Masterarbeit, 2014
77 Seiten, Note: 1,7
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Begriff und dem Bild vom Leben in der Lyrik von Innokentij Annenskij, einem bedeutenden Vertreter des russischen Symbolismus. Ziel ist es, die verschiedenen Darstellungen des Lebens in Annenskijs Werk herauszuarbeiten und die unterschiedlichen Facetten dieser Thematik zu beleuchten. Dabei wird nicht der Tod als Ausgangspunkt der Analyse gewählt, wie es in der Sekundärliteratur oft geschieht, sondern es soll eine umfassende Betrachtung des Lebens in seiner Vielschichtigkeit erfolgen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und beleuchtet den Kontext des russischen Symbolismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es werden wichtige Aspekte des Lebens und Werkes Annenskijs sowie seine besondere Sichtweise auf die Kunst und das Leben vorgestellt.
Das zweite Kapitel bietet einen Einblick in die Themen der Dichtung Annenskijs. Es werden die wichtigsten Themenbereiche seiner Lyrik beleuchtet, die von der tragischen Existenz des Menschen über die Glücksuche bis hin zur Bedeutung der Kunst und der Verarbeitung unterschiedlicher Philosophien reichen.
Das dritte Kapitel analysiert den Begriff und das Bild vom Leben in Annenskijs Dichtung. Es werden verschiedene Facetten des Lebens betrachtet, wie das qualvolle Leben, das kostbare Leben, das mechanische Leben und das Leben in Grenzsituationen. Des Weiteren werden die Rolle des Todes im Leben und das Leben nach dem Tod untersucht.
Russischer Symbolismus, Innokentij Annenskij, Lyrik, Leben, Tod, Kunst, Philosophie, Grenzsituation, Tragik, Glücksuche, mechanische Existenz, ambivalente Wahrnehmung, Zeit, Schönes, Poesie, Existenz, Dasein.
Annenskij war ein bedeutender russischer Dichter und Übersetzer des frühen 20. Jahrhunderts, der dem Symbolismus zugeordnet wird und für seine tiefgründige Lyrik bekannt ist.
Zentrale Themen sind die tragische Existenz des Menschen, die Suche nach Glück, die Bedeutung der Kunst, die Naturdarstellung sowie die Auseinandersetzung mit dem Tod.
Annenskij zeichnet ein widersprüchliches Bild: Das Leben erscheint mal als qualvoll und mechanisch, mal als kostbar, aber oft geprägt von Enttäuschung und Grenzsituationen.
Für Annenskij ist die Kunst ein untrennbarer Teil des Lebens. Sie bietet eine Möglichkeit zur Betrachtung des Schönen, auch wenn der Dichter oft am Finden des perfekten Moments zweifelt.
Obwohl viele Gedichte mit dem Tod enden, sieht Annenskij darin nicht zwangsläufig Sinnlosigkeit. Der Tod ist allgegenwärtig und bildet den Rahmen, in dem das Leben in seiner Vielschichtigkeit erst sichtbar wird.
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