Bachelorarbeit, 2015
109 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung & Aufbau der Arbeit
2 Das Genre Science Fiction
2.1 Was ist ein Genre?
2.2 Die Geschichte des Science Fiction Films
2.3 Handlung
2.3.1 Typische Inhalte und Handlungsmotive
2.3.2 Das Novum
2.3.3 Typische Figuren
2.4 Erzählstrukturen
2.4.1 Naturalisierung & diegetische Verfremdung
2.5 Weitere Stilmittel
2.5.1 Optik / Design
2.5.2 Special Effects
2.5.3 Akustik / Musik
2.6 Vermischung mit anderen Genres
2.7 Science Fiction als fiktional-ästhetischer Modus
3 Analyse: STID und Science Fiction
3.1 Star Trek Into Darkness im Spiegel der Presse
3.1.1 Positive Kritiken
3.1.2 Negative Kritiken
3.1.3 Résumé der Kritiken
3.2 Analyse der Handlung
3.2.1 Inhalt in Kurzform
3.2.2 Sequenzprotokoll
3.3 Analyse der Erzählform und Struktur
3.4 Science Fiction Elemente in STID
3.4.1 Novum und Handlungsmotive
3.4.2 Typische Figuren
3.4.3 Formale & diegetische Verfremdung bzw. Naturalisierung
3.4.4 Audiovisuelle Stilmittel
4 Das Star Trek Franchise
4.1 Kurze Geschichte und Entwicklung
4.1.1 Serien
4.1.2 Kinofilme
4.2 Typische Leitmotive und Elemente
4.2.1 Utopie / Dystopie
4.2.2 Der Auszug ins Unbekannte
4.2.3 Moralische Dilemmas & aktueller Bezug
4.2.4 Starke Naturalisierung
4.2.5 Vermischung mit anderen Genres
5 Interpretation: STID und das Franchise
5.1 STID: Mischverhältnis Utopie / Dystopie
5.2 STID: Der Auszug ins Unbekannte
5.3 STID: Moral & aktueller Bezug
5.4 STID: Naturalisierung
5.5 STID: Vermischung mit anderen Genres
5.6 Zusammenfassung des Kapitels
6 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Filmgenre Science Fiction durch die Analyse filmtheoretischer Merkmale und wendet diese auf den Spielfilm "Star Trek Into Darkness" an, um dessen Genre-Zugehörigkeit und Einordnung in das Star Trek-Franchise zu bestimmen.
2.3.1 Typische Inhalte und Handlungsmotive
SF Filme zeigen oft eine Welt, in der typisch menschliche Eigenschaften wie Emotion, Instinkt oder Intuition mit Technologie und Wissenschaft kollidieren. Dies geschieht metaphorisch oder direkt. Oft werden beide Seiten von den verschiedenen Figuren repräsentiert: Während der menschliche Protagonist meist die Emotion, das Menschliche symbolisiert, stehen Aliens, Roboter, Computer usw. für das Kühle, Logische, Technische und die Produkte der Wissenschaft. In einigen Fällen findet man beide Eigenschaften auch innerhalb ein und derselben Figur.
Der Konflikt Rationalität gegen Emotion ist z.B. ein zentrales Thema der Figuren Kirk und Spock im Star Trek Universum. Kirk als der intuitiv handelnde, abenteuerlustige Held, Spock meist als der kühle, logische Berater und Mitstreiter. Der Konflikt zeigt sich sogar innerhalb der Figur Spock, welche als Halb-Vulkanier eine menschliche und vulkanische Seite hat, die innerhalb seiner selbst miteinander kämpfen.
Ein ganz typischer Handlungsstrang, besonders zu Zeiten der Invasionsfilme in den 50er Jahren war folgender: Die technisch weit überlegenen aber scheinbar emotionslosen Außerirdischen greifen die Erde an; die betont emotional dargestellten Menschen verfallen in Panik und/oder hastigen Aktionismus; beherzte Gegenschläge werden unternommen die allesamt scheitern; kurz bevor die Menschheit von den Aliens endgültig besiegt wird findet der Held, oft per Zufall eine Möglichkeit oder einen Trick, die Angreifer zu vernichten. Ein klassisches Beispiel dafür ist der Film „Earth vs. The Flying Saucers“ (1956). Es finden sich auch aktuellere Beispiele wie z.B. „Independence Day“ (1996), in dem die Menschen in letzter Sekunde einen Computervirus in das Mutterschiff der Alien-Invasoren einspeisen können. In „The War Of The Worlds“ (1953) und dem Remake von 2005 spielt sich die Handlung ähnlich ab. Hier werden die Aliens nicht von den Menschen, sondern von der Biosphäre der Erde selbst, in Form von Mikroorganismen besiegt.
1 Einleitung & Aufbau der Arbeit: Diese Einleitung skizziert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Genre Science Fiction und formuliert die Absicht, den Film "Star Trek Into Darkness" filmtheoretisch zu untersuchen.
2 Das Genre Science Fiction: Dieses Kapitel definiert das Genre Science Fiction, beleuchtet seine historische Entwicklung und identifiziert zentrale Handlungsmotive, Figurenkonstellationen und Stilmittel.
3 Analyse: STID und Science Fiction: Dieser Abschnitt analysiert den Film "Star Trek Into Darkness" anhand der zuvor erarbeiteten Genremerkmale und betrachtet kritisch das Echo in der Presse.
4 Das Star Trek Franchise: Hier werden Geschichte, Entwicklung sowie die typischen Leitmotive und Elemente des "Star Trek"-Universums detailliert dargestellt.
5 Interpretation: STID und das Franchise: In diesem Kapitel wird der Film "Star Trek Into Darkness" mit dem "Star Trek"-Franchise abgeglichen, um zu prüfen, inwieweit er sich in die Tradition des Franchises einfügt.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass der Film alle wesentlichen Science Fiction-Elemente aufweist, diese jedoch stark komprimiert präsentiert.
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Die Arbeit untersucht das Filmgenre Science Fiction und analysiert dessen zentrale Charakteristika, um den Spielfilm "Star Trek Into Darkness" filmtheoretisch einzuordnen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Definition des Genres, die Identifikation von Handlungsmotiven wie Utopie und Dystopie sowie die Analyse formaler Aspekte wie Setdesign und Spezialeffekte.
Das Ziel ist es, zu klären, in welchem Maße "Star Trek Into Darkness" als klassisches Science Fiction-Werk betrachtet werden kann und wie der Film sich in das bestehende "Star Trek"-Franchise einfügt.
Der Autor nutzt eine filmtheoretische und analytische Methode, kombiniert mit Sequenzprotokollen und einer selbst entwickelten Quantifizierung von Actionelementen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Genres und eine detaillierte praktische Filmanalyse des Beispiels "Star Trek Into Darkness" sowie des "Star Trek"-Franchises.
Wichtige Begriffe sind Science Fiction, Naturalisierung, diegetische Verfremdung, Novum, Star Trek-Franchise und filmische Erzählstrukturen.
Der Autor stellt fest, dass die Kritik an der hohen Actiondichte berechtigt ist, entkräftet aber den Vorwurf, der Film habe keine Verbindung mehr zum "Star Trek"-Geist.
Der Actionwert ist ein vom Autor entwickeltes Messinstrument, das die zeitgewichtete Intensität von Actionszenen innerhalb der Filmsequenzen quantifizierbar macht.
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