Masterarbeit, 2013
85 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Problemstellung und Stand der Forschung
2.1 Gesundheit, körperliche Aktivität und psychosoziale Belastungen von Jugendlichen und Auszubildenden
2.2 Lebensphase Jugend und junges Erwachsenenalter – Herausforderungen für Prävention und Gesundheitsförderung
3 Betrieblichen Gesundheitsförderung in der Ausbildung
3.1 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.2 Zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung in der dualen Berufsausbildung
3.3 Vorstellung gesundheitsorientierter Programme für Auszubildende
4 Methodik
4.1 Zielsetzung
4.2 Studiendesign
4.2.1 Stichprobenbeschreibung
4.2.2 Erhebungsinstrumente
4.2.3 Statistische Verfahren
5 Ergebnisse
5.1 Körperliches Aktivitätsverhalten
5.2 Subjektiver Gesundheitszustand
5.3 Subjektive Stressbelastung
5.4 Wünsche für ein BGF Programm
5.5 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 Diskussion
6.1 Methodendiskussion
6.2 Ergebnisdiskussion
7 Gestaltungsansätze zielgruppenspezifischer BGF für Auszubildende im Setting Betrieb
8 Zusammenfassung
9 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht den subjektiven Gesundheitszustand, das körperliche Aktivitätsverhalten und die subjektive Stressbelastung von Auszubildenden in fünf Unternehmen des Kölner Raums, um daraus praxisrelevante Gestaltungsansätze für eine zielgruppenspezifische betriebliche Gesundheitsförderung abzuleiten.
3.1 Betriebliche Gesundheitsförderung
Die Förderung und umfassende Unterstützung der Gesundheit wurde in der Ottawa-Charta erstmals mit dem Begriff der Gesundheitsförderung benannt (Schuhmayer, 2001). Auf der internationalen Konferenz zur Gesundheitsförderung im Jahr 1986 definierte die WHO die Gesundheitsförderung als ein Prozess, der darauf abzielt,
„…allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. … Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft die Arbeit, die Arbeitsbedingungen und die Freizeit organisiert, sollte eine Quelle der Gesundheit und nicht der Krankheit sein.“ (WHO, 1986).
Die Gesundheitsförderung gilt als eine wesentliche und grundlegende Voraussetzung, um eine hohe Lebensqualität zu erreichen (Faltermaier, 2005). Neben individuumsbezogenen Ansätze werden vor allem Veränderungen in ganzen Gruppen angestrebt, um gleichwertige gesundheitsfördernde Lebensbedingungen für alle Individuen zu schaffen. Hierfür bedarf es einer Berücksichtigung politischer, sozialer, ökonomischer, kultureller sowie von Verhaltens- und Umweltfaktoren, die die Gesundheit schädigen oder positiv auf sie einwirken können (Schuhmayer, 2001). Aufbauend auf der Definition und dem Verständnis von Gesundheitsförderung ist der Begriff des Settings aus der Ottawa-Charta heraus entstanden:
„Ein Setting für Gesundheit ist ein Ort oder sozialer Kontext, in dem Menschen ihren Alltagsaktivitäten nachgehen, im Verlauf derer umweltbezogene, organisatorische und persönliche Faktoren zusammenwirken und Gesundheit und Wohlbefinden beeinflussen.“ (WHO, 1998).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit zielgruppengerechter Gesundheitsförderung für Auszubildende in einer Phase des beruflichen Umbruchs.
2 Problemstellung und Stand der Forschung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Bereiche Gesundheit, körperliche Aktivität und Stressbelastung und analysiert die aktuelle Situation Jugendlicher in Deutschland.
3 Betrieblichen Gesundheitsförderung in der Ausbildung: Hier werden theoretische Grundlagen der BGF erläutert und bestehende Präventionsprogramme für Auszubildende vorgestellt.
4 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das Studiendesign, die Stichprobe sowie die eingesetzten Erhebungsinstrumente, insbesondere den GPAQ.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren das Aktivitätsverhalten, den Gesundheitszustand und die Stressbelastung der Auszubildenden sowie deren Wünsche für BGF-Angebote.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, methodische Limitationen dargelegt und die Erkenntnisse in den aktuellen Forschungskontext eingeordnet.
7 Gestaltungsansätze zielgruppenspezifischer BGF für Auszubildende im Setting Betrieb: Hier werden konkrete Empfehlungen für die Praxis zu den Themenbereichen Sensibilisierung, Stressmanagement und Bewegung entwickelt.
8 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst den Hintergrund, die Methodik und die zentralen Ergebnisse der Studie zusammen.
9 Fazit und Ausblick: Das Fazit unterstreicht die Dringlichkeit frühzeitiger Prävention und empfiehlt die stärkere Integration von BGF-Programmen in die duale Ausbildung.
Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Auszubildende, duale Berufsausbildung, körperliche Aktivität, GPAQ, Stressbelastung, Gesundheitszustand, Prävention, Gesundheitskompetenz, Jugend, Setting-Ansatz, Lebensstil, Stressmanagement, Sport
Die Masterthesis befasst sich mit der Zielgruppenspezifischen Gesundheitsförderung von Auszubildenden im betrieblichen Kontext durch eine Bedarfsanalyse und die Entwicklung von Gestaltungsansätzen.
Die zentralen Bereiche sind die subjektive Gesundheit, das körperliche Aktivitätsverhalten sowie die subjektive Stressbelastung von jungen Erwachsenen in der dualen Berufsausbildung.
Das Ziel ist es, den aktuellen Gesundheitszustand der Auszubildenden zu erheben, spezifische Bedarfe für Gesundheitsförderungsprogramme zu identifizieren und konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen bereitzustellen.
Die Arbeit basiert auf einer Sekundäranalyse einer Auszubildendenbefragung bei fünf Kölner Unternehmen (n=447) aus dem Jahr 2011, wobei der Global Physical Activity Questionnaire (GPAQ) genutzt wurde.
Der Hauptteil analysiert den Stand der Forschung, stellt bestehende BGF-Programme vor, wertet die erhobenen Daten empirisch aus und diskutiert die Ergebnisse hinsichtlich methodischer Stärken und Limitationen.
Wichtige Begriffe sind Betriebliche Gesundheitsförderung, Auszubildende, Stressmanagement, Präventionssport, Gesundheitskompetenz und das duale System.
Ja, die Studie zeigt einen höchst signifikanten Unterschied, bei dem männliche Auszubildende im Schnitt eine deutlich höhere Gesamtaktivität in MET-Minuten aufweisen als weibliche Auszubildende.
Die Auszubildenden schätzen ihre derzeitige Stressbelastung im Schnitt als mittelhoch („teils-teils“) ein, wobei weibliche Auszubildende tendenziell eine höhere Stressbelastung angeben.
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