Masterarbeit, 2015
135 Seiten, Note: 3
1 Einleitung
2 Grundlagen, Begriffsdefinition
2.1 Bedürfnis
2.2 Erwartungen
2.3 Droge
2.4 Geschichte der Opioide
2.5 Heroin
2.6 Wirkung der Opiate
2.7 (akute) Intoxikation
2.8. Schädlicher Gebrauch / Missbrauch von Drogen
2.9 (Drogen)sucht
2.10 Drogenabhängigkeit
2.11 Die psychische Abhängigkeit
2.12 Entzug
3. Substitution
3.1 (Methadon)-Substitution
3.2 Opiatabhängigkeit in Österreich
3.3 Die Entwicklung rechtlicher Rahmenbedingungen der Substitution in Österreich
3.4 DieSubstitutionstherapie und ihre rechtlichen Rahmenbedingungen heute
4 Die Psychosoziale Beratung und Betreuung
4.1 Die Psychosoziale Beratung und Betreuung im Gesetz
4.2 Die psychosoziale Beratung und Betreuung im Allgemeinen
4.3 Die psychosoziale Beratung und Betreuung
4.3.1 Arbeitsbündnis und Selbstbestimmung
4.3.2 Notwendige Kompetenzen für die Beratung
4.3.3 Berufsgruppen innerhalb der Psychosozialen Beratung und Betreuung
4.3.4 Situation Abhängigkeitskranker
4.3.5 Therapiemotivation
4.3.6 Motivierende Gesprächsführung
4.3.7 Psychoedukation
4.4 Veränderung der sozialen Situation durch die Substitutionsbehandlung/Erwartungen
4.5 Aufgaben der Psychosozialen Beratung und Betreuung
4.6 Aktuelle Situation der Psychosozialen Beratung und Betreuung
4.7 Welche Erwartungen haben die Betroffenen?
5 Empirischer Teil
5.1 Durchführung der Interviews
5.2 Auswertung der Interviews
5.3 Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie
5.4 Übersicht der genannten Themenbereiche
6 Interviews
6.1 Überblick über die Einzelinterviews
6.2 Zusammenführung der Interviews
7. Schlussfolgerungen, Resümee
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Erwartungen von Menschen in Substitutionsbehandlung an die Psychosoziale Beratung und Betreuung zu identifizieren und zu untersuchen, inwieweit diese Erwartungen mit den bestehenden Betreuungsmöglichkeiten sowie den wissenschaftlich beschriebenen Standards übereinstimmen.
4.3.6 Motivierende Gesprächsführung
Die Methode der Motivierenden Gesprächsführung wurde speziell zur Beratung und Betreuung von substanzabhängigen Menschen entwickelt. Mit Hilfe dieser Methode soll die Bereitschaft der Abhängigen gefördert werden, ihr Verhalten zu ändern.
Diese Personengruppe zeichnet allerdings ein überdurchschnittlich hohes Maß an Ambivalenz aus, vor allem auch große Widerstände, was die Änderung ihres Suchtverhaltens betrifft.
Im Gegensatz zu den meisten früheren Ansätzen, Veränderung durch vollzogene oder auch nur angedrohte Sanktionen zu erzwingen, oder durch extrinsische Anreize (z.B. Hinweise auf die Möglichkeit, das nicht für den Erwerb von Drogen ausgegebene Geld für anderes einzusetzen) zu erreichen, zielt die Motivierende Gesprächsführung darauf ab, Änderungsmotivation in einer auf Partnerschaftlichkeit, Evokation und Autonomie basierenden Grundhaltung zu erreichen.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die berufliche Motivation des Autors dar, die Lücke in der Literatur bezüglich der Erwartungen von Klienten an die psychosoziale Betreuung zu schließen.
2 Grundlagen, Begriffsdefinition: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe der Suchterkrankung aus medizinischer und sozialarbeiterischer Sicht erörtert sowie Konzepte wie Bedürfnisse und Erwartungen erläutert.
3 Substitution: Hier wird das Konzept der Substitutionsbehandlung, deren historische Entwicklung, Ziele sowie die aktuelle Rechtslage in Österreich detailliert beschrieben.
4 Die Psychosoziale Beratung und Betreuung: Dieses umfangreiche Kapitel erläutert die verschiedenen Facetten, Kompetenzen und Aufgabenfelder, die eine psychosoziale Beratung im Kontext der Suchtarbeit ausmachen.
5 Empirischer Teil: Die Methodik der Studie, insbesondere die Durchführung und Auswertung narrativer Interviews mit elf Klienten in Kärnten, wird in diesem Abschnitt beschrieben.
6 Interviews: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Einzelinterviews dargelegt und zusammengeführt, um die spezifischen Erwartungen der Klienten aufzuzeigen.
7. Schlussfolgerungen, Resümee: Der Autor fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Bedeutung einer personenzentrierten, bedürfnisorientierten psychosozialen Betreuung in der Substitutionsbehandlung.
Psychosoziale Betreuung, Substitution, Drogenabhängigkeit, Sucht, Klienten, Erwartungen, Soziale Arbeit, Motivierende Gesprächsführung, Empowerment, Substitutionsprogramm, Kärnten, Suchtberatung, Ressourcenorientierung, Beziehungsarbeit, Lebensqualität
Die Studie untersucht die Psychosoziale Beratung und Betreuung (PSB) im Kontext der Substitutionsbehandlung in Kärnten und analysiert die spezifischen Erwartungen der betroffenen Menschen an diese Betreuungsform.
Die Arbeit behandelt die medizinischen und rechtlichen Grundlagen der Substitution, Konzepte der psychosozialen Beratung wie das Empowerment, sowie die praktischen Erfordernisse in der Arbeit mit drogenabhängigen Menschen.
Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Erwartungen Substitutionspatienten an die psychosoziale Betreuung haben und ob diese mit den vorhandenen Angeboten sowie theoretischen Standards korrespondieren.
Der Autor führte elf narrative Interviews mit Klienten in Klagenfurt und Villach durch, die anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Sucht- und Beratungskonzepten sowie eine empirische Untersuchung, die Einblicke in die Lebenswelten der Betroffenen gibt.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Psychosoziale Betreuung, Substitution, Drogenabhängigkeit, Klientenerwartungen, Soziale Arbeit und Motivierende Gesprächsführung.
Die befragten Klienten äußern häufig das Bedürfnis nach praktischer Begleitung zu Ämtern und Behörden, da sie diese Prozesse oft als emotional belastend empfinden und sich Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagshürden wünschen.
Viele der befragten Klienten wünschen sich eine stärkere Kontrolle des Beikonsums, da sie dies als hilfreiche Unterstützung wahrnehmen, um ihre eigene Zielerreichung im Substitutionsprogramm zu stützen.
Die Interviews zeigen, dass ein respektvoller, nicht von oben herab geführter Umgang eine grundlegende Voraussetzung für die Annahme von Beratungsangeboten ist, da sich viele Klienten im Alltag durch gesellschaftliche Stigmatisierung abgewertet fühlen.
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