Bachelorarbeit, 2014
64 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 LEITGEDANKE UND RELEVANZ DER THEMATIK
1.2 ZIELSETZUNG UND HERANGEHENSWEISE
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 GRUNDLAGEN VON SUCHMASCHINEN
2.2 ERFOLG VON GOOGLE
2.3 GRUNDLAGEN VON NACHRICHTENSUCHMASCHINEN
2.3.1 Nachrichten-Aggregator Google News
2.3.2 Gatekeeper-Funktion der Nachrichtensuchmaschinen
2.3.3 Macht der Suchmaschinen
2.4 LEISTUNGSSCHUTZGESETZ FÜR PRESSEVERLEGER
2.5 ZUSAMMENFASSUNG
2.6 PRÄZISIERUNG DES UNTERSUCHUNGSVORHABENS
3 METHODIK DER UNTERSUCHUNG
3.1 THEORETISCHE GRUNDLAGE DER UNTERSUCHUNGSMETHODE
3.1.1 Auswahl des Untersuchungsdesigns
3.1.2 Auswahl und Beschreibung der Nachrichtenangebote
3.1.3 Auswahl und Beschreibung der untersuchten Orte
3.1.4 Auswahl und Beschreibung der untersuchten Themen
3.1.5 Pretest
3.1.6 Durchführung der Datenerhebung
3.2 CODIERUNG DER KATEGORIEN
3.3 ZUSAMMENFASSUNG
4 DATEN DER MEDIENINHALTSANALYSE
4.1 HÄUFIGKEIT DER REGIONALEN TAGESZEITUNGEN BEI ORTSBEZOGENER SUCHE
4.2 RANKING
4.3 HÄUFIGKEIT DER REGIONALEN TAGESZEITUNGEN BEI THEMENBEZOGENER SUCHE
4.4 AUSKÜNFTE DER REDAKTIONEN DER UNTERSUCHTEN ZEITUNGSVERLAGE
4.5 ZUSAMMENFASSUNG
5 KRITISCHE AUSEINANDERSETZUNG
Diese Bachelorthesis untersucht mittels einer quantitativen Medieninhaltsanalyse, wie regionale Nachrichtenangebote aus Nordrhein-Westfalen (Rheinische Post, Bonner General-Anzeiger, Kölnische Rundschau, DerWesten) in den Suchergebnissen des Aggregators Google News platziert werden. Ziel ist es, Tendenzen aufzuzeigen, ob die Einführung des Leistungsschutzrechts für Presseverleger Auswirkungen auf die Sichtbarkeit regionaler Medien hat oder ob große Leitmedien systematisch bevorzugt werden.
2.3.1.2 Position eines Artikels bei Google News
Um als „News“ in den Suchergebnissen von Google News gelistet zu werden, muss ein Artikel mehrere Kriterien erfüllen. Zum Teil sind diese in den Algorithmen festgeschrieben, andere sind variabel. Es werden laut Google fixe „Faktoren wie Titel, Text und Zeitpunkt der Veröffentlichung berücksichtigt.“ Als Variablen werden verschiedene Clusteralgorithmen eingesetzt, um Zusammenhänge und Gleichheiten zwischen einzelnen Nachrichten zu ermitteln.
In den folgenden beiden Absätzen werden Erkenntnisse der von Experten gegründeten Online-Plattform SEO Book dargelegt:
Die durch den Computeralgorithmus ermittelten Zusammenhänge von Nachrichten untereinander bestimmen in hohem Maße die Relevanz eines Artikels und damit auch das Ranking. Berichten mehrere Anbieter über die gleiche Neuigkeit, bekommt das Thema einen Platz bei Google News, das so genannte „Story Ranking“. Für die Verleger ist es besonders wichtig, dass Artikel innerhalb des Themas eine hohe Positionierung im „Article Ranking“ einnehmen, da sie dort öfter geklickt werden.
Um eine gute Position zu erreichen ist es wichtig, dass im Titel des Artikels die häufigsten Schlagworte aus dem „Story Ranking“ enthalten sind. Zudem sollten Datum und Ort am Anfang des Artikels maschinenlesbar genannt sein. Der eigentliche Text sollte ebenfalls die wichtigen Schlagworte wiedergeben. Weiterhin können die Anzahl der internen Verlinkungen der Nachrichtenseite selbst und die als Referenz anzusehenden externen Verlinkungen zu anderen hochwertigen Nachrichtenportalen eine wichtige Rolle spielen.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung von Suchmaschinen und das Web 2.0 sowie die Relevanz der Nachrichtenfindung im Internet.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise von Suchmaschinen, die Erfolgsgeschichte von Google sowie die Rolle von Nachrichtensuchmaschinen als Gatekeeper.
3 METHODIK DER UNTERSUCHUNG: Hier wird die quantitative Medieninhaltsanalyse als Forschungsmethode begründet und das Untersuchungsdesign mit den Stichproben und Suchparametern detailliert dargelegt.
4 DATEN DER MEDIENINHALTSANALYSE: In diesem Kapitel werden die erhobenen Daten zur Häufigkeit und zum Ranking der regionalen Zeitungen bei verschiedenen Suchanfragen ausgewertet und grafisch aufbereitet.
5 KRITISCHE AUSEINANDERSETZUNG: Das Fazit interpretiert die Ergebnisse im Kontext des Leistungsschutzrechts und diskutiert die Hypothese der Bevorzugung von Leitmedien durch Suchmaschinenalgorithmen.
Google News, Nachrichtensuchmaschinen, Medieninhaltsanalyse, Leistungsschutzrecht, Regionalzeitungen, Gatekeeper, Suchmaschinenranking, Nachrichten-Aggregator, Online-Journalismus, Informationsvielfalt, Quellenvielfalt, Nordrhein-Westfalen, Algorithmen, Suchmaschinenoptimierung, Medienkonzentration.
Die Arbeit untersucht die Sichtbarkeit regionaler Tageszeitungen aus Nordrhein-Westfalen in der Nachrichtensuchmaschine Google News.
Die Arbeit verknüpft die Funktionsweise von Suchmaschinenalgorithmen mit den ökonomischen und politischen Fragen des Leistungsschutzrechts für Presseverleger.
Das Ziel ist es, empirisch zu prüfen, ob regionale Nachrichtenanbieter gegenüber überregionalen Leitmedien in den Ergebnissen von Google News benachteiligt werden.
Es wurde eine quantitative Medieninhaltsanalyse durchgeführt, bei der über einen Zeitraum von zehn Tagen diverse Suchbegriffe und Standorte systematisch erfasst wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Suchmaschinen und Nachrichtensuchdiensten sowie in eine detaillierte methodische Beschreibung und die anschließende empirische Datenauswertung.
Wichtige Begriffe sind Nachrichtensuchmaschinen, Google News, Leistungsschutzrecht, Medieninhaltsanalyse und Regionaljournalismus.
Die Ortswahl orientiert sich an den Hauptsitzen der untersuchten Redaktionen, um zu messen, wie gut die jeweiligen Lokalzeitungen in ihrer Heimatregion in den digitalen Ergebnissen präsent sind.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die untersuchten regionalen Medien in ihrer jeweiligen Heimatstadt oft präsent sind, im überregionalen Vergleich jedoch eine untergeordnete Rolle spielen und teilweise Schwierigkeiten bei der Sichtbarkeit in Suchergebnissen haben.
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