Magisterarbeit, 2014
115 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsexplikation
2.1.1 Begriffliche Abgrenzung von Gesundheitsförderung, betrieblichem Gesundheitsmanagement und betrieblicher Gesundheitsförderung
2.1.1.1 Gesundheitsförderung
2.1.1.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement
2.1.1.3 Betriebliche Gesundheitsförderung
2.1.2 Körperliche (In-)Aktivität und Bewegungsmangel
2.2 Bedeutung betrieblicher Gesundheitsförderung
2.2.1 Arbeitsbedingte räumliche Mobilität und die Anforderungen der modernen Arbeitswelt an die Zielgruppe
2.2.2 Demografischer Wandel als Herausforderung für Unternehmen in Deutschland
2.3 Wissenschaftlicher Hintergrund und Forschungsstand
2.3.1 Ziele und Handlungsfelder der betrieblichen Gesundheitsförderung
2.3.1.1 Ziele
2.3.1.2 Handlungsfelder
2.3.2 Bewegungsverhalten als Einflussfaktor auf die Gesundheit
2.3.2.1 Wirkung auf die körperliche Gesundheit
2.3.2.2 Wirkung auf die psychische Gesundheit
2.3.3 Körperliche Aktivität von Erwachsenen in Deutschland
2.3.3.1 Studie zur „Körperlichen Aktivität“
2.3.3.2 Studie zur „Sportlichen Aktivität“
2.3.4 Volkswirtschaftliche Auswirkungen ausgewählter Krankheitsgruppen
2.3.4.1 Direkte Kosten
2.3.4.2 Indirekte Kosten
2.3.5 Evidenzbasierung betrieblicher Gesundheitsförderung
2.3.5.1 Nutzen und Wirkung der Programme zur Förderung körperlicher Aktivität
2.3.5.2 Psychische Erkrankungen
2.3.5.3 Mehrkomponenten-Programme
3 Empirie
3.1 Fragestellung und Hypothese
3.2 Methodik
3.2.1 Studienpopulation
3.2.2 Zur Methode der schriftlichen Einzelbefragung
3.2.3 Untersuchungsdesign
3.2.3.1 Schriftliche Einzelbefragung im Rahmen der Evaluation
3.2.3.2 Methodisches Vorgehen
3.2.3.3 Fragebogen-Design
3.2.3.4 Befragungsinstrument Freiburger Fragebogen zur Ermittlung der körperlichen Aktivität
3.3 Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
3.3.1 Stichprobe
3.3.2 Stichprobe beschreibende Merkmale
3.3.3 Berufliches Tätigkeitsprofil der Stichprobe
3.3.3.1 Bewegungsintensität bei der beruflichen Tätigkeit
3.3.3.2 Arbeitsbedingte räumliche Mobilität
3.3.3.2.1 Einsatzgebiet
3.3.3.2.2 Berufsbedingte Kilometerleistung
3.3.3.2.3 Arbeitsbedingte Übernachtungshäufigkeit
3.3.3.3 Entscheidungsspielraum bei der Arbeit
3.3.3.4 Korrelationsanalyse
3.3.4 Körperliche Aktivität
3.3.4.1 Körperliche Aktivität und gesundheitsrelevanter Gesamtumsatz
3.3.4.2 Körperliche Aktivität, untersucht im Sinne der WHO-Empfehlung
3.3.4.3 Beziehung zwischen dem Bewegungssoll und der WHO-Empfehlung
3.3.4.4 Sportintegration in den Alltag
3.3.4.5 Ziele zum Sporttreiben
3.3.4.6 Korrelationsanalyse
3.3.5 Teilnahme an einer betrieblichen Gesundheitsförderung
3.3.6 Arbeitshypothese 1
3.3.7 Arbeitshypothese 2
3.4 Diskussion
3.4.1 Diskussion des Studiendesigns und der Methodik
3.4.2 Diskussion der Ergebnisse
3.4.2.1 Körperliche Aktivität
3.4.2.2 Arbeitshypothese 1
3.4.2.3 Arbeitshypothese 2
4 Fazit
Die Arbeit untersucht das Ausmaß körperlicher Aktivität bei der Zielgruppe der Außendienstmitarbeiter, deren Tätigkeit durch arbeitsbedingte räumliche Mobilität und häufig sitzende Arbeitsprozesse geprägt ist, um daraus Handlungsempfehlungen für die betriebliche Gesundheitsförderung abzuleiten.
3.3.3.2 Arbeitsbedingte räumliche Mobilität
Bei den Fragen zur arbeitsbedingten räumlichen Mobilität waren nur Einfachnennungen möglich. 40,3 % der Befragten haben ein landesweites Einsatzgebiet angegeben, 25 % wurden regional und 22,2 % bundesweit eingesetzt. 9 (12,5 %) Teilnehmer/-innen haben angegeben, international als Außendienstmitarbeiter/-in tätig gewesen zu sein.
Die berufsbedingte Kilometerleistung lässt sich nicht eindeutig durch einen deutlichen Überhang einer einzelnen Kilometerklasse charakterisieren. Etwa ein Drittel der Befragten legte berufsbedingt 1000 km bis 1999 km innerhalb der 4 Wochen des Befragungszeitraums zurück. Auf eine Kilometerleistung von 2000 km bis 2999 km kamen 26,4 %. Gefolgt werden diese von der Kilometerklasse unter 999 km (13,9 %) und der Kilometerklasse von 3000 km bis 3999 km mit 12,5 %. Andere Kategorien, die über eine Kilometerleistung von 4000 km angegeben wurden, stellen insgesamt 11,1 % dar. Nach Kilometerklassen geordnet stellt die Gruppe der arbeitsbedingt mobilen Befragten ab 2000 km eine relative Summenhäufigkeit von 50 % dar.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft und die damit einhergehenden physischen sowie psychischen Belastungen, insbesondere durch körperliche Inaktivität im Berufsalltag.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Kernbegriffe wie Gesundheitsförderung und betriebliches Gesundheitsmanagement und erörtert die Bedeutung von körperlicher Aktivität sowie die volkswirtschaftlichen Auswirkungen von Krankheitsgruppen.
3 Empirie: Der empirische Teil stellt die Untersuchung der Außendienstmitarbeiter mittels schriftlicher Befragung dar, analysiert die Ergebnisse zur Mobilität und körperlichen Aktivität und diskutiert die Hypothesen.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Studienergebnisse zusammen, weist auf die Bedeutung individueller Gesundheitsförderung hin und betont, dass für die untersuchte Zielgruppe Anpassungen zur Bewegungsförderung notwendig bleiben.
Betriebliche Gesundheitsförderung, Außendienstmitarbeiter, Körperliche Aktivität, Räumliche Mobilität, Arbeitsbelastung, Prävention, Gesundheitsmanagement, Bewegungsverhalten, Arbeitshygiene, Sportintegration, Fehlzeiten, Gesundheitsökonomie, Salutogenese, Muskuloskelettale Erkrankungen, Stressbewältigung
Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen der arbeitsbedingten räumlichen Mobilität und dem Umfang der körperlichen Aktivität bei Mitarbeitern im Außendienst im Kontext der betrieblichen Gesundheitsförderung.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen von Berufsbedingungen auf das Bewegungsverhalten, der demografische Wandel in Unternehmen, die Bedeutung körperlicher Aktivität für die physische und psychische Gesundheit sowie die Wirksamkeit präventiver Programme.
Ziel ist es, den Umfang körperlicher Aktivität dieser spezifischen Berufsgruppe zu ermitteln und zu prüfen, ob betriebliche Gesundheitsförderungsmaßnahmen einen signifikanten Einfluss auf das Aktivitätsniveau haben.
Es handelt sich um eine quantitative Beobachtungsstudie, bei der eine schriftliche Einzelbefragung (Online-Fragebogen) auf Basis des "Freiburger Fragebogens zur Ermittlung der körperlichen Aktivität" durchgeführt wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, wie Definitionen und gesundheitswissenschaftliche Hintergründe, sowie einen umfangreichen empirischen Teil, der das Studiendesign, die statistische Auswertung und die Diskussion der Ergebnisse umfasst.
Wichtige Begriffe sind unter anderem betriebliche Gesundheitsförderung, Außendienstmitarbeiter, räumliche Mobilität, körperliche Inaktivität, Salutogenese und Prävention.
Die Studie konnte keine signifikanten Unterschiede im Umfang der körperlichen Aktivität zwischen Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern betrieblicher Gesundheitsförderungsmaßnahmen feststellen.
Die Untersuchung deutet nicht auf einen direkten inversen Zusammenhang zwischen der arbeitsbedingten räumlichen Mobilität und dem zeitlichen Umfang körperlicher Aktivitäten hin, was darauf schließen lässt, dass andere Faktoren das Bewegungsverhalten stärker beeinflussen.
Die Auswertungen zeigen altersspezifische Unterschiede in den Basis- und Sportaktivitäten, wobei insbesondere die Altersgruppen zwischen 41 und 50 Jahren in Teilen der Analyse durch ihr spezifisches Aktivitätsverhalten auffielen.
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