Masterarbeit, 2015
110 Seiten
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Grundlegendes zur Mitarbeitermotivation
2.1 Definition Motivation
2.2 Abgrenzung extrinsische versus intrinsische Motivation
2.3 Ausgewählte Inhaltstheorien
2.3.1 Bedürfnispyramide von Maslow
2.3.2 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
2.4 Ausgewählte Prozesstheorien
2.4.1 Theorie von Vroom
2.4.2 Erwartungs-Wert-Modell von Porter und Lawler
3. Kritische Bewertung klassischer und traditioneller Führungsstile im Hinblick auf die Mitarbeitermotivation
3.1 Definition Führungsstil
3.2 Traditionelle Führungsstile nach Max Weber
3.2.1 Patriarchalischer Führungsstil
3.2.2 Charismatischer Führungsstil
3.2.3 Autokratischer Führungsstil
3.2.4 Bürokratischer Führungsstil
3.3 Klassische Führungsstile nach Kurt Lewin
3.3.1 Autoritärer Führungsstil
3.3.2 Kooperativer Führungsstil
3.3.3 Situativer Führungsstil
3.3.4 Laissez-faire-Führungsstil
4. Ausgewählte Führungstechniken als Umsetzung zu Führungsstilen
4.1 Management by Exception
4.2 Management by Delegation
4.3 Management by Objectives
4.4 Management by Results
4.5 Management by Systems
5. Mögliche Führungsmodelle und ausgewählte Motivationsinstrumente der Praxis zur Umsetzung der Führungsstile
5.1 Mögliche Führungsmodelle
5.1.1 Harzburger Modell
5.1.2 Kontingenzmodell von Fiedler
5.2 Ausgewählte Anreize
5.2.1 Materielle Anreize
5.2.2 Immaterielle Anreize
6. Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Master-Thesis untersucht kritisch, wie unterschiedliche Führungsstile die Mitarbeitermotivation beeinflussen und welche Rolle dabei moderne Führungstechniken und Motivationsinstrumente spielen. Ziel ist es, ein Grundverständnis für die Wechselwirkungen zwischen Führungsverhalten und der Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern zu schaffen sowie praxisorientierte Ansätze aufzuzeigen.
3.2.1 Patriarchalischer Führungsstil
Die traditionellen Führungsstile (autokratischer, patriarchalischer, charismatischer und bürokratischer) zeichnen sich durch eine typologisierende Betrachtungsweise aus, beschreiben bipolar angeordnete Eigenschaften und Verhaltensweisen von Führungskräften und gehen auf die idealtypischen Formen der Herrschaft von Max Weber zurück (Eigenschaftsansatz). Weber fragte sich: Warum lassen sich Menschen beherrschen? Er erkannte drei Gründe und formulierte dazu drei Formen der Herrschaft. Die Führungsstile unterscheiden sich durch eine Art des Führungsvollzugs, durch die Art der Führung und seiner Organisationsformen und die unterschiedliche Rechtfertigung der Existenz ihres Führers. Die Mitarbeiter wurden hier stets als Befehlsempfänger und ausführende Organe gesehen.
Bei einer Führungskraft zeichnet sich ein patriarchalischer Führungsstil durch eine von Autorität gekennzeichnete Person aus. Den Respekt hat sich diese Person durch jahrelange Berufserfahrung und einem großen und angehäuften Wissen verdient. Heutzutage finden wir diesen Führungsstil in vielen Kleinbetrieben, die noch familiär geführt werden, wieder. Die Führungskraft leitet, das heißt sie sich um das Wohl der Arbeitnehmer, auch privat, einsetzt und sich seinen Mitarbeitern gegenüber verpflichtet fühlt. Meist wird ein traditionsreiches Familienunternehmen von einem Patriarchen geleitet, der sich dem Wohl einzelner Mitarbeiter und dem Unternehmen verpflichtet fühlt. Im Gegensatz erwartet diese von ihnen Gehorsam, Loyalität, Dankbarkeit und Treue. Sie übernimmt oft die gesamte Verantwortung für alle Bereiche in der Organisation. Ihren Machtanspruch begründet sie auf einen vorhandenen Alters-, Reife- Wissens- und auch Erfahrungsvorsprung. Konkurrenz sieht dieser Führungsstil nicht vor, wird aber auch von der betroffenen Person nicht geduldet. Von motivierten Mitarbeitern ist hier eher nicht zu sprechen, oft resignieren die Mitarbeiter, das auch mit einer inneren Kündigung zu vergleichen ist, oder kündigen.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Mitarbeitermotivation im Mittelstand und erläutert die Zielsetzung sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.
2. Grundlegendes zur Mitarbeitermotivation: Führt in die Begriffsdefinitionen ein und analysiert wesentliche Motivationsmodelle wie die Bedürfnispyramide nach Maslow und das Erwartungs-Wert-Modell von Vroom.
3. Kritische Bewertung klassischer und traditioneller Führungsstile im Hinblick auf die Mitarbeitermotivation: Untersucht traditionelle Herrschaftsformen (Weber) und klassische Konzepte (Lewin) in ihrem Bezug zum Führungsverhalten.
4. Ausgewählte Führungstechniken als Umsetzung zu Führungsstilen: Analysiert operative Methoden wie Management by Exception oder Management by Objectives als praktische Führungsinstrumente.
5. Mögliche Führungsmodelle und ausgewählte Motivationsinstrumente der Praxis zur Umsetzung der Führungsstile: Bewertet spezifische Modelle wie das Harzburger Modell sowie Anreizsysteme und deren Auswirkungen auf die Leistungsbereitschaft.
6. Schlussbetrachtung und Ausblick: Fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert die zukünftige Bedeutung der Mitarbeiterführung unter Berücksichtigung von Digitalisierung und Personalentwicklung.
Mitarbeitermotivation, Führungsstil, Führungskraft, Management by Objectives, Management by Exception, Anreizsysteme, Arbeitszufriedenheit, Leistungsbereitschaft, Personalführung, Motivationstheorie, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Personalmanagement, Unternehmenserfolg, Kommunikation.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen verschiedenen Führungsstilen und der Motivation von Mitarbeitern. Sie bewertet dabei sowohl klassische Theorien als auch moderne Führungstechniken.
Zentrale Themen sind die Motivationspsychologie, eine kritische Analyse traditioneller Führungsstile, moderne Managementkonzepte sowie die Gestaltung von Anreizsystemen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Führungskräfte durch den richtigen Einsatz von Führungsstilen und -techniken die Motivation ihrer Mitarbeiter nachhaltig steigern und somit zum Unternehmenserfolg beitragen können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Umfrage, die im Anhang ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Motivationstheorien), eine Analyse von Führungsstilen (nach Weber und Lewin) sowie eine Betrachtung von Führungstechniken und Praxismodellen.
Charakteristische Begriffe sind Mitarbeitermotivation, Führungsstil, Führungstechniken (z.B. MbO, MbE), Leistungsbereitschaft und Anreizgestaltung.
Das Harzburger Modell ist ein bekanntes Führungsmodell, das durch klare Aufgabenbereiche und Delegation von Verantwortung auf Selbständigkeit setzt, wenngleich es auch für seine bürokratische Strenge kritisiert wird.
Beide Anreizformen sind notwendig, wobei materielle Anreize (Gehalt, Boni) eher Unzufriedenheit verhindern und immaterielle Anreize (Anerkennung, Feedback, Führungskultur) wesentlich zur intrinsischen Motivation beitragen.
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