Bachelorarbeit, 2014
68 Seiten, Note: 2,1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen der Beschaffung
2.1 Definitionen und Abgrenzungen von Einkauf, Beschaffung und Beschaffungslogistik
2.2 Bedeutung der Beschaffung
2.3 Aufgaben der Beschaffung
2.3.1 Strategische Beschaffung
2.3.2 Operative Beschaffung
2.4 Ziele der Beschaffung
3 Beschaffungslogistik
3.1 Grundlagen der Logistik
3.2 Aufgaben der Beschaffungslogistik
3.3 Strategien der Beschaffung
3.4 Gestaltung der Beschaffungslogistik
3.4.1 Bedarfsermittlung
3.4.2 Bestandsermittlung
3.5 Gestaltung der Beschaffungsstruktur
3.5.1 Sole, Single, Dual und Multiple Sourcing (Lieferantenstrategie)
3.5.2 Local, Domestic und Global Sourcing (Arealstrategie)
3.5.3 Unit, Modular und System Sourcing (Objektstrategie)
3.5.4 Stock-, Demand Tailored Sourcing und JiT/JiS (Zeitstrategie)
4 Warenwirtschaftssysteme (WWS)
4.1 Unternehmenssoftware und ihre Bedeutung
4.2 Software-technische Ansätze für WWS-Lösungen
4.3 Chancen und Risiken einer Softwareeinführung
4.4 Standard- oder Individualsoftware
4.5 Softwarequalität als Anforderung
4.6 Kosten und Nutzen eines Softwareprojektes
4.7 Projektmanagement als Erfolgsfaktor
5 Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin aufzuzeigen, wie ein Produktionsunternehmen durch die Optimierung seiner Beschaffungslogistik sowie eine methodisch fundierte Einführung von Warenwirtschaftssystemen wettbewerbsfähiger agieren kann, um auf zukünftigen Märkten zu bestehen.
3.5.1 Sole, Single, Dual und Multiple Sourcing (Lieferantenstrategie)
Bei diesen Konzepten steht die Anzahl der Bezugsquellen im Mittelpunkt der Betrachtung.
Beim Sole Sourcing steht dem Abnehmer für ein Beschaffungsgut aufgrund der Monopolstellung eines Lieferanten auch nur dieser eine Lieferant zur Verfügung. Es handelt sich hier um eine erzwungene Konzentration auf einen Lieferanten, die eine starke Abhängigkeit bedeutet und ein hohes Risiko darstellt.
Single Sourcing ist die freiwillige Konzentration auf einen einzigen Lieferanten und erfordert gegenseitiges Vertrauen. Folglich sind u.a. eine hohe Lieferzuverlässigkeit, Qualität und Flexibilität notwendig. Ein Lieferantenwechsel kann nicht mehr ohne großen Aufwand durchgeführt werden und ist zusätzlich mit Risiken verbunden, weil der Lieferant durch diese Abnehmer-Lieferanten-Beziehung spezifisches Wissen über den Abnehmer verfügt. Single Sourcing bietet sich für hoch komplexe Beschaffungsgüter oder Produkte mit intensiven und langen Produktentwicklungen an.
Kennzeichen des Single Sourcing sind:
- eine intensive Gestaltung der Beziehungen zwischen den beiden Partnern
- gegenseitige Abhängigkeiten mit gegenseitigen Vorteilen
- aufeinander abgestimmte Organisation
- Übernahme von technischem Know-how durch den Zulieferer
- gemeinsame Investition
- gemeinsame Mitarbeiterteams
Die Vor- und Nachteile sind in der nachfolgenden Tabelle gegenübergestellt.
1 Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht die wachsende Bedeutung der Beschaffungslogistik im Zuge der Globalisierung und definiert das Ziel der Arbeit, Wege zur Wettbewerbssteigerung durch logistische Optimierung und Softwareeinführung aufzuzeigen.
2 Grundlagen der Beschaffung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe, beleuchtet die strategischen sowie operativen Aufgaben der Beschaffung und stellt die Ziele dar, die ein Unternehmen verfolgen muss, um erfolgreich am Markt zu bestehen.
3 Beschaffungslogistik: Es werden die Grundlagen der Logistik, verschiedene Bedarfsermittlungsverfahren sowie spezifische Beschaffungsstrategien und -strukturen analysiert, die zur Gestaltung effizienter Materialflüsse notwendig sind.
4 Warenwirtschaftssysteme (WWS): Dieses Kapitel analysiert die Rolle von Unternehmenssoftware, vergleicht verschiedene Softwareansätze und erörtert die Risiken sowie Erfolgsfaktoren bei der Auswahl und Einführung neuer Systeme.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Bedeutung der Beschaffungslogistik und zum professionellen Projektmanagement bei Softwareeinführungen zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit kontinuierlicher Optimierung.
Beschaffungslogistik, Warenwirtschaftssystem, Supply Chain Management, Materialwirtschaft, Strategische Beschaffung, Operative Beschaffung, ERP-System, Sourcing-Strategien, Bedarfsermittlung, Projektmanagement, Prozessoptimierung, Unternehmenssoftware, Logistik, Lieferantenmanagement, Wettbewerbsvorteile.
Die Arbeit untersucht, wie mittelständische Produktionsunternehmen durch die strategische Optimierung ihrer Beschaffungslogistik und den gezielten Einsatz von Warenwirtschaftssystemen ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem globalisierten Marktumfeld sichern können.
Die zentralen Themen umfassen die Grundlagen der Beschaffung, verschiedene logistische Sourcing-Strategien, Methoden der Bedarfs- und Bestandsermittlung sowie die kritische Auseinandersetzung mit Auswahl und Implementierung von Unternehmenssoftware.
Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine fundierte Vorbereitung und ein strukturiertes Projektmanagement bei der Einführung von IT-Lösungen ihre internen Prozesse effizienter gestalten und langfristige Erfolge erzielen können.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Konzepte, Methoden und betriebswirtschaftliche Modelle der Beschaffungslogistik und Softwareauswahl zusammengeführt und bewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Beschaffung und Logistik, die detaillierte Darstellung verschiedener Beschaffungsstrategien (z.B. Single, Global oder Modular Sourcing) sowie eine umfassende Analyse der Chancen und Risiken bei der Einführung von Warenwirtschaftssystemen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Beschaffungslogistik, Sourcing-Strategien, Warenwirtschaftssysteme (WWS), Materialflussoptimierung und IT-Projektmanagement geprägt.
Single Sourcing ist die freiwillige Konzentration auf einen einzigen Lieferanten, was eine enge Kooperation ermöglicht, aber in starke Abhängigkeit führt. Multiple Sourcing setzt hingegen auf mehrere Lieferanten, um durch Wettbewerb Preise zu senken und Abhängigkeiten zu reduzieren.
Da die Einführung von Unternehmenssoftware oft nur alle 10 bis 15 Jahre stattfindet, fehlt es Unternehmen meist an Erfahrung. Mängel in der Anforderungsdefinition oder eine unzureichende Einbindung der Mitarbeiter führen häufig zu gescheiterten Zeitplänen und hohen Zusatzkosten.
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