Bachelorarbeit, 2012
46 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema der Inspiration im literarischen Schaffen. Sie analysiert den Roman „Les Faux-Monnayeurs“ von André Gide, um zu untersuchen, inwieweit Inspiration eine Rolle im dargestellten Schreibprozess spielt.
Die Einleitung führt in die Thematik der Inspiration im Kontext von André Gides Roman „Les Faux-Monnayeurs“ ein und stellt die Forschungsfrage nach dem Einfluss von Inspiration auf den Schreibprozess des Protagonisten Édouard. Das zweite Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Inspirationsbegriffs, beginnend mit der Antike und seinen unterschiedlichen Facetten. Kapitel III erläutert die Konstruktion der literarischen Wirklichkeit in „Les Faux-Monnayeurs“ durch die Mise en abyme. Kapitel IV analysiert die Inspirationsbedingten Wirkungen im Roman, indem es die Prädisposition des Protagonisten, die Rolle der Figuren Laura und Olivier sowie die Gewinnung von Romanstoff beleuchtet. Abschließend werden das Verhältnis von Werk und Leben sowie die subjektive und objektive Betrachtung des Schreibprozesses untersucht.
Inspiration, „Les Faux-Monnayeurs“, André Gide, literarisches Schaffen, Mise en abyme, Édouard, Laura, Olivier, Romanprojekt, Schreibprozess, Enthusiasmus, „Êtres en formation“, „Gravitation“, Feldgedanke, Visitation divine, Kontrolle über das Schreiben, Verhältnis von Werk und Leben.
Die Arbeit untersucht den Prozess des literarischen Schaffens in „Les Faux-Monnayeurs“ und geht der Frage nach, ob dieser Prozess auf Inspiration beruht.
Es handelt sich um eine Verschachtelung: Der Roman handelt von einem Autor (Édouard), der selbst einen Roman mit dem Titel „Les Faux-Monnayeurs“ schreibt, was den Schaffensprozess auf mehreren Ebenen spiegelt.
Die Arbeit gibt einen Abriss vom Enthusiasmusgedanken Platons in der Antike über die biblische Inspiration bis hin zum Genie-Gedanken des 18. Jahrhunderts.
Laura und Olivier fungieren als Inspirationsquellen oder Kontrastfiguren, deren Einfluss auf das Romanprojekt und den emotionalen Zustand des Schriftstellers analysiert wird.
Der Stoff wird aus konkreten Personen („Êtres en formation“) und der Beobachtung der Umgebung gewonnen, wobei das Verhältnis zwischen Werk und Leben eine zentrale Rolle spielt.
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