Bachelorarbeit, 2015
89 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
2 Grundlagen des Product Placement
2.1 Definition von Product Placement
2.2 Entwicklung des Product Placement
2.3 Abgrenzung zu Schleichwerbung
2.3.1 Rechtslage in Deutschland
2.3.2 Schleichwerbung in Blogs
2.4 Erscheinungsformen von Product Placement
2.4.1 Art des platzierten Objektes
2.4.2 Formen nach Art des Mediums
2.4.3 Art der Gestaltung der Platzierung
3 Grundlagen von Fashion- und Beauty Blogs
3.1 Definition von Blogs
3.2 Entwicklung von Blogs
3.3 Erscheinungsformen von Blogs
3.4 Corporate Blogs
3.5 Beauty und Fashion Blogs
3.6 Portale auf denen Blogs entstehen
4 Grundlagen des Kaufverhaltens
4.1 Der Kaufentscheidungsprozess
4.2 Einflussfaktoren auf die Kaufentscheidung
4.3 Persönlicher Einfluss im Internet auf Kaufentscheidungen
4.4 Einflussnahme durch Markenartikel und Markenbewusstsein
5 Methodik
5.1 Erhebungsmethode I: Qualitative Inhaltsanalyse
5.1.1 Ablauf der qualitativen Inhaltsanalyse
5.1.2 Ergebnis der qualitativen Inhaltsanalyse
5.2 Erhebungsmethode II: Quantitative Erhebung
5.3 Aufbau und Erstellung des Fragebogens
5.4 Vor und Nachteile der quantitativen Erhebung
6 Auswertung der Erhebung
6.1 Soziodemographische Daten
6.2 Modebezogene Daten
6.3 Blogbezogene Daten
6.4 Produkt- und markenbezogene Daten
6.4.1 Produkt- und Markenbekanntheit
6.4.2 Wahrnehmung von Produkten und Marken
6.4.3 Informationssuche nach Produkten und Marken
6.4.4 Kauf eines Produkts oder Marke
6.5 Meinungsbezogene Daten
6.5.1 Vertrauen in die Blogger
6.5.2 Geplante Geldausgabe
6.6 Schlussfolgerung aus den Untersuchungsergebnissen
7 Kritische Betrachtung
8 Fazit und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss von Product Placement in Fashion- und Beauty-Blogs auf das Kaufverhalten von Rezipienten zu untersuchen. Dabei wird analysiert, ob und wie gezielte Produktplatzierungen in sozialen Medien zur Wahrnehmung, Erinnerung, Informationssuche und letztlich zum Kaufabschluss führen.
2.4.1 Art des platzierten Objektes
Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Arten des platzierten Objektes. Schuhmacher (2007, S. 17ff.) zeigt welche folgenden vier klassische Formen in der deutschen Literatur am häufigsten herausstechen:
Product Placement (im engeren Sinn): Dies ist die älteste Form der Produktplatzierung. Das Objekt wird künstlerisch in das Geschehen eingebaut und schafft somit realitätsnahe Szenen. Steht beispielsweise eine Flasche der Marke Coca-Cola auf dem Tisch in einer Szene, so ist dies ein Product Placement. Der Begriff Brand Placement wird in diesem Zusammenhang auch öfters verwendet (Schumacher, 2007, S. 17).
Corporate Placement: Ist die Firma selbst die Kulisse eines Szenarios, wird beispielsweise das ganze Unternehmen beworben. Vor allem Dienstleistungsgesellschaften nutzen diese Form häufig, da sie keine direkten Produkte platzieren können, dennoch aber ihren angebotenen Service darstellen möchten. Dies erfolgt meist in Form der Handlung im Szenario (Schumacher, 2007, S. 17).
Generic Placement: Hierbei werden Produktkategorien dargestellt ohne die Marke klar erkennbar zu machen. „Schweizer Schokolade“ oder „Kalifornischer Wein“ sind derartige Placements. Marktführer haben somit die Chance auch ohne die Nennung des Namens wiedererkannt zu werden (Schumacher, 2007, S. 17).
Location Placement: Erkennbare Ortschaften wie Länder oder Städte werden als Filmkulissen verwendet und vor allem in der Tourismus-Branche gerne benutzt. Werden beispielsweise erkennbare Orte als idyllische Kulissen verwendet, kann dies den Touristenanstieg in der entsprechenden Region fördern (Schumacher, 2007, S. 17).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Product Placements ein und definiert die Zielsetzung der Bachelorarbeit im Kontext von Fashion- und Beauty-Blogs.
2 Grundlagen des Product Placement: Das Kapitel bietet eine theoretische Basis, indem es Product Placement definiert, dessen Entwicklung nachzeichnet und von Schleichwerbung abgrenzt.
3 Grundlagen von Fashion- und Beauty Blogs: Hier werden Definitionen und Erscheinungsformen von Blogs dargelegt sowie die Bedeutung von Corporate Blogs und speziellen Fashion- und Beauty-Formaten erläutert.
4 Grundlagen des Kaufverhaltens: Das Kapitel behandelt den klassischen Kaufentscheidungsprozess und beleuchtet Einflussfaktoren, insbesondere den persönlichen Einfluss im Internet und die Wirkung von Markenartikeln.
5 Methodik: Der empirische Ansatz wird beschrieben, bestehend aus einer qualitativen Inhaltsanalyse von YouTube-Videos und einer anschließenden quantitativen Befragung.
6 Auswertung der Erhebung: In diesem Teil werden die gesammelten Daten analysiert, unterteilt in soziodemografische, modebezogene, blogbezogene und produktbezogene Aspekte sowie Kaufverhalten.
7 Kritische Betrachtung: Eine methodische Reflexion hinterfragt die Stichprobenwahl, die Repräsentativität und mögliche Medieneinflüsse auf die Umfrageergebnisse.
8 Fazit und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Ergebnisse zusammengefasst und Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet.
Product Placement, Fashion Blogs, Beauty Blogs, Kaufverhalten, Kaufentscheidungsprozess, Social Media Marketing, Schleichwerbung, Markenbekanntheit, Influencer, Online-Marketing, Markenbewusstsein, Konsumentenverhalten, Qualitative Inhaltsanalyse, Quantitative Erhebung, YouTube.
Die Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von Product Placement in Fashion- und Beauty-Blogs auf das Kaufverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen des Product Placements, die Funktionsweise und den Einfluss von Blogs, Modelle des Kaufverhaltens sowie die empirische Untersuchung dieser Zusammenhänge im YouTube-Umfeld.
Das Ziel ist herauszufinden, ob platzierte Produkte in Blogs tatsächlich die Wahrnehmung der Rezipienten beeinflussen und ob daraus ein konkreter Kauf resultiert.
Die Autorin verwendet einen zweistufigen empirischen Ansatz: Zunächst erfolgt eine qualitative Inhaltsanalyse zur Auswahl der Produkte, gefolgt von einer quantitativen Online-Befragung zur Erfassung des Nutzerverhaltens.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Product Placement, Blogs, Kaufverhalten) und den empirischen Teil, in dem die Daten aus der Inhaltsanalyse und der quantitativen Umfrage ausgewertet werden.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Product Placement, Social Media, Konsumentenverhalten und Markenbekanntheit im Bereich des modernen Online-Marketings charakterisiert.
Das Vertrauen entscheidet darüber, ob der Rezipient die Werbung als solche wahrnimmt und Abwehrreaktionen (Reaktanz) entwickelt oder ob die Empfehlung als authentisch und hilfreich für eine Kaufentscheidung akzeptiert wird.
Die Untersuchung zeigt, dass bei günstigeren Produkten (z.B. Drogerieartikel) die Hemmschwelle für einen Spontankauf nach einer Blog-Empfehlung deutlich geringer ist als bei hochpreisigen Produkten wie Smartphones.
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