Masterarbeit, 2014
89 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit befasst sich mit der ethischen Dimension von Werbung für Kinder im deutschen Fernsehen. Sie untersucht die Herausforderungen, die sich aus der Beeinflussbarkeit von Kindern durch Werbung ergeben, und analysiert die ethischen Normen und Richtlinien, die in diesem Kontext relevant sind.
Die Einleitung stellt die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit dar. Sie beleuchtet die Bedeutung von Werbung in der heutigen Gesellschaft und die besondere Problematik der Werbung für Kinder. Die Erörterung des Werbebegriffs liefert eine umfassende Analyse des Konzepts der Werbung und seiner verschiedenen Funktionen. Das Kapitel „Kinder als Zielgruppe der Werbewirtschaft“ beleuchtet die Besonderheiten von Kindern als Zielgruppe und die Strategien der Werbeindustrie, um sie zu erreichen. Werbung im Fernsehen und mobilen Endgeräten wird als allgegenwärtige und einflussreiche Form der Werbung für Kinder betrachtet. Das Kapitel „Werbeethische Grundlegung“ untersucht die ethischen Prinzipien und Normen, die im Zusammenhang mit Werbung relevant sind. Schließlich werden im Kapitel „Werbung für Kinder: Kriterienkatalog für werbeethische Normen“ die spezifischen ethischen Herausforderungen der Werbung für Kinder diskutiert und ein Kriterienkatalog für werbeethische Normen entwickelt.
Werbung, Kinder, Werbeethik, Medienkompetenz, Werbekompetenz, Fernsehwerbung, Selbstkontrolle, Fremdkontrolle, ethische Normen, Richtlinien, Gesellschaftliche Auswirkungen.
Kinder besitzen eigene Kaufkraft, fungieren als "Kaufbeeinflusser" für ihre Eltern und sind aufgrund ihrer frühen Markenbindungsfähigkeit für die Industrie langfristig wertvoll.
Medienkompetenz ist die allgemeine Fähigkeit zur Nutzung von Medien, während Werbekompetenz speziell das Erkennen und kritische Hinterfragen von Werbebotschaften bezeichnet.
Die Arbeit thematisiert die noch nicht voll ausgeprägte moralische Urteilsfähigkeit von Kindern und deren Unerfahrenheit, die von der Werbeindustrie ausgenutzt werden kann.
Es gibt Instanzen wie die Freiwillige Werbeselbstkontrolle (FWSK), die Richtlinien aufstellen, jedoch oft an der Unverbindlichkeit dieser Normen scheitern.
Werbung kann die Selbstwahrnehmung beeinflussen, Konsumwünsche wecken und langfristige Folgen für das Sozialverhalten und die Wertebildung haben.
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