Diplomarbeit, 2002
78 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit den Anforderungen an internes und externes Rating für Kredite deutscher Banken aus ökonomischer und aufsichtlicher Perspektive. Das Ziel der Arbeit ist es, die verschiedenen Anforderungen an das Rating aus der Perspektive der relevanten Akteure – Banken, Kreditnehmer, Ratingagenturen und Bankenaufsicht – zu analysieren und deren Auswirkungen auf die Praxis des Ratings zu bewerten.
Das erste Kapitel dieser Arbeit führt in die Problemstellung ein und beschreibt den Gang der Untersuchung. Kapitel 2 erläutert grundlegende Begriffe wie Rating, Bank, Bankensystem und Bankkredit sowie die Problematik unvollkommener Informationen in der Gläubiger-Schuldner-Beziehung. In Kapitel 3 werden die Ziele und Anforderungen an das Rating aus ökonomischer Perspektive der verschiedenen Interessengruppen (Banken, Kreditnehmer, Ratingagenturen und Bankenaufsicht) dargestellt. Kapitel 4 widmet sich den Zielen und Anforderungen an das Rating aus aufsichtlicher Perspektive, insbesondere im Kontext des Basler Konsultationspapiers und der verschiedenen Ratingansätze. Das fünfte Kapitel analysiert die gemeinsamen Ziele und Zielkonflikte zwischen den verschiedenen Interessengruppen sowie die Auswirkungen ihrer spezifischen Zielsetzungen auf die Anforderungen an Ratings. Kapitel 5 untersucht auch die Praktikabilität und Grenzen des externen und internen Ratings im Vergleich.
Internes Rating, externes Rating, Bankenaufsicht, Basler Konsultationspapier, IRB-Ansatz, ökonomische Perspektive, aufsichtliche Perspektive, Informationsasymmetrien, Kreditrisiko, Ratingagenturen, Kreditnehmer, Banken.
Die Eigenkapitalhinterlegung der Banken richtet sich nun nach der individuellen Bonität des Schuldners (Rating) und nicht mehr pauschal nach dem Kreditvolumen.
Externes Rating wird von unabhängigen Agenturen erstellt, während internes Rating durch die Bank selbst zur Risikobeurteilung des Kreditnehmers durchgeführt wird.
Da viele deutsche Unternehmen über kein teures externes Rating verfügen (Ratinglücke), hätten Banken ohne interne Verfahren Wettbewerbsnachteile bei der Kreditvergabe.
Der auf internen Ratings basierende Ansatz (Internal Ratings-Based Approach) erlaubt es Banken, eigene Risikoparameter zur Berechnung des regulatorischen Eigenkapitals zu nutzen.
Das Hauptziel ist die Erhöhung der Sicherheit, Solidität und Effizienz des Finanzsystems durch eine risikogerechtere Kapitalausstattung der Banken.
Ratings dienen als Instrument, um die unvollständigen Informationen zwischen Gläubiger (Bank) und Schuldner (Unternehmen) auszugleichen und das Ausfallrisiko besser einzuschätzen.
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