Diplomarbeit, 2004
184 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Supply Chain Management
2.1 Modethema SCM – ein Überblick
2.2 Was ist SCM?
2.2.1 Stichwort: ECR
2.2.2 Stichwort: CRM
2.3 Problemfelder innerhalb des SCM
2.3.1 Der Bullwhip-Effekt
2.3.2 Supply Chain Process Management
2.3.3 Supply Chain Design
2.3.4 Supply Chain Controlling
2.3.5 Supply Chain Collaboration
2.4 Die Zukunft des SCM
3 Intelligente Identifikationsverfahren
3.1 Überblick
3.2 Aktuell verwendete Systeme
3.2.1 OCR und Spracherkennung
3.2.2 Chipkarten (Smart Cards)
3.2.3 Barcodes
3.2.4 Transponder (RFID)
3.3 Zukunftsorientierte Systeme
3.3.1 Biometrische Identifikationsverfahren
3.3.2 Implantierbare Transponder
3.3.3 Maschinelles Sehen
3.4 Problemfelder
3.4.1 Kosten
3.4.2 Datensicherheit: Van-Eck Phreaking
3.4.3 Datenschutz und Privatsphäre
4 Der Einfluss von intelligenten Identifikationsverfahren auf das SCM
4.1 Integration von Auto-ID Verfahren
4.2 Beschaffung
4.3 Produktion
4.4 Distribution
4.4.1 Verpackung und Kommissionierung
4.4.2 Transport
4.4.3 Materials Handling
4.5 Übergreifende Perspektive
4.6 Vorteile durch den Einsatz von Auto-ID Technologie
4.7 Praxisbeispiel: Old Dominion Freight Lines
4.7.1 Wareneingangsprozesse
4.7.2 Zeitmanagement an der Verladerampe
4.7.3 Warenausgangsprozesse
5 Strategisches Management und intelligente Identifikationsverfahren
5.1 Strategische Zielplanung
5.2 Strategische Analyse, Prognose und Frühaufklärung
5.2.1 Umwelt
5.2.2 Analyse des eigenen Unternehmens
5.2.3 Strategische Prognose
5.2.4 Strategische Frühaufklärung
5.3 Strategieformulierung und -bewertung
5.3.1 Gesamtstrategie
5.3.2 Geschäftsbereichsstrategien
5.3.3 Funktionale Strategien
5.3.4 Wachstumsstrategien
5.3.5 Schrumpfungsstrategien
5.4 Implikationen für das Management
6 Ausblick
Die Arbeit untersucht das Potenzial automatischer Identifikationsverfahren, insbesondere von Barcodes und Transpondertechnologien (RFID), zur Unterstützung und Optimierung des Supply Chain Managements (SCM), um Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen zu erreichen.
3.2.4.4 Verwendete Transpondertypen
Die bereits vorgestellte Norm ISO 18000 definiert sechs verschiedene Frequenzbereiche, die für RFID benutzt werden können (in der norminternen Reihenfolge):
Die drei Frequenzen in der linken Spalte dieser Auflistung finden derzeit am häufigsten Anwendung, die anderen werden lediglich in einigen Spezialfällen eingesetzt. Eine Übersicht liefert Tabelle 5.
Transponder mit einer Frequenz unter 135 KHz werden beispielsweise für Wegfahrsperren, bei Zutrittskontrollen oder in der Tieridentifikation eingesetzt. Der Bereich von 13,56 MHz wird seit neuestem in Skigebieten für das Ticketing oder im Dokumentenmanagement verwendet, ist aber die klassische Frequenz für die Produktidentifikation, während mit 2,45 bzw. 5,8 GHz z.B. eine Mehrweggebindelogistik oder Mautsysteme realisiert werden. Einen Vergleich passiver Systeme bietet die folgende Tabelle 6.
1 Einleitung: Diese Einleitung umreißt das Ziel der Arbeit, die automatische Identifikation von Gütern zur Unterstützung effizienter Supply-Chain-Prozesse zu untersuchen.
2 Supply Chain Management: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen und Herausforderungen des SCM, einschließlich relevanter Konzepte wie ECR, CRM und dem Bullwhip-Effekt.
3 Intelligente Identifikationsverfahren: Hier werden technische Verfahren wie Barcodes und RFID sowie deren Einsatzgebiete und Problematiken, etwa Datenschutz und Kosten, detailliert analysiert.
4 Der Einfluss von intelligenten Identifikationsverfahren auf das SCM: Dieses Kapitel verknüpft die Identifikationstechnologien mit logistischen Prozessen wie Beschaffung, Produktion und Distribution und diskutiert deren praktischen Nutzen.
5 Strategisches Management und intelligente Identifikationsverfahren: Die Arbeit überträgt Methoden des strategischen Managements auf die Entscheidung zur Einführung von RFID-Systemen in Unternehmen.
6 Ausblick: Der Ausblick resümiert die Potenziale und Risiken der RFID-Technologie und skizziert deren zukünftige Entwicklung im Kontext logistischer Prozesse.
Supply Chain Management, SCM, RFID, Transponder, Barcode, automatische Identifikation, Auto-ID, Datensicherheit, Datenschutz, Effizienzsteigerung, Logistik, Prozessoptimierung, strategisches Management, Stückkosten, Supply Chain Collaboration.
Die Arbeit analysiert, wie automatische Identifikationstechnologien, insbesondere RFID, zur Optimierung von Logistikprozessen im Rahmen des Supply Chain Managements beitragen können.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des SCM, die technische Funktionsweise von Auto-ID-Verfahren, die betriebswirtschaftliche Implementierung sowie die ethischen und rechtlichen Aspekte von Datenschutz.
Das Ziel ist es, den Nutzen und die Herausforderungen beim Einsatz intelligenter Identifikationssysteme aufzuzeigen und einen Leitfaden für deren strategische Implementierung in Unternehmen zu bieten.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, der Auswertung von Fallstudien sowie der Anwendung strategischer Managementinstrumente (z. B. Portfolio-Analyse, Wertketten-Konzept).
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Identifikationstechnologien, deren Einfluss auf SCM-Kernprozesse (Beschaffung, Produktion, Distribution) sowie die strategische Bewertung dieser technologischen Einführung.
Schlüsselbegriffe sind Supply Chain Management, RFID, automatische Identifikation (Auto-ID), Effizienz, Datenschutz und strategische Unternehmensführung.
Die Metro-Gruppe dient im Kapitel 3.2.4.5 als praktisches Beispiel für einen "Future Store", um den RFID-Einsatz im Einzelhandel und die damit verbundenen Kunden- und Prozessvorteile zu veranschaulichen.
Der Autor diskutiert kritisch die Risiken der lückenlosen Überwachung von Personen und Waren, schlägt jedoch technische Lösungswege vor und ordnet die Gefahr im Kontext realistischer Anwendbarkeit ein.
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