Bachelorarbeit, 2015
34 Seiten, Note: 3,0
1. Hintergrund
1.1 Vorgeschichte
1.2 Begriffserklärung: Migration
1.3 Überblick: Phasen der Migration zwischen 1800 und 1920
2. Push- & Pull-Faktoren
2.1 Push-Faktoren
2.1.1 Überbevölkerung & Wirtschaft
2.1.2 Politik & Militärdienst
2.1.3 Religion
2.2 Pull-Faktoren
2.2.1 Homestead Act von 1862
2.2.2 Amerikabriefe & Presseartikel
2.2.3 Agenten
3. Auswanderung
3.1 Gesetzeslage
3.2 Planung der Auswanderung
3.3 Auswanderungsgebiete in Schweden
3.4 Überfahrten
3.5 Ankunftsgebiete & Verteilung der Einwanderer
4. In der neuen Heimat
4.1 Landleben vs. Stadtleben
4.2 Berufe & Karriere
4.3 Vereine & ‚Networking‘
4.4 Presse & Literatur
4.5 Religion & Bildung
4.6 Anpassung & Integration
5. Rückwanderung
5.1 Gründe
5.2 Rückwanderungsgebiete & Leben danach
6. Zusammenfassung
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die schwedische Massenemigration in die Vereinigten Staaten im Zeitraum von 1840 bis 1880, um zu klären, inwiefern diese Auswanderung eine funktionale Lösung für heimatliche wirtschaftliche und soziale Probleme darstellte.
3.4 Überfahrten
Zu Beginn war es nur möglich auf Segelschiffen, die aus Amerika zurückkehrten, mitzufahren. Solche Schiffe waren selbstverständlich keine Passagierschiffe, sondern Frachtschiffe, die Güter importierten. Für die Schiffsbesatzung war es somit vorteilhaft die Fracht mit Emigranten zu ergänzen (vgl. Norman/Runblom ca. 1988: 115).
Der schon im Kapitel 2.2.2 genannte Unonius und seine Auswanderergruppe, die von Schweden aus über Portsmouth nach New York reiste, zahlte für sechs Personen zusammen 500$, wobei Proviant nicht im Preis mitinbegriffen war (vgl. Forsbeck 1936: 14).
Es gab eine Hauptroute nach Amerika, die über England führte. Die Schiffe fuhren von Göteborg aus nach Kingston upon Hull im Norden Englands. Von dort aus musste man mit dem Zug nach Liverpool im Nordwesten fahren. Und mit dem Schiff ging es dann weiter nach New York oder eine der anderen großen Hafenstädte entlang der Ostküste. Mit einem Segelschiff dauerte die Reise von England aus mindestens 44 Tage und während der Überfahrt starb im Durchschnitt von 184 Reisenden eine Person (vgl. Norman/Runblom ca. 1988: 115).
1. Hintergrund: Dieses Kapitel bietet einen geschichtlichen Überblick über Migration in Schweden, erklärt grundlegende Begriffe und beleuchtet frühe Migrationsphasen sowie schwedische Kolonisationsversuche.
2. Push- & Pull-Faktoren: Hier werden die Ursachen der Auswanderung analysiert, wobei zwischen heimatlichen Problemen (Push) wie Überbevölkerung und den Anreizen in den USA (Pull) wie dem Homestead Act differenziert wird.
3. Auswanderung: Dieses Kapitel erläutert die praktische Durchführung der Auswanderung, von der Gesetzeslage über die Reiseplanung und die Bedingungen der Überfahrt bis hin zu den Zielgebieten in Amerika.
4. In der neuen Heimat: Es wird das Leben der Schweden in den USA beleuchtet, inklusive beruflicher Aspekte, der Bedeutung von Vereinen und Religion sowie der Integration in die neue Gesellschaft.
5. Rückwanderung: Das Kapitel befasst sich mit den Gründen für eine Remigration nach Schweden und den Gebieten, in denen sich diese Rückwanderer bevorzugt niederließen.
6. Zusammenfassung: Ein abschließender Überblick fasst die zentralen Aspekte der Migrationsepoche, die Motive der Auswanderer und deren Leben in der neuen Welt zusammen.
Schweden, USA, Migration, Auswanderung, Push-Faktoren, Pull-Faktoren, Homestead Act, Lebensbedingungen, Integration, Rückwanderung, Remigration, Amerika, Industrialisierung, Siedler, Gruppenauswanderung
Die Arbeit behandelt die schwedische Massenauswanderung in die USA im Zeitraum von 1840 bis 1880 als eine strategische Lösung für die sozioökonomischen Probleme in der Heimat.
Die Themenfelder umfassen die Ursachen der Auswanderung, die Bedingungen der Überfahrt, das Leben und die Integration der Migranten in den USA sowie die Phänomene der Rückwanderung.
Das Ziel ist es zu erläutern, warum die Massenauswanderung als Mittel zur Lösung heimatlicher Probleme wie Überbevölkerung und wirtschaftlicher Not fungierte und wie sich dieser Prozess vollzog.
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse, die sich auf historische Quellen, Statistiken und Sekundärliteratur zu schwedischen Migrationsmustern stützt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Push- und Pull-Faktoren, die praktische Auswanderungsplanung, das Alltagsleben in der neuen Heimat und die Rückwanderungsbewegungen.
Wichtige Begriffe sind Migration, Schweden, USA, Push- & Pull-Faktoren, Homestead Act, Integration, soziale Struktur und Remigration.
Der Homestead Act von 1862 war ein entscheidender Pull-Faktor, da er Immigranten die Möglichkeit bot, kostenloses Farmland zu erwerben, was vielen Bauern eine neue Existenzgrundlage ermöglichte.
Gründe für die Rückwanderung waren unter anderem gescheiterte Auswanderungsvorhaben, wirtschaftliche Schwierigkeiten in den USA, Heimweh oder das Erbe von Immobilien in der Heimat.
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