Masterarbeit, 2014
172 Seiten
Die Masterarbeit „Mediengerechte Regeländerungen“ befasst sich mit der Frage, wie sich die zunehmende Mediatisierung auf die Regeln im Sport auswirkt. Ziel ist es, die komplexen Beziehungen zwischen Sport, Medien und Wirtschaft zu analysieren und die Auswirkungen der Mediatisierung auf die Entwicklung von Sportregeln aufzuzeigen.
Die Einleitung führt in die Thematik der mediengerechten Regeländerungen ein und skizziert die Forschungsfrage und die Relevanz des Themas. Kapitel 2 beleuchtet die Dreiecksbeziehung zwischen Sport, Medien und Wirtschaft, analysiert die Erfolgsgründe des Sports und die Folgen der Sport-Globalisierung. Kapitel 3 beschäftigt sich mit dem Konzept der Mediatisierung, definiert den Begriff, beleuchtet historische Entwicklungen und kritische Punkte sowie die Relevanz des Themas für die Forschungsarbeit. Kapitel 4 widmet sich der Mediatisierungsdebatte und analysiert verschiedene Perspektiven auf den Prozess der Mediatisierung. In Kapitel 5 wird die Mediatisierung des Sports genauer betrachtet, die Telegenisierung von Sportarten beleuchtet und die Entwicklung mediengerechter Regeländerungen diskutiert. Kapitel 6 behandelt den Fernsehsport, beleuchtet die beliebtesten Sportarten im Fernsehen und die Geschichte des Fernsehsports.
Die Masterarbeit fokussiert auf die Themen Mediatisierung, Sport, Medien, Wirtschaft, Regeländerungen, Telegenisierung, Fernsehsport. Dabei werden wichtige Konzepte wie die Dreiecksbeziehung Sport-Medien-Wirtschaft, die Mediatisierungstreppe und die Entwicklung mediengerechter Regeländerungen im Kontext der Globalisierung des Sports betrachtet.
Es beschreibt den Prozess, bei dem sich der Sport zunehmend an der Logik und den Bedürfnissen der Medien (insbesondere des Fernsehens) orientiert, um Popularität und Einnahmen zu steigern.
Regeländerungen dienen oft dazu, Sportarten „telegener“ zu machen, also spannender, zeitlich planbarer (z.B. Werbepausen) und visuell attraktiver für TV-Übertragungen.
Die Arbeit analysiert internationale Regeländerungen in den Sportarten American Football, Eishockey, Fußball, Tennis und Volleyball.
Sport liefert Inhalte, Medien sorgen für Reichweite und Popularität, und die Wirtschaft nutzt diese Plattformen für Sponsoring und Werbung, wodurch ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis entsteht.
Krotz definiert Mediatisierung als einen „Metaprozess“ (ähnlich wie Globalisierung), der langfristig alle sozialen und kulturellen Welten verändert.
Dies umfasst die Anpassung von Stadien, Sportgeräten und sogar Trikotfarben, um eine optimale Bildqualität und Wirkung im Fernsehen zu erzielen.
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