Diplomarbeit, 2002
61 Seiten, Note: 1,7
Diese Abschlussarbeit untersucht die Lebensversicherungsspezifischen versicherungstechnischen Rückstellungen eines deutschen Erstversicherungskonzerns. Sie vergleicht dabei die Rechnungslegung nach HGB und US-GAAP und beleuchtet die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Behandlung dieser Rückstellungen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein, erläutert die Problemstellung und die Abgrenzung des Themas und stellt die Vorgehensweise dar.
Das zweite Kapitel beleuchtet grundlegende Aspekte des deutschen Lebensversicherungsmarktes, einschließlich der wichtigsten Produkte und aktuellen politischen und wirtschaftlichen Einflüsse.
Kapitel 3 widmet sich den versicherungstechnischen Rückstellungen eines deutschen Erstversicherungskonzerns nach HGB. Hier werden die rechtlichen Grundlagen der Rechnungslegung nach HGB, die spezifischen Rechnungsgrundlagen der Lebensversicherung und die Definition und Notwendigkeit von versicherungstechnischen Rückstellungen erläutert. Außerdem werden verschiedene Rückstellungen im Detail betrachtet, darunter Beitragsübertrag, Deckungsrückstellung, Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle und Rückstellung für Beitragsrückerstattungen.
Kapitel 4 befasst sich mit der Rechnungslegung der versicherungstechnischen Rückstellungen nach US-GAAP. Es werden die Grundlagen der Rechnungslegung nach US-GAAP, einschließlich des Zwecks, der Grundsätze und der Besonderheiten der Lebensversicherung, vorgestellt. Die einzelnen versicherungstechnischen Rückstellungen werden im Detail betrachtet und mit den entsprechenden Vorgaben von US-GAAP abgeglichen.
Kapitel 5 untersucht die Umbewertungs- und Umgliederungsdifferenzen, die bei der Umstellung von HGB auf US-GAAP im Zusammenhang mit den versicherungstechnischen Rückstellungen entstehen.
Lebensversicherung, versicherungstechnische Rückstellungen, Rechnungslegung, HGB, US-GAAP, Beitragsübertrag, Deckungsrückstellung, Schadenrückstellung, Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle, Rückstellung für Beitragsrückerstattungen, Erstversicherungsunternehmen, Vergleichende Rechnungslegung
Er ermöglicht börsennotierten deutschen Unternehmen, ihren Konzernabschluss nach internationalen Standards wie US-GAAP oder IAS/IFRS zu erstellen, um den Zugang zu internationalen Kapitalmärkten zu erleichtern.
Die Deckungsrückstellung ist eine versicherungstechnische Rückstellung nach HGB, die sicherstellt, dass der Versicherer seine langfristigen Leistungsversprechen gegenüber den Versicherten erfüllen kann.
Während das HGB dem Vorsichtsprinzip und Gläubigerschutz folgt, fokussiert US-GAAP stärker auf die Informationsfunktion für Investoren und nutzt Konzepte wie Deferred Acquisition Costs (DAC).
IBNR steht für „Incurred But Not Reported“ und bezeichnet Rückstellungen für Versicherungsfälle, die bereits eingetreten, aber dem Versicherer zum Bilanzstichtag noch nicht gemeldet wurden.
Die RfB dient dazu, erwirtschaftete Überschüsse zu sammeln, die später in Form von Gewinnbeteiligungen an die Versicherungsnehmer ausgeschüttet werden.
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