Bachelorarbeit, 2014
61 Seiten, Note: 1,7
1 Aufbau und Problemstellung
2 Kennzahlen und Kennzahlensysteme
2.1 Definition des Kennzahlenbegriffs und die Gruppierung
2.1.1 Definition
2.1.2 Kennzahlengruppen
2.2 Adressaten und Aufgabe von Kennzahlen
2.2.1 Adressaten
2.2.2 Aufgabe von Kennzahlen
2.2.3 Grenzen der Kennzahlenanwendung
2.2.4 Auswahl der Kennzahlen
2.2.5 Schlussbetrachtung
2.3 Kennzahlensysteme
2.3.1 Erscheinungsformen
2.3.2 Arten von Kennzahlensystemen
2.3.3 Schlussbetrachtung
3 Balanced Scorecard
3.1 Entstehungsgeschichte der Balanced Scorecard nach Kaplan und Norton
3.2 Definition der Balanced Scorecard als Steuerungsinstrument im Krankenhaus
3.3 Konzept der Balanced Scorecard
3.3.1 Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard:
3.3.2 Die verschiedenen Ansätze der Balanced Scorecard
3.4 Ausgangssituation in Krankenhäusern
3.5 Vorgehensweise bei der Balanced Scorecard mit Hilfe von Beispielen
3.5.1 Sieben Schritte zur Entwicklung der Balanced Scorecard
3.5.2 Die Balanced Scorecard als Grundlage für eine umfassende strategische Berichterstattung
3.5.3 Umsetzung der BSC im Unternehmen
3.5.4 Das Rollout
3.6 Erfolgreiche Beispiele zur Umsetzung der Balanced Scorecard im Krankenhaus
3.6.1 Praxisbeispiel 1
3.6.2 Praxisbeispiel 2
3.6.3 Praxisbeispiel 3
3.6.4 Praxisbeispiel 4
3.6.5 Praxisbeispiel 5
3.6.6 Zusammenfassung
3.7 Stärken und Schwächen der BSC
3.7.1 Stärken
3.7.2 Schwächen
3.8 Chancen, Risiken und häufige Fehler bei der Umsetzung
3.8.1 Chancen
3.8.2 Risiken
3.8.3 Häufige Fehler
3.9 Hindernisse im Krankenhaussektor
3.9.1 Hindernisse, die eine erfolgreiche Umsetzung der Balanced Scorecard behindern
3.9.2 Hindernisse, die durch den Einsatz der Balanced Scorecard überwunden werden können
4 Fazit
Die Arbeit untersucht, wie das Managementinstrument Balanced Scorecard effektiv in Krankenhäusern implementiert werden kann, um angesichts wachsenden Kostendrucks und komplexer Anforderungen eine strategische Steuerung zu ermöglichen. Ziel ist es, den Nutzen und die Vorgehensweise bei der Einführung darzustellen und aufzuzeigen, wie Krankenhäuser durch eine ausgewogene Steuerung zukunftsfähig bleiben.
3.3.1 Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard:
1. Finanzwirtschaftliche Perspektive: Durch finanzielle Kennzahlen ist erkennbar, ob die Strategieumsetzung des Unternehmens zum Erfolg geführt hat oder nicht. Finanzielle Kennzahlen sind Rentabilität, Umsatz, Gewinn und Eigenkapitalrendite. Die Ziele können in ein Shareholder-Value-Konzept einfließen. Somit wird die Wertentwicklung des Unternehmens betrachtet statt ausschließlich der Gewinn. Mögliche Zielformulierungen für die finanzwirtschaftliche Perspektive sind:
Steigerung der Rentabilität um 5 % innerhalb von 1 Jahr
ROI-Ziel: 10 % innerhalb von 1 Jahr
2. Kundenperspektive: Es wird ausgewertet, wie das Unternehmen aus der Kundenperspektive gesehen wird. Die Kunden- und Marktsegmente des Unternehmens werden dabei betrachtet und nach quantifizierbaren und nicht quantifizierbaren Größen unterschieden:
quantifizierbar: Marktanteile, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit
nicht quantifizierbar: Kundenbeziehungen, Image
Das Ziel bei dieser Perspektive ist es, die Strategie auf den Kunden und den Absatzmarkt für die Dienstleistung des Unternehmens zu beziehen. Bei einer Steigerung des Marktanteils als mögliche Zielformulierung muss sich der Unternehmer mit den Charakteristika der Käufergruppe auseinandersetzen, die erschlossen werden soll.
1 Aufbau und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert den steigenden Kostendruck und die zunehmende Komplexität in Krankenhäusern, die den Bedarf für strategische Managementinstrumente wie die Balanced Scorecard verdeutlichen.
2 Kennzahlen und Kennzahlensysteme: Es werden die begrifflichen Grundlagen sowie die Funktionen von Kennzahlen als Informations- und Steuerungsinstrumente in der Organisation dargelegt.
3 Balanced Scorecard: Das Kernkapitel beschreibt das Konzept, die verschiedenen Modelle und die spezifische Vorgehensweise zur Einführung einer Balanced Scorecard in Krankenhäusern inklusive Praxisbeispielen sowie einer Analyse von Erfolgsfaktoren und Hindernissen.
4 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Balanced Scorecard als Managementinstrument, das trotz hoher Anforderungen an die Implementierung einen wertvollen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit von Krankenhäusern leisten kann.
Balanced Scorecard, Krankenhausmanagement, Kennzahlensysteme, Strategieimplementierung, Gesundheitswirtschaft, Performance Measurement, Strategische Steuerung, Erfolgsfaktoren, Prozessorientierung, Ressourcenallokation, Qualitätsmanagement, Unternehmensziele, Ursache-Wirkungs-Beziehungen, Change Management.
Die Arbeit analysiert, inwieweit die Balanced Scorecard als Instrument zur strategischen Steuerung in Krankenhäusern eingesetzt werden kann, um auf veränderte Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Herausforderungen zu reagieren.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Kennzahlen und Kennzahlensystemen, die methodische Erarbeitung der Balanced Scorecard, deren praktische Umsetzung im Klinikalltag sowie die kritische Reflexion von Chancen und Hindernissen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Krankenhäuser die Balanced Scorecard erfolgreich umsetzen können und welche Erfolge sich durch dieses Instrument für die strategische Ausrichtung und das Controlling realisieren lassen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und -analyse, die durch die Darstellung von Praxisbeispielen aus verschiedenen nationalen und internationalen Krankenhäusern ergänzt und untermauert wird.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Kennzahleneinsatzes, das Konzept der Balanced Scorecard mit ihren vier Perspektiven, verschiedene Umsetzungsmodelle (wie z. B. nach Kaplan/Norton oder Friedag/Schmidt) und eine detaillierte Analyse der spezifischen Bedingungen im Krankenhaussektor.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Balanced Scorecard, Gesundheitswirtschaft, strategische Steuerung, Prozessmanagement und Performance Measurement geprägt.
Das ZAK-Prinzip (Ziel, Aktion, Kennzahl) nach Friedag und Schmidt beschreibt eine Methode zur inhaltlichen Ausgestaltung der Scorecard, bei der für jede strategische Aktion zuerst das Ziel definiert und anschließend eine messbare Kennzahl zur Erfolgskontrolle festgelegt wird.
Krankenhäuser weisen eine hohe Arbeitsteiligkeit, dezentrale Planungsprozesse und eine Trennung zwischen medizinischen, pflegerischen und administrativen Funktionen auf, was die strategische Ausrichtung und Koordination deutlich komplexer gestaltet als in herkömmlichen Industrieunternehmen.
Die Berichts-Scorecard dient als zentrales Informationsinstrument, das sowohl die strategischen Potenziale als auch deren Nutzung im operativen Alltag dokumentiert und somit die Verbindung zwischen strategischem Management und dem laufenden Tagesgeschäft sicherstellt.
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