Bachelorarbeit, 2014
46 Seiten, Note: 1,7
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Diese Arbeit befasst sich mit der kontroversen Thematik der aktiven Sterbehilfe und untersucht die Argumente für und gegen ihre Legalisierung in Deutschland. Sie analysiert die verschiedenen Formen der Sterbehilfe, beleuchtet die gesellschaftliche Debatte und untersucht die philosophisch-ethischen Implikationen der aktiven Sterbehilfe.
Kapitel 1 dient als Einleitung und stellt die Thematik der aktiven Sterbehilfe vor, während Kapitel 2 die verschiedenen Formen der Sterbehilfe und die damit verbundene Terminologie erläutert. Kapitel 3 beleuchtet die gesellschaftliche Debatte um die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe, indem es die Argumente der Gegner und Befürworter gegenüberstellt. Kapitel 4 untersucht die philosophisch-ethischen Aspekte der aktiven Sterbehilfe, indem es die deontologische und utilitaristische Ethik heranzieht.
Aktive Sterbehilfe, Sterbehilfedebatte, Legalisierung, deontologische Ethik, utilitaristische Ethik, Selbstbestimmung, Lebensqualität, Menschenwürde, moralische Rechtfertigung, Tötung auf Verlangen.
Aktive Sterbehilfe ist die gezielte Tötung eines Menschen auf dessen Verlangen (z. B. durch eine Injektion). Passive Sterbehilfe ist das Unterlassen oder Abbrechen lebensverlängernder Maßnahmen.
Gegner warnen vor Missbrauchsgefahren, einem möglichen gesellschaftlichen Druck auf Kranke und der Verletzung der Unantastbarkeit des Lebens.
Befürworter betonen das Recht auf Selbstbestimmung des Patienten und den Wunsch nach Erlösung von unerträglichen Schmerzen als Ausdruck der Menschenwürde.
Aus utilitaristischer Sicht kann Sterbehilfe moralisch richtig sein, wenn sie das Leiden des Einzelnen beendet und somit die Summe des Glücks maximiert bzw. das Leid minimiert.
Die deontologische Ethik nach Kant steht der Sterbehilfe oft kritisch gegenüber, da das Leben als Selbstzweck gilt und nicht als Mittel zur Vermeidung von Schmerz weggeworfen werden darf.
Nein, bei der Beihilfe zum Suizid stellt eine dritte Person das Mittel bereit, der Patient führt die tödliche Handlung jedoch selbst aus. Bei der aktiven Sterbehilfe führt der Dritte die Tötung aus.
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