Bachelorarbeit, 2013
43 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit untersucht, wie soziale Beziehungen durch die Kommunikation und Interaktion auf Facebook beeinflusst werden. Sie analysiert die verschiedenen Formen von Beziehungen auf Facebook und wie sie sich von traditionellen Beziehungen unterscheiden. Dabei geht es um die Frage, ob Facebook eine Bereicherung für soziale Beziehungen darstellt oder ob es eher hemmend wirkt.
Die Einleitung führt in die Thematik der sozialen Beziehungen und sozialen Netzwerke ein. Sie definiert zentrale Begriffe wie "Soziale Beziehung", "Soziales Netzwerk" und "Symbolischer Interaktionismus" und stellt den Zusammenhang zwischen diesen Begriffen dar. Weiterhin wird der Fokus auf die Bedeutung von Facebook als sozialem Netzwerk gelegt und es werden die Unterschiede zwischen formalen und persönlichen Beziehungen erläutert.
Das Kapitel "Soziale Beziehungen auf Facebook" befasst sich mit der Rolle von Facebook als Plattform für soziale Interaktion und Kommunikation. Es analysiert die Kommunikations- und Interaktionsformen auf Facebook und untersucht, wie diese die Beziehungspflege und den Kontaktaufbau beeinflussen. Besonders wird der veränderte Freundschaftsbegriff auf Facebook und die Auswirkungen auf reale Beziehungen beleuchtet.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss von sozialen Online-Netzwerken auf soziale Beziehungen, insbesondere im Kontext von Facebook. Zentrale Begriffe sind: soziale Beziehung, soziales Netzwerk, Kommunikation, Symbolischer Interaktionismus, Freundschaft, Mediatisierung, Sozialkapital, Strength of Weak Ties.
Durch die Verallgemeinerung aller Kontakte als „Freunde“ auf Facebook kann die Bedeutung und Tiefe einzelner Beziehungen verwässern, da enge Freunde und flüchtige Bekannte oft gleich gelabelt werden.
Der Begriff beschreibt den Menschen als soziales Wesen. Im digitalen Kontext wird untersucht, ob die hohe Anzahl an Online-Kontakten tatsächlich zur sozialen Integration und zum Glück des Einzelnen beiträgt.
Die Arbeit wägt ab: Einerseits erleichtert Facebook die Kontaktpflege und den Aufbau neuer Bindungen, andererseits kann der wachsende Online-Gebrauch Zeit und Kompetenz für reale Beziehungen reduzieren.
Sozialkapital bezieht sich auf die Ressourcen, die aus sozialen Netzwerken gezogen werden können. Facebook fördert besonders das „bridging social capital“ (schwache Bindungen), das nützlich für den Informationsaustausch ist.
Reale Beziehungen werden zunehmend durch Medien gefiltert. Kommunikation findet asynchron statt, was die Art der Interaktion und die Erwartungen an die Verfügbarkeit von Partnern verändert.
Er dient als theoretische Basis, um zu verstehen, wie Menschen durch Symbole und Interaktion in Online-Netzwerken Bedeutungen aushandeln und ihre Identität konstruieren.
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