Masterarbeit, 2015
154 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit dem Thema der Kundenindividualisierung von Sportartikeln und untersucht, inwiefern diese markenbezogene und/oder leistungs- bzw. produktbezogene Ausprägung besitzen. Ziel ist es, die Schnittstelle für mögliche Wechselwirkungen zwischen Marke und Produkt zu identifizieren und zu beschreiben.
Die Einleitung führt in das Thema der Kundenindividualisierung von Sportartikeln ein und erläutert die Relevanz des Forschungsfeldes. Kapitel 2 beleuchtet die Entwicklung der Mass Customization im Sportartikelmarkt anhand von Beispielen und analysiert das Marktpotenzial. Kapitel 3 untersucht die Hintergründe des individuellen Konsums von Sportartikeln, wobei sowohl generelle Werte und Einstellungen der Gesellschaft als auch spezifische Kaufmotive im Fokus stehen. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Bedeutung der Marke und ihrer Funktion im Kontext der Kundenindividualisierung. Es werden die Konzepte der Markenidentität, Positionierung und des Markenimages sowie die Ziele des Konsumentenverhaltens im Zusammenhang mit Markenartikeln beleuchtet. Kapitel 5 stellt ein Wirkungsmodell vor, das die relevanten Faktoren auf der Konsumenten-, Produkt- und Markenebene zusammenführt. Kapitel 6 beschreibt die quantitative Erhebung, das Untersuchungsdesign und die Operationalisierung der verwendeten Variablen. Kapitel 7 präsentiert die Ergebnisse der explorativen Faktorenanalyse, die zur Identifizierung relevanter Faktoren und ihrer Interpretation dient. Kapitel 8 analysiert die signifikanten Korrelationen zwischen den Faktoren und diskutiert die daraus resultierenden Wechselwirkungen zwischen Produkt und Marke im Kontext von Sport und Mode. Kapitel 9 beleuchtet die Grenzen der Aussagefähigkeit der Untersuchung, während die Schlussbetrachtung die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst und Ausblicke auf zukünftige Forschungsfragen gibt.
Mass Customization, Sportartikel, Markenführung, Konsumentenverhalten, Individualisierung, Produktdifferenzierung, Markenidentität, Markenimage, Wechselwirkungen, empirische Untersuchung, quantitative Analyse, Sport, Mode, Fashion
Mass Customization bezeichnet die kundenindividuelle Anpassung von Sportprodukten (z.B. personalisierte Laufschuhe) zu Kosten, die nahe an denen einer Massenproduktion liegen.
Individualisierung kann die Markenbindung stärken, da der Kunde aktiv in den Gestaltungsprozess einbezogen wird, was zu einer höheren Identifikation mit der Marke führt.
Funktionale Sportartikel sind auf Performance (Leistung) ausgerichtet, während modische Sportartikel (Sportswear) eher den Lifestyle und ästhetische Aspekte bedienen.
Die Arbeit zeigt, dass die individuelle Gestaltung eines Produkts (Being, Having, Doing) direkte Auswirkungen auf die wahrgenommenen Markenbenefits und die Markenidentität hat.
Sportschuhe weisen eine starke Häufung bei Individualisierungsangeboten auf, da sie sowohl technisches Design als auch modischen Selbstausdruck ideal kombinieren.
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