Masterarbeit, 2008
127 Seiten, Note: 2,0
0. Einleitung
1. Modelle für E-Learning - ein Überblick
2. Der Online-Forschungsführer des DIPF
3. Anforderungen des DIPF an eine E-Learning-Umgebung
3.1 Online-Forschungsführer
3.1.1 Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.
3.1.2 Studien- und Forschungsführer Bioinformatik
3.2 Propädeutika Informationskompetenz
3.2.1 FIT Fachinformationstraining für Psychologen und Pädagogen der Universitätsbibliothek Heidelberg
3.2.2 Universitätsbibliothek Tübingen: Elektronische Lernmaterialien
3.2.3 Texas Information Literacy Tutorial (TILT)
3.3 Expertenbefragung
3.4 Kriterienkatalog für eine E-Learning-Umgebung
3.4.1. Forschungsführer
3.4.2. Propädeutikum
4. Das Navigations- und Schulungssystem LOTSE
4.0 Einleitung
4.1 Inhalte
4.2 Das LOTSE-Konzept
4.3 Pflege der Daten und Nutzung des CMS
4.4 Fortsetzung des LOTSE-Projektes als “LOTSE II”
4.5 Kritik an LOTSE
5. Ist LOTSE geeignet, die Anforderungen des DIPF zu erfüllen?
5.1 Forschungsführer
5.2 Propädeutikum
5.3 Zusammenfassung
5.3.1 Forschungsführer
5.3.2 Propädeutikum
5.3.3 Gesamtergebnis der Analyse
6. Resümee
Die Arbeit untersucht, inwieweit das kooperative Navigations- und Schulungssystem LOTSE für den Einsatz am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) geeignet ist, um bestehende E-Learning-Angebote zu ergänzen oder zu ersetzen.
4.2 Das LOTSE-Konzept
Derzeit sind in LOTSE die Fächer Belgien/Luxemburg, Elektrotechnik, Ethnologie/Volkskunde, Geographie, Geschichte, Medizin, Niederlandistik/NL-Studien, Pädagogik, Philosophie, Physik, Psychologie, Slawistik, Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften vertreten. Weiterhin wird eine fachübergreifende Sicht angeboten. Mitwirkende Bibliotheken sind derzeit die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität Berlin (Ethnologie/Volkskunde), die Zentralbibliothek der Wirtschaftswissenschaften in Kiel (Wirtschaftswissenschaften), die Universitäts- und Stadtbibliothek in Köln (Belgien/Luxemburg, Physik, Sozialwissenschaften), die Universitätsbibliothek Dortmund (Geschichte), die Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (Philosophie, geplant: Anglistik), die Universitäts- und Landesbibliothek Münster (Medizin, Pädagogik, Niederlandistik/NL-Studien, Psychologie), die Universitätsbibliothek Bochum (Elektrotechnik, Geographie, Slawistik), die Universitätsbibliothek Leipzig und die Wirtschaftsuniversität Wien. Die beiden letztgenannten Einrichtungen betreuen derzeit kein eigenes Fach, allerdings beabsichtigt die UB Leipzig die Erstellung ihrer SSG-Fächer Kommunikations-/Medienwissenschaft und Publizistik. Daneben arbeiten noch weitere Häuser an der Erstellung von LOTSE mit, wie z.B. die Staatsbibliothek Berlin am Fachgebiet Slawistik. Es werden oben jedoch nur solche Bibliotheken aufgezählt, die auch als LOTSE-Anwender auftreten.
Der LOTSE-Fahrplan geht auf eine Entwicklung der schwedischen Chalmers-Universität zurück. Im dortigen Informationssystem “Into info” werden nach dem Muster eines U-Bahn-Liniennetzplans die Arbeitsschritte auf dem Wege zur Literatur- und Informationsbeschaffung als Stationen auf der Strecke mit dem jeweiligen Informationsziel verzeichnet. Der Liniennetzplan war ursprünglich lediglich für einige naturwissenschaftliche Fächer konzipiert: “Into Info is a system of programs for learning about how to obtain and handle information in engineering, science and medicine efficiently.” Zur Verdeutlichung der Herkunft des LOTSE-Fahrplans sei diese Ausgangsidee hier wiedergegeben.
0. Einleitung: Vorstellung des DIPF als Forschungseinrichtung und Begründung der Notwendigkeit für ein integriertes E-Learning-Angebot.
1. Modelle für E-Learning - ein Überblick: Definition grundlegender Begriffe und Konzepte sowie Diskussion didaktisch-methodischer Ansätze im E-Learning.
2. Der Online-Forschungsführer des DIPF: Detaillierte Betrachtung des aktuellen IST-Zustands des Forschungsführers am DIPF inklusive seiner Suchmöglichkeiten.
3. Anforderungen des DIPF an eine E-Learning-Umgebung: Herleitung von Kriterienkatalogen für Forschungsführer und Propädeutika unter Einbeziehung von Expertenbefragungen.
4. Das Navigations- und Schulungssystem LOTSE: Eingehende Vorstellung der technischen Struktur, des Konzepts und der Inhalte des LOTSE-Systems.
5. Ist LOTSE geeignet, die Anforderungen des DIPF zu erfüllen?: Abgleich des LOTSE-Systems mit den erarbeiteten Kriterien und Auswertung der Ergebnisse.
6. Resümee: Zusammenfassende Bewertung und Fazit hinsichtlich der Empfehlung für einen Einsatz von LOTSE am DIPF.
Informationskompetenz, Navigationssystem, Schulungssystem, E-Learning, Online-Tutorial, LOTSE, DIPF, Fachportal Pädagogik, Kriterienkatalog, Literaturrecherche, Forschungsführer, Propädeutikum, Wissensmanagement, Web-Usability, Blended Learning.
Die Arbeit untersucht die Eignung des E-Learning-Systems LOTSE für eine Implementierung am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF).
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Forschungsführern, der Vermittlung von Informationskompetenz im pädagogischen Fachbereich und der Analyse bestehender E-Learning-Konzepte.
Ziel ist es, festzustellen, ob LOTSE die Anforderungen des DIPF an einen Forschungsführer und ein Propädeutikum erfüllen kann.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse, Best-Practice-Beispielen, Expertenbefragungen am DIPF und einem systematischen Kriterienabgleich.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme der DIPF-Anforderungen, die detaillierte Vorstellung von LOTSE und eine kriteriengestützte Evaluation.
Wichtige Begriffe sind Informationskompetenz, E-Learning, LOTSE, DIPF, Forschungsführer, Propädeutikum und Web-Usability.
LOTSE bietet vorgefertigte Strukturen, die eine Nachnutzung ohne komplette Neuentwicklung ermöglichen und fachübergreifende Inhalte bereitstellen können.
Kritisiert werden unter anderem die fehlende Flexibilität für fachspezifische Anpassungen, die teils unübersichtliche Benutzeroberfläche und die mangelnde Konsistenz in der Informationsaufbereitung.
Es wird empfohlen, LOTSE stärker an die Bedürfnisse von Virtuellen Fachbibliotheken anzupassen und die Nutzerführung durch bessere Suchfunktionen und ein Marketingkonzept zu optimieren.
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