Diplomarbeit, 2011
152 Seiten, Note: 1,6
1 Prolog
1.1 Ausgangslage & aktueller Forschungsstand
1.2 Problemstellung
1.3 Forschungsfrage & Zielsetzung
1.4 Methodik & Aufbau
2 Beweggründe für eine mobile Revolution
2.1 Der Klimawandel
2.2 „Problemkinder“ Öl und Gas
2.2.1 Peak Oil & Peak Gas
2.2.2 Ölpreisentwicklung
2.2.3 Betriebener Aufwand fossiler Energien
2.3 Die Emissionspolitik
2.4 Globale Raumplanung
2.4.1 Glokalisierung - Zurück in die Zukunft
2.4.2 Kundenorientierung auf dem Weg
2.4.3 Nachhaltige Regelwerke
2.5 Energieinfrastruktur
2.5.1 Große und kleine Projekte
2.5.2 Internet der Energie
2.5.3 Allen voran die Energieeffizienz
3 FM erweitert um den Faktor Mobilität
3.1 Facility Management
3.2 Betriebliches Verkehrsmanagement
3.2.1 Fuhrparkmanagement
3.2.2 Travelmanagement
3.2.3 Mobilitätsmanagement
3.2.4 Integriertes Management
3.3 FM und Mobilität
3.4 Betriebliches Supportmanagement
4 Initiativensammlung aus dem Support Management
4.1 Grundbaustein Organisation
4.2 Zielsetzung als Antrieb und roten Faden
4.3 Manuelle & digitale Bestandsaufnahme
4.4 Monitoring & Reporting
4.5 Qualitätssicherung mit Kennzahlen
4.6 Punktueller vs. Systematisierter Ansatz
4.7 Kommunikation
4.8 Zentraler Ansprechpartner im Unternehmen
4.9 Interne Mobilitätskampagne
4.10 Institutionsübergreifende Kooperationen
5 Kurzfristige Mobilitätsbausteine
5.1 Emissionskompensation
5.2 Car Pool - & Reiserichtlinie
5.3 Parkraumbewirtschaftung
5.4 Betriebliches Carsharing
5.5 Fahrtrainings
5.6 Fahrspartipps
5.7 Fahrgemeinschaftsvermittlung
5.8 Fahrzeugtechnik
5.8.1 Downsizing
5.8.2 Start-Stopp-System
5.8.3 Unterstützende Telematik
5.8.4 Reifenwahl
5.8.5 Leichtlauföle
6 Mittelfristige Mobilitätsbausteine
6.1 Treibstoffwahl
6.1.1 Compressed Natural Gas (CNG)
6.1.2 Liquefied Petroleum Gas (LPG)
6.1.3 Biokraftstoffe
6.2 Hybridtechnik
7 Langfristige Mobilitätsbausteine
7.1 E-Mobilität mit Batterie
7.1.1 Projektbeispiele
7.1.2 Marktreife
7.1.3 Ladeinfrastruktur
7.2 E-Mobilität mit Wasserstoff
7.2.1 Projektbeispiele
7.2.2 Marktreife
7.3 E-Mobilität als Initiativenbaustein
8 Trends
8.1 Best Practises für intermodale Bausteine
8.2 Smart Mobility & Smart FM
8.3 Berufsausbildung
9 Abschließende Stellungnahme
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für die betriebliche Mobilität zu schaffen und das Facility Management durch einen Initiativenkatalog zu ergänzen, der den Übergang zu einer nachhaltigen Fuhrparkorganisation unterstützt.
2.1 Der Klimawandel
Das Leben auf unserem Planeten besteht aus einer Gesamtheit aller Ökosysteme, welche in einem gesetzmäßigen Verhältnis zueinander stehen und durch deren perfektes Zusammenspiel erst die Stabilität unserer Umwelt möglich ist. Der Mensch ist ein Teil dieses Ganzen. Allerdings unterscheidet sich diese Spezies vom Rest der Organismen durch seine Intelligenz, welche er sich auf egoistische Weise zu Nutze macht und in vielerlei Hinsichten gegen die Spielregeln der Umwelt verstößt.
Die Theorie, dass der Klimawandel aus humanem Fehlverhalten resultiert, ist dem Intergouvernemental Panel on Climate Change (IPCC) bereits seit 1995 bewusst. Es gibt auch Kritiker des Klimawandels, wie etwa folgende Literaturbeispiele untermalen: Die Lüge der Klimakatastrophe, Rote Lügen im gründen Gewand, CO2 und Klimaschutz: Fakten, Irrtümer, Politik (ClimateGate).
Der Schlussfolgerung des aktuellsten UN-Klimagerichtes nach, ist jedoch ein Großteil der Erderwärmung das Ergebnis der durch die vom Menschen verursachten Emissionen. Das Ausmaß, Nachspiel und die Ursachen des Klimawandels für die Biokybernetik sind umstritten. Um nur einige zu benennen, sind denkbare Folgen dieser Erwärmung u.a. enorme, globale Migrationsbewegungen, Konfliktbildung zwischen Staaten, eine verstärkte Aggressivität beim Ressourcenkampf, Meeresversauerung, Schmelzen der Polarkappen, anwachsendes Aussterben von Tierarten, Zunahme von Wetterextremen und Naturkatastrophen (wie etwa die Überflutung in Pakistan, der Rekordsommer in Europa im vergangenen Jahr oder die diesjährigen, exorbitanten Tornados im Süden der USA), Verteilung tropischer Krankheitsbilder in Lebensräumen gemäßigten Klimas und somit auch Einschnitte in Gesundheit und Kultur.
1 Prolog: Einleitung in die Bedeutung von Facility Management und die zunehmende Relevanz der Fuhrparkintegration.
2 Beweggründe für eine mobile Revolution: Analyse der globalen Faktoren wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und Raumplanung, die eine Änderung der Mobilität erzwingen.
3 FM erweitert um den Faktor Mobilität: Untersuchung der Erweiterung klassischer Facility-Management-Aufgaben um strategische Mobilitätskomponenten.
4 Initiativensammlung aus dem Support Management: Erläuterung notwendiger organisatorischer Schritte, wie Bestandsaufnahme, Monitoring und interne Kommunikation.
5 Kurzfristige Mobilitätsbausteine: Präsentation schnell umsetzbarer Maßnahmen wie Emissionskompensation, Carsharing und Fahrzeugtechnik-Optimierungen.
6 Mittelfristige Mobilitätsbausteine: Analyse von Treibstoffalternativen und der Hybridtechnik als Brückentechnologien.
7 Langfristige Mobilitätsbausteine: Bewertung von Elektromobilität durch Batterie- und Wasserstoffantrieb als zukünftige Mobilitätslösungen.
8 Trends: Diskussion über intermodale Mobilitätsansätze und die Bedeutung der Berufsausbildung für zukünftige Nachhaltigkeitsmanager.
9 Abschließende Stellungnahme: Fazit zur notwendigen Neudefinition von Mobilität im unternehmerischen Kontext.
Facility Management, Mobilitätsmanagement, Fuhrparkmanagement, Nachhaltigkeit, Klimawandel, CO2-Emissionen, Elektromobilität, Brennstoffzelle, Carsharing, Emissionskompensation, Support Management, Verkehrslenkung, Energieeffizienz, Mobilitätsbausteine.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der strategischen Erweiterung des Facility Managements um den Bereich der betrieblichen Mobilität, um Nachhaltigkeitspotenziale besser auszuschöpfen.
Zentrale Themen sind die Fuhrparkoptimierung, die Nutzung alternativer Antriebsformen, die Bedeutung der Raumplanung und die Implementierung von Mobilitätskonzepten in Unternehmen.
Ziel ist die Erstellung eines Initiativenkatalogs, der Unternehmen Wege aufzeigt, wie sie ihr Fuhrparkmanagement effizienter und umweltfreundlicher gestalten können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, kombiniert mit Expertenbefragungen und der Auswertung von Best-Practice-Beispielen aus der Wirtschaft.
Der Hauptteil analysiert Beweggründe für den Wandel, definiert das erweiterte Support-Management und stellt konkrete kurz-, mittel- und langfristige Mobilitätsbausteine vor.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Facility Management, nachhaltige Mobilität, Elektromobilität, CO2-Reduktion und Support-Management geprägt.
Es bietet bisher ungenutzte Reserven zur Nachhaltigkeitssteigerung und Kostensenkung, die in vielen Unternehmen bisher nur unterschwellig beachtet wurden.
Der systematisierte Ansatz bietet eine umfassende Datengrundlage und langfristige Strategie, während der punktuelle Ansatz oft isoliert und weniger effizient ist.
Derzeit sind die Infrastruktur (Tankstellennetz) und der Energieaufwand für die Herstellung und Speicherung von Wasserstoff noch mit hohen Hürden verbunden.
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