Bachelorarbeit, 2014
75 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
2 Handel
2.1 Definition
2.2 Bedeutung
2.2.1 Funktioneller Handel
2.2.2 Institutioneller Handel
2.3 Varianten im Handel
2.3.1 Großhandel
2.3.1.1 Eigenhandel
2.3.1.2 Kommissionshandel
2.3.1.3 Maklerhandel
2.3.1.4 Agenturhandel
2.3.2 Einzelhandel
2.3.2.1 Vertriebsformen
2.3.2.1.1 Stationärer Handel
2.3.2.1.2 Ambulanter Handel
2.3.2.1.3 Versandhandel
2.3.2.1.4 E-Commerce
2.3.2.1.5 Automatenhandel
2.3.2.2 Betriebsformen
2.3.2.2.1 Fachgeschäft
2.3.2.2.2 Warenhaus
2.3.2.2.3 Kaufhaus
2.3.2.2.4 Supermarkt
2.4 Marken
2.4.1 Reguläre Marken
2.4.1.1 Herkunft und Bedeutung des Markenbegriffs
2.4.1.2 Ansprüche
2.4.2 Luxusmarken
2.4.2.1 Definition
2.4.2.2 Merkmale
3 Nachhaltigkeit
3.1 Definition
3.2 Begriffsentwicklung und Bedeutung
3.3 Nachhaltigkeits-Trichter
3.4 Leitprinzipien
3.4.1 Verantwortungsprinzip
3.4.2 Kreislaufprinzip
3.4.3 Kooperationsprinzip
3.4.4 Anspruchsgruppenprinzip
3.5 Drei-Säulen Modell
3.5.1 Ökologische Dimension
3.5.2 Soziale Dimensionen
3.5.3 Ökonomische Dimension
3.6 Mehrdimensionale Konzeption
3.7 Integrative Konzeption
3.8 Die Herausforderung der Nachhaltigkeit
3.9 Zertifikate und Leitfäden
3.9.1 ISO
3.9.2 Stiftung Warentest
3.9.3 Fairtrade
3.9.4 Bio-Siegel
3.9.5 Demeter
3.9.6 Naturland
3.6.7 Der blaue Engel
3.10 Push- und Pull-Faktoren
3.10.1 Push-Faktoren
3.10.2 Pull-Faktoren
4 Konsumentenverhalten
4.1 Definition
4.2 Prozesse
4.3 Individuelle Ausgangsbedingungen
4.3.1 Konsumenten-Wissen
4.3.2 Informationsbearbeitung bei Konsumenten
4.3.3 Ausrichtung und Ziel der Konsumenten
4.3.4 Emotionen
4.3.5 Einstellung
4.3.6 Involvement
4.3.7 Dauerhaft persönliche Merkmale
4.3.7.1 Demographie
4.3.7.2 Persönlichkeit
4.3.7.3 Selbstbild
4.3.7.4 Lebensstil
4.4 Externe Einflussfaktoren
4.4.1 Ökonomische Faktoren
4.4.2 Soziale Faktoren
4.4.3 Situative Faktoren
4.5 Kaufentscheidungen
4.5.1 Kognitive Entscheidungsmuster
4.5.1.1 Extensives Kaufverhalten
4.5.1.2 Limitierte Kaufverhalten
4.5.2 Gering kognitive Entscheidungsmuster
4.5.2.1 Habituelles Kaufverhalten
4.5.2.2 Impulsives Kaufverhalten
4.6 Umfrage
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Wechselwirkungen zwischen dem Handel und dem Kaufverhalten von Konsumenten unter besonderer Berücksichtigung des Nachhaltigkeitsaspekts. Ziel ist es, zu analysieren, ob ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln bei Verbrauchern vorhanden ist, wie sich dieses in verschiedenen Produktkategorien (Lebensmittel, Kosmetik, Kleidung, Luxusgüter) unterscheidet und welche Rolle Nachhaltigkeit sowie Unternehmensethik bei konkreten Kaufentscheidungen spielen.
2.4.2.2 Merkmale
Wie Giorgio Armani in seiner Definition bereits erwähnt, gibt es mehrere Merkmale, um Luxusgüter zu erkennen. Welche Merkmale dies sind wird im Folgenden beschrieben.
Eine Luxusmarke hebt sich durch sechs Merkmale von herkömmlichen Marken ab. Das erste Merkmal ist ist die hohe Qualität, welche nicht nur die Hochwertigkeit der Materialien beinhaltet, sondern auch der Aufwand in der Verarbeitung. Die Assoziation zwischen Luxus und Qualität ist so hoch, dass einige diese Wörter als Synonym ansehen und verwendet.
Ein weiterer wichtiger Faktor, der sofort mit Luxus assoziiert wird, ist der hohe Preis. Durch das Vergleichen von Luxusmarken mit regulären Marken erscheint der Preis besonders hoch, da ein Produkt mit ähnlichem funktionellen Nutzen auch günstiger erhältlich ist. Aber auch der absolute Wert des Preises für ein solche Produkt erscheint einem sehr hoch. Diese beiden Faktoren führen dazu, dass der hohe Preis spontan mit Luxus assoziiert wird. Viele Konsumenten sind jedoch der Meinung, dass durch die ausgesprochen gute Qualität der hohe Preis gerechtfertigt wird. Der Preis ist eine wesentliche Charaktereigenschaft der Luxusgüter.
Das dritte Merkmal ist die Einzigartigkeit und Knappheit, dass nicht jeder das Produkt haben darf, da es sonst keine Exklusivität mehr vermittelt. Luxusprodukte sind demnach reserviert für auserwählte Elitemitglieder, welche auch als „happy few“ bezeichnet werden. Um dies zu erreichen, werden oftmals nur begrenzte Stückzahlen produziert, bzw. nur bestimmte Stückzahlen in einem bestimmten Zeitraum verkauft. Dieser Effekt wird künstliche Verknappung genannt. Die Einzigartigkeit wird jedoch auch durch die Handwerkskunst bei der Herstellung sowie in aufwändigen Verpackungen und einem einzigartigen Design erreicht. Auch der Shop selbst gibt der Marke Exklusivität.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Themas Nachhaltigkeit in verschiedenen Lebensbereichen und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Verflechtung von Handel und nachhaltigem Konsumentenverhalten.
2 Handel: Dieses Kapitel definiert und klassifiziert den Handel in seine verschiedenen betrieblichen Ausprägungen wie Groß- und Einzelhandel sowie deren Unterformen und beleuchtet die Bedeutung von Marken.
3 Nachhaltigkeit: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Nachhaltigkeit, inklusive der Drei-Säulen-Modelle, Leitprinzipien und relevanter Zertifikate zur Kennzeichnung nachhaltigen Wirtschaftens erarbeitet.
4 Konsumentenverhalten: Das Kapitel analysiert die psychologischen Prozesse und individuellen sowie externen Faktoren, die das Verhalten von Konsumenten bei Kaufentscheidungen steuern und präsentiert die Ergebnisse einer qualitativen Umfrage.
5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, betont die Verantwortung der Konsumenten für die Marktgestaltung und plädiert für eine stärkere Standardisierung von Nachhaltigkeitszertifikaten.
Nachhaltigkeit, Handel, Kaufverhalten, Luxusmarken, Unternehmensverantwortung, Konsumenten, Nachhaltigkeitsmanagement, Zertifikate, Einzelhandel, Großhandel, Marketing, Entscheidungsprozesse, Konsum, Ethik, Soziale Verantwortung.
Die Arbeit analysiert die wechselseitigen Beziehungen zwischen Handelsaktivitäten und dem Kaufverhalten von Konsumenten unter der zentralen Perspektive der Nachhaltigkeit.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und Struktur des Handels, dem theoretischen Rahmen der Nachhaltigkeit im unternehmerischen Kontext sowie der psychologischen Untersuchung von Konsumentenentscheidungen.
Die Untersuchung soll klären, ob Konsumenten ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei Kaufentscheidungen zeigen, ob dieser Aspekt produktabhängig ist und wie Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsstrategien kommunizieren.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zu den Grundlagen des Handels und der Nachhaltigkeit mit einer qualitativen empirischen Umfrage unter 100 Personen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit Handelsformen, die Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs, verschiedene Zertifizierungsstandards sowie eine umfassende Analyse der individuellen und sozialen Einflussfaktoren auf das Kaufverhalten.
Zu den zentralen Begriffen gehören Nachhaltigkeit, Handel, Kaufverhalten, Unternehmensethik, Konsumentenentscheidungen und Nachhaltigkeitszertifikate.
Luxusmarken werden oft als Gegenpol zu regulären Marken betrachtet, wobei hier der Preis durch Qualität und Exklusivität legitimiert wird, was wiederum spezifische Erwartungen der Konsumenten an die Nachhaltigkeitsleistung dieser Unternehmen schürt.
Die Umfrage ergab eine hohe Unsicherheit bei den Konsumenten, die oft durch die Vielzahl an unterschiedlichen Siegeln und die Schwierigkeit, sich über das tatsächliche Engagement der Unternehmen zu informieren, hervorgerufen wird.
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