Diplomarbeit, 2004
53 Seiten, Note: 1,2
1. Einleitung
2. Das REIT–Konzept
2.1 Was ist ein REIT
2.1.1 Definition und Qualifizierung
2.1.2 Die verschiedenen REIT–Typen
2.1.3 Gründungsformen
2.1.4 REIT–Vermögensstrukturen
2.2 Historischer Hintergrund
2.3 Geschäftsausrichtung der REIT–Industrie
2.3.1 Immobilienspezifische Anlageschwerpunkte
2.3.2 Geografische Anlageschwerpunkte
2.4 Börsenbewertung mit Hilfe des Net Asset Values
2.5 Aktuelle Marktsituation
2.6 Die AMB Property als Beispielbetrachtung eines US–REITs
3. Internationale REIT–Modelle
3.1 Australien
3.2 Japan
3.3 Singapur
3.4 Frankreich
3.5 Niederlande
3.6 Großbritannien
3.7 Finnland
3.8 weitere Länder mit REIT–Modellen
4. „Die Immoinvest AG“ – ein gangbarer Weg, das REIT– Konzept auf deutsche Immobilien-Aktiengesellschaften zu übertragen
4.1 Initiative Finanzstandort Deutschland ( IFD )
4.2 Das Immoinvest AG – Konzept
4.3 Ergänzende Anpassungsvorschläge
4.3.1 Die Anpassung einiger Anlagevorschriften für Immobilienfonds und Versicherungen
4.3.2 Mobilisierung von Unternehmensimmobilien durch niedrigere Transaktionskosten
4.4 Gesamtwirtschaftlicher Nutzen
5. Zusammenfassung und Stellungnahme
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Konzept der Real Estate Investment Trusts (REITs) als steuertransparentes Immobilienanlageprodukt darzustellen und die Möglichkeiten sowie den Nutzen einer Einführung eines vergleichbaren Modells, der "Immobilieninvest AG", für den deutschen Finanz- und Immobilienmarkt zu analysieren.
2.4 Börsenbewertung mit Hilfe des Net Asset Value
Das Net Asset Value ( NAV ) ist mittlerweile das international etablierteste und bekannteste Bewertungsverfahren um bestandshaltende Immobiliengesellschaften zu evaluieren. Die Bestimmung der nachhaltigen Ertragskraft des Immobilienvermögens einer Gesellschaft sowie die einfache und verständliche Berechnung sind die Vorzüge dieses Verfahrens. Um den NAV einer Immobiliengesellschaft zu erhalten, werden alle Ertragswerte der im Bestand gehaltenen Immobilien addiert.
Die Summe der addierten Ertragswerte wird mit den Darlehnsverpflichtungen subtrahiert sowie mit den sonstigen Vermögenswerten addiert. Das Ergebnis ist der NAV bzw. der Nettosubstanzwert.
Als nächster Schritt folgt die Division des NAV durch die Anzahl der Aktien, um den NAV per share ( pro Aktie ) zu ermitteln.
1. Einleitung: Vorstellung des US-REIT-Konzepts als Erfolgsgeschichte und Begründung der Notwendigkeit einer Übertragung auf den deutschen Markt.
2. Das REIT–Konzept: Detaillierte Erläuterung der Struktur, Definition, Typen und Bewertungsmechanismen von REITs, inklusive einer Fallbetrachtung der AMB Property.
3. Internationale REIT–Modelle: Vergleich verschiedener internationaler Implementierungen des REIT-Konzepts in Ländern wie Australien, Japan und Frankreich.
4. „Die Immoinvest AG“ – ein gangbarer Weg, das REIT– Konzept auf deutsche Immobilien-Aktiengesellschaften zu übertragen: Vorstellung des IFD-Konzepts für einen deutschen REIT sowie notwendige steuerliche und regulatorische Anpassungen.
5. Zusammenfassung und Stellungnahme: Fazit zur Relevanz von REITs und abschließende Forderung an den Gesetzgeber zur Einführung einer "Immobilieninvest AG".
Real Estate Investment Trusts, REITs, Immobilieninvest AG, Steuertransparenz, Immobilienmarkt, Finanzmarkt, Net Asset Value, Börsennotierung, Immobilienanlage, Immobilienfonds, Unternehmensimmobilien, Deutschland, IFD, Immobilienbewertung, Diversifikation.
Die Arbeit untersucht das Modell der Real Estate Investment Trusts (REITs), deren Erfolgsgeschichte in den USA und die Möglichkeiten, ein vergleichbares Instrument unter dem Namen "Immobilieninvest AG" in Deutschland zu etablieren.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des REIT-Konzepts, der Vergleich mit internationalen Modellen sowie die konkreten Vorschläge zur Implementierung in das deutsche Rechtssystem unter Berücksichtigung steuerlicher Aspekte.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das REIT-Konzept als indirektes Immobilienanlageprodukt in Deutschland verankert werden kann, um den Immobilienmarkt transparenter und liquider zu gestalten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender REIT-Konzepte, der Auswertung von Marktdaten sowie der Untersuchung von Empfehlungen der Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD).
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition von REITs, eine internationale Bestandsaufnahme, eine detaillierte Ausarbeitung des Immobilieninvest AG-Konzepts und eine Analyse der Auswirkungen auf die deutsche Volkswirtschaft.
Wichtige Begriffe sind REITs, Steuertransparenz, Immobilienmarkt, Immobilieninvest AG und Immobilienanlage.
Es wird argumentiert, dass ein deutscher REIT den Immobilienmarkt effizienter macht, ausländisches Kapital anzieht und Unternehmen ermöglicht, Kapital aus Unternehmensimmobilien für ihr Kerngeschäft zu mobilisieren.
Die AMB Property Corporation dient als spezifisches Fallbeispiel, um die Entwicklung, Transformation zum REIT und die strategische Ausrichtung eines modernen US-REITs in der Praxis zu veranschaulichen.
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