Examensarbeit, 2004
34 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Examensarbeit befasst sich mit der Institutionalisierung von regelmäßigen Schulgottesdiensten an der Königin-Juliana-Schule, einer Schule für geistigbehinderte Menschen in Bonn-Duisdorf. Ziel ist es, eine Struktur für Schulgottesdienste zu entwickeln, die zu einer festen Institution an der Schule wird und als Vorbild für andere Schulen für geistigbehinderte Menschen dienen kann.
Die Arbeit erläutert die Intention und den Aufbau der Examensarbeit, die sich mit der Einführung von regelmäßigen Schulgottesdiensten an der Königin-Juliana-Schule beschäftigt. Die aktuelle Situation hinsichtlich Schulgottesdiensten an der Schule wird kurz skizziert, um den Bedarf und die Motivation für die Entwicklung einer entsprechenden Konzeption deutlich zu machen.
In diesem Kapitel werden die Gründe für die Notwendigkeit von regelmäßigen Schulgottesdiensten an einer Schule für geistigbehinderte Menschen diskutiert. Die Frage, wie Schulgottesdienste geistigbehinderten Menschen dabei helfen können, „Lebenserfülltheit und Lebenstüchtigkeit“ zu erlangen, wird erörtert.
Das Kapitel befasst sich mit der Gestaltung von Schulgottesdiensten an einer Schule für geistigbehinderte Menschen. Es werden Elemente, Methoden und Inhalte für die Gottesdienste erörtert, die für geistigbehinderte Menschen ansprechend und sicher sind. Die Einbeziehung des Kollegiums, der Eltern und der Pfarrgemeinden in die Planung und Durchführung der Gottesdienste sowie die Möglichkeiten einer ökumenischen Gestaltung werden diskutiert.
Die zentralen Themen der Arbeit sind Schulgottesdienste, geistigbehinderte Menschen, Inklusion, ökumenische Zusammenarbeit, Schulentwicklung, Konzeption, Planung, Durchführung, Einbeziehung, Elternarbeit, Lehrerfunktionen, Evaluation und Ausblick.
Sie bieten einen festen rituellen Rahmen, der zur Lebenserfülltheit beiträgt und den Schülern hilft, religiöse Erfahrungen in einer geschützten Umgebung zu machen.
Ja, die Arbeit untersucht explizit die Möglichkeiten und Vorteile einer ökumenischen Form, um alle Schüler unabhängig von ihrer Konfession einzubeziehen.
Die Arbeit wägt ab zwischen der vertrauten Umgebung der Schule und dem sakralen Raum einer Kirche, wobei beide Orte unterschiedliche pädagogische Vorteile bieten.
Die Einbeziehung der Eltern ist ein zentraler Bestandteil der Konzeption, um eine Brücke zwischen Schule, Familie und Pfarrgemeinde zu schlagen.
Ziel ist es, die Gottesdienste als festen, regelmäßigen Bestandteil des Schullebens zu verankern, anstatt sie nur als vereinzelte Ereignisse zu feiern.
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