Bachelorarbeit, 2013
46 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit analysiert die historischen Hintergründe für die Politisierung der birmanischen Mönchsgemeinde, dem sangha, und untersucht das Verhältnis von Religion und Politik im Laufe der Geschichte Myanmars. Der Schwerpunkt liegt auf dem birmanischen Nationalismus, der sich während der Kolonialzeit entwickelte, sowie auf den religiösen Komponenten dieses Prozesses. Die Arbeit betrachtet auch die im Vielvölkerstaat beheimateten ethnischen und religiösen Minderheiten, insbesondere die muslimischen, und untersucht ihr Verhältnis zur buddhistischen Mehrheit.
Das erste Kapitel widmet sich der Frühzeit Birmas und beleuchtet die politischen und gesellschaftlichen Strukturen, auf denen der birmanische Nationalismus fußt. Es werden die Ursprünge bestimmter Symbole aufgezeigt und die Rolle von Ethnie und Religion im präkolonialen Birma untersucht. Kapitel zwei behandelt die Ära der kolonialen Fremdherrschaft in Birma. Neben einer allgemeinen Betrachtung werden die Entstehung des birmanischen Nationalismus und die Ursachen für Konflikte zwischen Buddhisten und Muslimen im Vordergrund stehen. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Zeit nach der Unabhängigkeit und der demokratischen Regierung U Nus. Der Schwerpunkt liegt auf der stark religiös gefärbten Politik U Nus und deren Einfluss auf die weitere Geschichte Birmas.
Birma, Myanmar, sangha, Theravada-Buddhismus, Nationalismus, Kolonialismus, Religion, Politik, ethnische Minderheiten, Muslime, Konflikte, U Nu, Safran-Revolution.
Es war ein Aufstand im Herbst 2007, bei dem buddhistische Mönche in ihren roten Roben gegen die Unterdrückung durch das Militärregime demonstrierten.
Nach den Regeln des Pali-Kanons ist politisches Engagement und Gewalt für Mönche eigentlich untersagt, da es dem Streben nach Erleuchtung im Weg steht.
Die Politisierung hat ihre Wurzeln in der Kolonialzeit, als sich der birmanische Nationalismus formierte und die Religion als identitätsstiftendes Merkmal gegen die Fremdherrschaft genutzt wurde.
Die Konflikte sind oft ethnisch und religiös motiviert. Ein radikaler Nationalismus sieht die buddhistische Identität durch Minderheiten bedroht, was zu gewaltsamen Ausschreitungen führte.
U Nu war der erste Premierminister nach der Unabhängigkeit. Seine stark religiös gefärbte Politik förderte den Buddhismus als Staatsreligion, was jedoch Spannungen mit Minderheiten verschärfte.
Es bezieht sich auf den indischen Kaiser Ashoka, der als idealer buddhistischer Herrscher gilt, der den Glauben schützt und fördert – ein Vorbild für viele birmanische Könige.
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