Bachelorarbeit, 2014
51 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung mittelalterlicher Städte und untersucht dabei insbesondere die Planungsprinzipien, Vorbilder und archäologischen Befunde. Die Arbeit analysiert die verschiedenen Definitionsansätze des Stadtbegriffs im Mittelalter, die sich von baulichen Erscheinungsformen über die Rechtsordnung bis hin zu bevölkerungsstatistischen Auswertungen und Wirtschaftlichkeit erstrecken. Darüber hinaus beleuchtet die Arbeit die historischen Entwicklungen, die zur Entstehung von Städten im Mittelalter geführt haben, und setzt diese in den Kontext der römischen und vorrömischen Siedlungsstrukturen.
Die Einleitung liefert eine Einführung in die Thematik und diskutiert unterschiedliche Definitionsansätze für den Stadtbegriff im Mittelalter. Sie beleuchtet die historischen Ursprünge des städtischen Lebens und zeichnet die Entwicklung von den römischen Städten bis hin zu den mittelalterlichen Siedlungsformen nach. Das zweite Kapitel behandelt die Gründung einer Stadt im Mittelalter und analysiert die relevanten Faktoren wie Vorbilder, Organisation, topographische Gegebenheiten und Planungsprinzipien. Das dritte Kapitel widmet sich der Untersuchung archäologischer Funde und Befunde in den Beispielstädten Freiburg, Lübeck und München. Diese Untersuchung liefert wichtige Erkenntnisse über die konkrete Stadtentwicklung und die Umsetzung der Planungsprinzipien.
Mittelalterliche Stadt, Stadtgründung, Planungsprinzipien, Vorbilder, archäologische Befunde, Topographie, Siedlungsgeschichte, Freiburg, Lübeck, München, Stadtbegriff, Recht, Wirtschaft, Bevölkerung.
Eine mittelalterliche Stadt definierte sich über bauliche Merkmale (Mauern), eine eigene Rechtsordnung („Stadtluft macht frei“) und ihre wirtschaftliche Funktion.
Mauern hatten sowohl eine militärische Verteidigungsfunktion als auch eine rechtliche Bedeutung, da sie den städtischen Rechtsraum vom Umland abgrenzten.
Leibeigene konnten nach einem Aufenthalt von „Jahr und Tag“ in der Stadt ihre Freiheit erlangen, was Städte für die Landbevölkerung attraktiv machte.
Die Arbeit analysiert die Gründung und Entwicklung von Freiburg, Lübeck und München anhand archäologischer Befunde.
Entscheidend waren die naturräumliche Lage (Flüsse, Berge), die Wirtschaftstopographie (Handelswege) und die Sozialtopographie.
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