Bachelorarbeit, 2015
65 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Wirtschaftliche Bedeutung des Sports in Deutschland
2.1 Der Sportmarkt
2.2 Die Dualität des Sportmarkts
2.3 Der Zuschauermarkt
3. Fußball in Deutschland
3.1 Der Verein
3.2 Entwicklung und Historie des Vereinswesens in Deutschland
3.3 Fußball als Produkt
3.4 Ligasystem in Deutschland
3.5 Regionalliga West
4. Ökonomische Entwicklung des Fußballs
4.1 Kommerzialisierung
4.2 Professionalisierung
4.3 Medialisierung
4.4 Umwandlung des traditionellen Vereins in eine Kapitalgesellschaft
5. Sportfinanzierung
5.1 Allgemeines Marketing
5.2 Sportmarketing
5.3 Marketing von Sport
5.4 Sponsoring
5.4.1 Ursprünge
5.4.2 Mäzenatentum
5.4.3 Entwicklung
5.5 Sportsponsoring
5.5.1 Sponsoring im Fußball
5.5.2 Beispiel der Sportfinanzierung anhand des FC Bayern München
6. Marke
6.1 Begriff der Marke
6.1.1 Markenmanagement
6.1.2 Markenidentität
6.1.3 Markenimage
6.1.4 Funktionen von Marken
6.2 Marken und Sport
6.2.1 Interessensgruppen von Sportorganisationen
6.2.2 Einflussfaktoren der Stadionnachfrage
6.2.3 Regionaler Bezug und Tradition
7. Krisen im Profifußball
7.1 Sportliche Ursachen
7.2 Finanzielle Ursachen
8. Anwendung der beschriebenen Faktoren am Beispiel Alemannia Aachen
8.1 Der Verein Alemannia Aachen
8.1.1 Vereinsentwicklung
8.1.2 Demographische Lage
8.1.3 Organisationsstrukturen
8.1.4 Finanzielle Schwierigkeiten und sportlicher Abstieg
8.2 Marke Alemannia Aachen
8.2.1 Markenidentität
8.2.2 Markenimage
8.2.3 Stärken und Schwächen
8.2.4 Chancen und Risiken
8.2.5 Berichterstattung
8.3 Marketing und Sponsoring
9. Fazit
Die vorliegende Bachelor-Arbeit untersucht die negativen Folgewirkungen eines sportlichen Abstiegs für professionelle Sportvereine, dargestellt am Fallbeispiel von Alemannia Aachen. Ziel ist es, die ökonomische Entwicklung im Fußball und die Rolle der Markenbildung als stabilisierender Faktor bei sportlichen Krisen zu analysieren.
1.1 Problemstellung
„Der eklatante Niedergang der Alemannia ist beispiellos im deutschen Fußball“. Dieses Zitat aus einem Interview mit dem Leiter der Sportredaktion der Aachener Zeitung, Christoph Pauli, beschreibt die Geschehnisse der jüngeren Vergangenheit im Zusammengang mit dem Traditionsverein Alemannia Aachen in lediglich einem kurzen Satz. Der Verein spielte zur Saison 2006/2007 in der ersten Fußballbundesliga und führt sogar die ewige Tabelle der zweiten Bundesliga an. Der neue Stadionbau sowie schwerwiegende Fehler im Management führten zu finanziellen Schwierigkeiten und einem Insolvenzverfahren. Der ausbleibende sportliche Erfolg spielte ebenfalls eine tragende Rolle beim Absturz des Traditionsvereins. Das angeführte Zitat zeigt die Problemstellung der folgenden Arbeit, welche sich damit auseinandersetzt, inwiefern die Finanzierung eines professionellen Sportvereins vom sportlichen Erfolg abhängt und welche Folgewirkungen entstehen sobald dieser ausbleibt. Nicht nur ist die Art und Weise des Niedergangs einzigartig, auch bringt die Bedeutung des Vereins in der Region und die Mentalität der Aachener eine einzigartige Note in die Betrachtung der Geschehnisse.
1. Einleitung: Stellt die Problemstellung des Niedergangs von Alemannia Aachen und die Zielsetzung der Arbeit vor.
2. Wirtschaftliche Bedeutung des Sports in Deutschland: Erläutert die Rolle des Sports als bedeutende Querschnittsbranche in der deutschen Wirtschaft.
3. Fußball in Deutschland: Beschreibt die Struktur des Vereinswesens, die Bedeutung des Fußballs als Produkt sowie das Ligasystem.
4. Ökonomische Entwicklung des Fußballs: Analysiert Kommerzialisierung, Professionalisierung und Medialisierung als Treiber für den Wandel zum modernen Fußballunternehmen.
5. Sportfinanzierung: Untersucht Instrumente des Marketings und Sponsorings, inklusive der Bedeutung für Spitzenvereine wie den FC Bayern München.
6. Marke: Definiert Markenführung, Markenidentität und Markenimage im Kontext von Sportorganisationen.
7. Krisen im Profifußball: Identifiziert sportliche und finanzielle Ursachen, die Vereine in existenzielle Notlagen führen können.
8. Anwendung der beschriebenen Faktoren am Beispiel Alemannia Aachen: Wendet die theoretischen Grundlagen auf die Historie, die wirtschaftliche Lage und die Markenentwicklung von Alemannia Aachen an.
9. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und verdeutlicht die weiterhin bestehende, starke Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg trotz vorhandener Markenbildung.
Alemannia Aachen, Sportökonomie, Fußball, Sponsoring, Markenführung, Insolvenz, Stadionneubau, Sportmarketing, Professionalisierung, Kommerzialisierung, Regionalliga, Sportfinanzierung, TV-Rechte, Markenidentität, Zuschauermarkt
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines sportlichen Abstiegs auf die finanzielle und wirtschaftliche Stabilität eines professionellen Fußballvereins am Beispiel von Alemannia Aachen.
Die zentralen Themen sind Sportmanagement, Vereinsfinanzierung, Sponsoring-Strukturen sowie die Bedeutung von Markenbildung als Instrument zur Krisenbewältigung im Profisport.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich der sportliche Erfolg auf die verschiedenen Erlösquellen auswirkt und inwieweit eine starke Marke Unabhängigkeit von sportlichen Schwächephasen bieten kann.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer angewandten Einzelfallanalyse unter Berücksichtigung von Experteninterviews und Vereinsdaten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Sportwirtschaft und Marketing sowie deren praktische Anwendung auf die Entwicklung und Krise des Vereins Alemannia Aachen.
Zu den prägenden Begriffen zählen Alemannia Aachen, Sportökonomie, Sponsoring, Markenführung, Professionalisierung und sportlicher Abstieg.
Die hohen Rückzahlungsverpflichtungen in Kombination mit ausbleibendem sportlichem Erfolg und sinkenden Einnahmen schufen eine finanzielle Abwärtsspirale, die zur Insolvenz führte.
Die Marke behält trotz des Abstiegs in die Regionalliga eine hohe Strahlkraft, die sich in überdurchschnittlichen Zuschauerzahlen manifestiert, welche rational kaum erklärbar sind.
Die Anzahl der Sponsoren ist zwar teils stabil geblieben, jedoch sanken die Preise für Partnerschaften massiv, da die mediale Präsenz in der vierten Liga deutlich geringer ist.
Der Autor schlussfolgert, dass trotz professioneller Markenbildung im deutschen Profifußball weiterhin eine existenzielle Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg auf dem Platz besteht.
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