Magisterarbeit, 2004
113 Seiten, Note: 1,8
Die Arbeit befasst sich mit der Fortschrittsidee in ausgewählten Werken der Weltgeschichtsschreibung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie analysiert, wie die Fortschrittsidee in diesen Werken konzipiert und angewendet wird, und zeigt die unterschiedlichen Interpretationen und Bewertungen des historischen Wandels auf. Die Arbeit untersucht, wie die Fortschrittsidee die Weltgeschichtsschreibung prägt und welche Schlussfolgerungen aus den verschiedenen Ansätzen gezogen werden können.
Die Einleitung stellt den Forschungsgegenstand und die Fragestellung der Arbeit vor. Sie erläutert die These der Arbeit und die methodische Vorgehensweise, die zur Analyse der Weltgeschichtswerke genutzt wird. Des Weiteren werden der Forschungsstand und der Aufbau der Arbeit dargelegt. Das zweite Kapitel widmet sich der Analyse der Fortschrittsidee. Es geht auf die Entstehung der Fortschrittsidee in Europa ein, erklärt den Inhalt der Fortschrittsidee und bietet eine Definition der Fortschrittsidee im Kontext der Universalgeschichte.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Fortschrittsidee, Weltgeschichtsschreibung, Historik, Geschichtsphilosophie, historischer Wandel, Menschheitsgeschichte, Zivilisation, Integration, Macht, Wissen, Technik, Eurasien.
Es ist die „lineare“ Sicht auf die Vergangenheit, die davon ausgeht, dass sich die Menschheit stetig zum Besseren entwickelt.
Untersucht werden Werke von Karl Jaspers, Arnold Toynbee, William McNeill, L.S. Stavrianos, Michael Mann und David Landes.
Jaspers fokussiert auf den geistigen Aufstieg des Menschen und sieht Wissen und Technik als zentrale Wachstumsmotoren, bleibt aber kritisch gegenüber einem reinen Geistesniedergang.
Die Arbeit zeigt, dass die Idee zwar ambivalenter geworden ist (Krise der Wissenschaft), aber immer noch als Sinngebung im „Zeitalter der Sinnlosigkeit“ dient.
Oft wird in Weltgeschichten eher die Zunahme von Macht, Wissen und Technik (Quantität) als die moralische Verbesserung des Menschen (Qualität) beschrieben.
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