die Herausforderung des Ambush-Marketings für Sportveranstalter und Sponsoren, insbesondere bei Fußballgroßereignissen.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Ambush-Marketing, seine verschiedenen Erscheinungsformen, das Wirkungsmodell, die Wirksamkeit gegenüber offiziellem Sponsoring sowie die rechtlichen Abwehrstrategien.
Es wird untersucht, wie wirksam Ambush-Marketing ist, ob es die Legitimität offiziellen Sponsorings in Frage stellt und wie sich Veranstalter rechtlich gegen solche Aktionen wehren können.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse sowie eine vergleichende Betrachtung empirischer Studienergebnisse zur Werbewirkung bei verschiedenen Fußballweltmeisterschaften.
Im Hauptteil werden neben einer detaillierten Typologie des Ambush-Marketings das Wirkungsmodell, Studienergebnisse zu Sponsoringerfolgen und umfassende rechtliche Abwehrmöglichkeiten analysiert.
Wichtige Begriffe sind Ambush-Marketing, Sponsoring, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Konsumentenwahrnehmung und soziale Medien.
Der Begriff rührt von der negativen Konnotation her, dass Ambusher vom Imagetransfer und der Aufmerksamkeit profitieren, die eigentlich den offiziellen Sponsoren zustehen, ohne dafür Sponsoringgebühren zu entrichten.
Rechtliche Mittel wie das Marken- oder Lauterkeitsrecht greifen oft nur bei plumpen oder direkten Verstößen, sind aber bei kreativen, subtilen Kampagnen schwer vor Gericht zu beweisen.
Soziale Medien bieten Ambushern kostengünstige und virale Kanäle, um hohe Reichweiten zu erzielen, oft durch die Einbindung bekannter Fußballprofis in nicht-autorisierte Marketingkampagnen.
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