Hausarbeit, 2015
56 Seiten
1. Einleitung
2. Gegenstand des Working Capital und des Managements
3. Cash-Conversion-Cycle-Time
4. Instrumente des Working-Capital-Managements
4.1 Bestandsmanagement zur Optimierung des Working Capital
4.1.1 Bedarfsgerechte Produktion
4.1.1.1 Methoden zur Primärbedarfsermittlung
4.1.1.1.1 Qualitative Prognoseverfahren zur Primärbedarfsermittlung
4.1.1.1.2 Quantitative Prognoseverfahren zur Primärbedarfsermittlung
4.1.1.2 Methoden zur Sekundärbedarfsermittlung
4.1.1.3 Statische Verfahren zur Losgrößenoptimierung
4.1.1.4 Dynamische Verfahren zur Losgrößenoptimierung
4.1.2 Instrumente des Einkaufs
4.1.2.1 Bedarfsbündelung zur Einkaufsoptimierung
4.1.2.2 Single, Dual und Multiple Sourcing zur Kostenoptimierung
4.1.2.3 Just-in-Time-Konzept zur Bestandsreduktion
4.1.2.4 Vendor Managed Inventory
4.2 Forderungsmanagement zur Optimierung des Working Capital
4.2.1 Vertragsgestaltung, Mahnwesen
4.2.2 Factoring zur Optimierung der Forderungen
4.2.2.1 Funktionen des Factoring
4.2.2.2 Kosten des Factoring
4.2.2.3 Arten des Factoring
4.2.3 Forfaitierung
4.2.4 Asset-Backed-Securities
4.2.4.1 Ablauf einer ABCP-Transaktion
4.2.4.2 Vorteile für das verkaufende Unternehmen
4.3 Verbindlichkeitsmanagement zur Optimierung des Working Capital
5. Einfluss eines effektiv gestalteten WCM auf die Bilanz
5.1 Auswirkungen eines effektiven WCM auf die Eigenkapitalquote
5.2 Einfluss des WCM auf den Economic Value Added
5.2.1 Bestimmung des NOPAT
5.2.2 Bestimmung des NOA
5.3.3 Berechnung des ROCE
5.3.4 Berechnung des WACC
6. Einfluss auf den Free Cashflow
7. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht, welche Optimierungsmöglichkeiten und Einflüsse ein aktiv geführtes Working Capital Management (WCM) auf den Economic Value Added (EVA) sowie den Free Cashflow von Unternehmen hat, um die Kapitalbindung zu reduzieren und die Liquidität zu steigern.
4.1.2.3 Just-in-Time-Konzept zur Bestandsreduktion
Eine weitere gute Möglichkeit zur Reduzierung der Bestände sowie zur Fertigungsdurchlaufzeitverkürzung ist das Just-in-Time-Konzept. Hierbei werden nur so viele Materialen und Teile beschafft und produziert, wie tatsächlich benötigt werden. Es soll das Material in der richtigen Menge und Qualität, zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort vorhanden sein. Durch eine Integration des relevanten Informationsflusses beider Unternehmen fallen die Zwischenlager in der Produktion weg.
Die Einführung eines Just-in-Time-Konzepts ist mit einem hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden, weshalb diese Vorgehensweise nur bei einer langfristigen Lieferantenbeziehung sinnvoll scheint. Weiterhin sollte die Lieferantenzahl reduziert werden und Lieferanten ausgewählt werden, die sich in der Nähe des Produktionsstandortes befinden, um möglichst kurze Lieferzeiten und geringe Transportkosten zu verwirklichen.
Diesen großen Einsparmöglichkeiten stehen allerdings auch Risiken des Just-in-Time-Konzepts gegenüber. Da auf Sicherheitsbestände verzichtet wird, ist eine detaillierte Planung, die mit dem Lieferanten abgestimmt ist, unerlässlich, um laufend die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Außerdem kann durch hohe Bedarfsschwankungen des Nachfragers der Lieferant zu hohen Überstunden oder Sicherheitsbeständen gedrängt werden, wodurch er langfristig in die Insolvenz schlittern könnte.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Liquiditätsreserven nach der Finanzkrise und definiert das Ziel, die Auswirkungen eines aktiven WCM auf EVA und Free Cashflow aufzuzeigen.
2. Gegenstand des Working Capital und des Managements: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Definitionen des Working Capital und betont die Zielsetzung, den Shareholder Value durch eine Senkung der Kapitalbindungsdauer zu steigern.
3. Cash-Conversion-Cycle-Time: Hier wird die CCCT als Kennzahl zur Beurteilung der Kapitalbindungsdauer eingeführt und mittels der Formel DIO + DSO - DPO sowie Branchen- und Größenvergleichen detailliert analysiert.
4. Instrumente des Working-Capital-Managements: Dieses umfangreiche Kapitel behandelt die drei zentralen Hebel des WCM: Bestandsmanagement (Produktions- und Einkaufsinstrumente), Forderungsmanagement (Factoring, Forfaitierung, ABS) und Verbindlichkeitsmanagement.
5. Einfluss eines effektiv gestalteten WCM auf die Bilanz: Es wird dargelegt, wie ein effizientes WCM die Bilanz kürzt, die Eigenkapitalquote verbessert und durch Senkung des betriebsnotwendigen Kapitals positiv auf den EVA wirkt.
6. Einfluss auf den Free Cashflow: Dieses Kapitel zeigt anhand eines praktischen Rechenbeispiels zur Siemens AG, wie sich Veränderungen im Working Capital unmittelbar auf den Free Cashflow auswirken.
7. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit und unterstreicht das enorme Verbesserungspotenzial durch aktives WCM, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen.
Working Capital Management, WCM, Cash-Conversion-Cycle-Time, CCCT, Liquidität, Bestandsmanagement, Forderungsmanagement, Verbindlichkeitsmanagement, Factoring, Forfaitierung, Asset-Backed-Securities, Economic Value Added, EVA, Free Cashflow, Kapitalbindung.
Die Arbeit analysiert, wie ein aktiv geführtes Working Capital Management Unternehmen dabei unterstützen kann, ihre Liquidität zu erhöhen und ihre finanzielle Performance im Hinblick auf den Economic Value Added und den Free Cashflow zu verbessern.
Die zentralen Felder sind das Bestands-, Forderungs- und Verbindlichkeitsmanagement sowie deren Auswirkungen auf die Bilanz und wertorientierte Unternehmenskennzahlen.
Das primäre Ziel ist es, Optimierungsmöglichkeiten für Working-Capital-Positionen aufzuzeigen und deren direkten Einfluss auf den EVA sowie den Free Cashflow nachzuweisen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche und einer praxisorientierten Analyse mittels Kennzahlenrechnung und einem Rechenbeispiel (Siemens AG).
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der CCCT, die Detaillierung der operativen Optimierungsinstrumente (Einkauf, Produktion, Forderungsverkauf) und die theoretische Herleitung der Auswirkungen auf Bilanzkennzahlen und den EVA.
Working Capital Management, Liquidität, Kapitalbindung, Factoring, ABS, EVA, Free Cashflow und Bestandsreduktion.
Die CCCT dient als zentrale Messgröße für die Kapitalbindungsdauer, da sie den Zeitraum vom Zahlungsausgang für Beschaffungen bis zum Zahlungseingang aus Kundenlieferungen exakt abbildet.
Eine Reduzierung des Working Capital setzt gebundene Liquidität frei, was den Free Cashflow einer Periode direkt erhöht, während ein Anstieg des Working Capital den Free Cashflow vermindert.
Der Cross Check dient als Kontrollinstrument, um die Plausibilität der Free-Cashflow-Berechnung für das gewählte Fallbeispiel (Siemens AG) sicherzustellen.
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