Masterarbeit, 2014
105 Seiten, Note: 1,8
Die Masterarbeit befasst sich mit dem Thema unternehmerische Verantwortung und deren Umsetzung in Unternehmen. Sie untersucht die aktuelle Situation, in der Unternehmen oft zu stark auf kurzfristige Gewinnmaximierung fokussiert sind, was zu einer Vernachlässigung von gesellschaftlichen und ökologischen Zielen führt. Die Arbeit beleuchtet verschiedene CSR-Berichterstattungsinstrumente und analysiert deren Effektivität. Als Alternative zu diesen Instrumenten wird die Gemeinwohl-Bilanz vorgestellt, die als ein Ansatz zur Förderung von nachhaltigem Handeln und gesellschaftlicher Verantwortung in Unternehmen betrachtet wird.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung, die Zielsetzung und die Vorgehensweise der Arbeit beschreibt. Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen und konzeptionellen Überlegungen zu Nachhaltigkeit und CSR, inklusive der historischen Entwicklung, der Definitionen und der Kritik an der Umsetzung von CSR. Kapitel 3 widmet sich der Gemeinwohl-Ökonomie, ihrer Geschichte, ihren Kernpunkten und ihrer Vision. Es werden die Gemeinwohl-Bilanz, ihre Funktionsweise und ihre Umsetzung in Unternehmen erläutert. Kapitel 4 präsentiert eine empirische Untersuchung, die mittels Experteninterviews die Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Implementierung der Gemeinwohl-Bilanz in Unternehmen aufzeigt. Die Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen werden in Kapitel 5 zusammengefasst, wobei die zukünftige Relevanz von gesellschaftlicher Verantwortung, das Potential der Gemeinwohl-Bilanz und die Umsetzungsmöglichkeiten im Detail betrachtet werden. Die Arbeit schließt mit einem Fazit und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Unternehmerische Verantwortung, Corporate Social Responsibility (CSR), Nachhaltigkeit, Gemeinwohl-Ökonomie, Gemeinwohl-Bilanz, empirische Untersuchung, Experteninterviews, Unternehmensethik, Nachhaltigkeitstheorie, nachhaltige Entwicklung, soziale Verantwortung, ökologische Verantwortung, ökonomische Verantwortung, Transparenz, Stakeholder, Reporting, CSR-Berichterstattung.
CSR bezeichnet die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, die über rein ökonomische Ziele hinausgeht und soziale sowie ökologische Aspekte einbezieht.
Die Gemeinwohl-Bilanz ist ein Instrument zur Erfolgsmessung, das nicht den finanziellen Gewinn, sondern den Beitrag eines Unternehmens zum Gemeinwohl bewertet.
Die Arbeit zeigt auf, dass viele CSR-Instrumente das tatsächliche Engagement oft nicht adäquat abbilden und eher der Imagepflege dienen könnten.
Es beschreibt Nachhaltigkeit als Gleichgewicht zwischen ökologischen, sozialen und ökonomischen Zielen.
Empirische Untersuchungen zeigen hohen finanziellen und personellen Aufwand sowie die noch frühe Entwicklungsphase des Konzepts als Hürden.
Untersucht wurden unter anderem die Sonnendruck GmbH, Märkisches Landbrot, die Business School Lausanne und die Sparda Bank München.
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