Bachelorarbeit, 2013
67 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung und Problemstellung
1.1 Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
2 Wertstromperspektive
2.1 Die Wertstrommethode
2.2 Wertstromanalyse
2.2.1 Verschwendung
2.2.2 Symbole zur Beschreibung des Wertstroms
2.3 Fallstudie: Anwendung der Wertstrommethode am Beispiel der Firma Bernd Münstermann GmbH & Co. KG
2.3.1 Vorstellung des Unternehmens
2.3.2 Produktauswahl - Produktfamilienbildung
2.4 Aufnahme des Ist-Zustandes
2.4.1 Produktionsplanung- und Steuerung
2.4.2 Wareneingang – Lager und Magazin
2.4.3 Fertigungsbereich - Lasern
2.4.4 Fertigungsbereich – Sägen
2.4.5 Fertigungsbereich – Kanten
2.4.6 Fertigungsbereich – Schweißen & Montage
2.4.7 Fertigungsbereich – Lackieren
2.5 Darstellung der Wertstromaufnahme
3 Wertstrommethode
3.1 Vom Ist zum Soll - Das Wertstromdesign
3.2 Verbesserungspotenziale
3.3 Umsetzungsplan für den Soll-Zustand
4 Erstellung des Soll-Zustandes
4.1 Schwachstellen im Fertigungsprozess
4.2 Wertstromdesign
4.2.1 Definition von Lösungsansätzen
4.2.2 Strategischer Soll-Zustand
4.2.3 Umsetzung des Soll-Zustands mit Hilfe des Maßnahmenkataloges
5 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, das methodische Vorgehen der Wertstromanalyse und des Wertstromdesigns im Kontext des Sondermaschinenbaus detailliert zu beschreiben und anhand einer praktischen Fallstudie bei der Firma Bernd Münstermann GmbH & Co. KG anzuwenden, um Fertigungsprozesse effizienter und flexibler zu gestalten.
2.4 Aufnahme des Ist-Zustandes
Um den Ist-Zustand des Fertigungsprozess für die Filteranlage AU41577 festzustellen, wurden die Produktionsprozesse in der Fertigungsstätte an mehreren Tagen beobachtet und aufgenommen. Anders als bei einem Serienprodukt konnte die Aufnahme des Wertstroms nicht in einem Schnelldurchgang durchzogen werden. Die Komplexität der Anlage sowie die lange Konstruktions– und Fertigungszeit (i. d. R. fünf bis sechs Wochen) war ein wesentlicher Grund dafür. Bei der Aufnahme der Informationen wurden alle relevanten Zeiten sowie Bestände neu erhoben. Die Untersuchungsbereiche waren die Fertigungsbereiche Wareneingang, Lasern, Kanten, Sägen, Schweißen & Montage, Lackieren sowie die anschließende versandfertige Bereitstellung. Der Schwerpunkt bei der Erfassung der Zeiten wurde bei den Bearbeitungszeiten, Rüstzeiten, Nebenzeiten, Wertschöpfungszeiten und den Materialbeständen gelegt. Die ermittelten Daten wurden zum einem aus dem ERP-System gezogen und zum Teil durch Befragung der Mitarbeiter eingeholt. Eine Erfassung der Zyklus- und Durchlaufzeiten war aufgrund der nicht erfassbaren Liegezeiten, nicht möglich.
1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Herausforderungen im modernen Maschinenbau durch Globalisierung und den steigenden Preisdruck, was die Notwendigkeit wertschöpfungsorientierter Prozesse begründet.
2 Wertstromperspektive: Es werden die theoretischen Grundlagen der Wertstrommethode und -analyse sowie die spezifischen Bedingungen der Bernd Münstermann GmbH & Co. KG als Fallstudie dargelegt.
3 Wertstrommethode: Dieses Kapitel beschreibt die Gestaltungsrichtlinien für ein effektives Wertstromdesign und die Planung der Prozessumsetzung.
4 Erstellung des Soll-Zustandes: Hier werden die identifizierten Schwachstellen analysiert, Lösungsansätze definiert und ein konkreter Soll-Zustand zur Optimierung der Fertigung entworfen.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und bewertet die Praxistauglichkeit der Wertstrommethode für den Sondermaschinen- und Anlagenbau.
Wertstromanalyse, Wertstromdesign, Fertigungsprozesse, Verschwendung, Lean Management, KANBAN, Durchlaufzeit, Schrittmacherprozess, 5-S-Methode, Sondermaschinenbau, Prozessoptimierung, Materialfluss, Informationsfluss, Bestandsmanagement, Wertschöpfung
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung von Fertigungsprozessen im Sondermaschinenbau mittels der Wertstrommethode, um Effizienz und Flexibilität zu steigern.
Zentrale Themen sind die Ist-Analyse von Produktionsabläufen, die Identifizierung und Eliminierung von Verschwendung sowie die Erstellung eines Soll-Konzeptes mittels Wertstromdesign.
Das Hauptziel ist es, einen Leitfaden zur Anwendung der Wertstrommethode zu erstellen, der dazu dient, Durchlaufzeiten und Bestände zu reduzieren sowie die Transparenz in der Produktion zu erhöhen.
Die Arbeit basiert primär auf der Wertstromanalyse und dem Wertstromdesign nach der Lean-Management-Philosophie (Toyota Produktionssystem), ergänzt durch eine praktische Fallstudie.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Aufnahme des Ist-Zustandes bei der Firma Bernd Münstermann, die Analyse von Schwachstellen in verschiedenen Fertigungsbereichen und die Ableitung von Maßnahmen zur Soll-Gestaltung.
Wesentliche Begriffe sind Wertstromanalyse, Lean Management, Verschwendung, Durchlaufzeit, KANBAN, 5-S-Methode und Schrittmacherprozess.
Sie deutet auf einen instabilen Produktionsfluss hin, der ständige manuelle Eingriffe erfordert und somit zu Verzögerungen in der Auftragsabwicklung führt.
Es führt zu einer signifikanten Entlastung der Mitarbeiter bei der Verwaltung von C-Teilen und reduziert die Kosten für Logistik und Lagerhaltung um ca. 24 %.
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