Diplomarbeit, 2004
140 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Selbstwirksamkeitserwartungen auf die Lernleistung in web-basierten Lernumgebungen. Die Arbeit untersucht die Bedeutung des Konstrukts der Selbstwirksamkeit im Kontext von Lernen mit digitalen Medien und analysiert, wie sich Selbstwirksamkeitserwartungen auf die Anwendung von Lernstrategien, die Leistung in einer web-basierten Lernumgebung und die Nutzung von digitalen Ressourcen auswirken.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema des selbstregulierten Lernens und den Einfluss von Selbstwirksamkeitserwartungen auf die Lernleistung. Anschließend werden verschiedene Modelle des selbstregulierten Lernens vorgestellt, die den Prozess des Lernens und der Selbstregulation beleuchten. Im weiteren Verlauf werden die Besonderheiten hypermedialer Lehrsysteme und ihre Relevanz für das selbstregulierte Lernen untersucht. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Konstrukt der Selbstwirksamkeit, das aus theoretischer Perspektive betrachtet und im Kontext von Banduras sozial-kognitiver Theorie beleuchtet wird.
Die Arbeit befasst sich anschließend mit der empirischen Herangehensweise an das Thema und präsentiert Ergebnisse aus Studien zum Einfluss von Selbstwirksamkeit auf Lernprozesse. Es werden allgemeine und spezifische Selbstwirksamkeitsüberzeugungen sowie Dimensionen der Selbstwirksamkeit in der Skalenkonstruktion diskutiert. Die Arbeit untersucht auch den Einfluss von Selbstwirksamkeit auf die Leistung in Schule und Studium und leitet daraus die Problemstellung der vorliegenden Arbeit ab.
Im methodischen Teil werden die Stichprobenbeschreibung, die Untersuchungsdurchführung und die verwendeten Messinstrumente vorgestellt. Es werden Ergebnisse zu den deskriptiven Statistiken, zur Faktorenanalyse und zur Überprüfung der Hypothesen dargestellt. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion der Ergebnisse, einem Ausblick auf zukünftige Forschung und einem Literaturverzeichnis.
Selbstwirksamkeit, selbstreguliertes Lernen, web-basierte Lernumgebungen, hypermediale Lehrsysteme, Lernstrategien, Leistung, digitale Medien, empirische Forschung, Banduras Theorie, Bildung, digitale Kompetenzen.
Es ist die Überzeugung einer Person, Aufgaben in digitalen Lernumgebungen (z. B. Internetrecherche, Vokabellernen online) erfolgreich bewältigen zu können.
Eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung führt meist zu einer besseren Lernleistung, da Lernende ausdauernder sind und effektivere Strategien einsetzen.
Banduras sozial-kognitive Theorie bildet das Fundament, da sie Selbstwirksamkeit als zentralen Faktor für menschliches Handeln und Lernen definiert.
Das sind digitale Lernumgebungen, die Informationen nicht linear, sondern über Hyperlinks und verschiedene Medien (Text, Bild, Video) vernetzt darstellen.
Da web-basierte Umgebungen weniger Struktur vorgeben, müssen Lernende fähig sein, ihre Lernprozesse eigenständig zu planen, zu überwachen und zu bewerten.
Ja, die Untersuchung prüft, inwiefern frühere Erfahrungen mit Computern und dem Internet die Erwartungen an den eigenen Erfolg in einer WBL stärken.
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