Forschungsarbeit, 2015
55 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Gang der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen der innerbetrieblichen Logistik
2.1 Begriffliche Darstellung und Abgrenzung der Begriffe Logistik und Supply Chain Management
2.1.1 Ursprung des Begriffs Logistik
2.1.2 Logistik als isolierte Teilfunktion
2.1.3 Logistik als Schnittstellenfunktion
2.1.4 Logistik als Flussprinzip
2.1.5 Logistik innerhalb der Wertschöpfungskette
2.1.6 Logistik innerhalb des Supply Chain Netzwerk
2.1.7 Abgrenzung Logistik und Supply Chain Management
2.2 Ziele und Aufgaben der Logistik
2.2.1 Ziele der Logistik
2.2.2 Aufgaben der Logistik
2.3 Besonderheiten der innerbetrieblichen Logistik
2.4 Bedeutung der innerbetrieblichen Logistikkette
2.5 Behälter als Besonderheit der innerbetrieblichen Logistik
3. Instrumente zur Ermittlung, Bewertung und Steigerung der Versorgungssicherheit
3.1 Einflussnehmende Parameter
3.1.1 Bestandsaufnahme
3.1.2 Bedarfsermittlung
3.2 Kennzahlen zur Messung der Versorgungssicherheit
3.3 Methoden zur Steigerung der Versorgungssicherheit
3.3.1 Datenerfassung durch vermehrten Technologieeinsatz
3.3.2 Mögliche Beschaffungsstrategien
3.3.3 Mögliche Beschaffungsformen
3.3.4 Standardisierung / Reduzierung Typenvielfalt
3.4 Materialflussanalyse
4. Ableitung praxisorientierte Lösung für Unternehmen
4.1 Entscheidungskriterien
4.2 Entscheidungsmatrix
4.3 Empfehlung an Unternehmen
5. Zusammenfassung
Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Notwendigkeit einer professionellen, elektronischen Verwaltung innerbetrieblicher Transportbehälter aufzuzeigen, um die Versorgungssicherheit der Produktion nachhaltig zu steigern. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie durch ausgewählte logistische Instrumente und Strategien – insbesondere unter Berücksichtigung von Transportbehältern als Querschnittsaufgabe – Prozessabläufe optimiert, Transparenz geschaffen und Wettbewerbsvorteile durch minimierte Risiken erzielt werden können.
2.5 Behälter als Besonderheit der innerbetrieblichen Logistik
Für einen reibungslosen Materialfluss zwischen den Produktionsabteilungen eines Unternehmens haben innerbetriebliche Transportbehälter eine zentrale Rolle, die leider häufig unterschätzt wird. Je komplexer die Strukturen eines Unternehmens, desto komplexer wird auch die Verwaltung von innerbetrieblichen Transportbehältern. Außerdem muss eine immer größere Vielfalt an Behältern verwaltet werden, da Kundenwünsche berücksichtigt werden müssen, aber auch eine optimale Platzauslastung erreicht werden soll, um kostensparend lagern und transportieren zu können. Die Lieferkette mit innerbetrieblichen Transportbehältern darf nicht abreißen, da es sonst zu Zeitverzögerungen im innerbetrieblichen Materialfluss kommt, die sich wiederum negativ auf die Lieferzeit und somit auf den Logistikservice und letztendlich auf die Logistikleistung auswirken. Der Transport von Werkstoffen, Halbfabrikaten und Enderzeugnissen, kann nur erfolgen, wenn auch die richtigen Behälter, in der richtigen Menge, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort sind. Fehlen innerbetriebliche Transportbehälter können Fertigungsaufträge gar nicht oder nur mit erheblichen Verzögerungen ausgeliefert werden. Die Zeitspanne zwischen der Kundenerwartungszeit und der tatsächlichen Durchlaufzeit vom Bestelleingang des Kunden bis zur Auslieferung an den Kunden wird vergrößert, was sich negativ auf die Logistikleistung auswirkt.
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung des Supply Chain Managements und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit im Kontext der innerbetrieblichen Logistik.
2. Theoretische Grundlagen der innerbetrieblichen Logistik: Erläutert die historischen Entwicklungsstufen, Zielsetzungen sowie die Bedeutung der Logistikkette und die Rolle von Transportbehältern als integraler Bestandteil der Unternehmenslogistik.
3. Instrumente zur Ermittlung, Bewertung und Steigerung der Versorgungssicherheit: Analysiert operative Methoden wie Bestandsaufnahmen, Bedarfsermittlung, den Einsatz von Kennzahlen sowie Ansätze zur Prozessoptimierung und Standardisierung.
4. Ableitung praxisorientierte Lösung für Unternehmen: Überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf ein mittelständisches Szenario und leitet konkrete Schritte zur Einführung eines Behältermanagements mittels ERP-Systemen ab.
5. Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung der Intralogistik zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit.
Innerbetriebliche Logistik, Transportbehälter, Versorgungssicherheit, Materialfluss, Supply Chain Management, Produktionslogistik, Beschaffungsstrategien, Bestandsmanagement, Materialflussanalyse, Intralogistik, Standardisierung, ERP-System, Logistikerfolg, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessoptimierung.
Die Arbeit thematisiert die Optimierung der innerbetrieblichen Logistik, speziell den effizienten Einsatz und die Verwaltung von Transportbehältern zur Steigerung der Versorgungssicherheit.
Die Schwerpunkte liegen auf logistischen Prozessen, der Wahl geeigneter Beschaffungsstrategien sowie der Bedeutung von Datentransparenz durch moderne IT-Unterstützung.
Das Ziel ist es, Lösungsansätze für Unternehmen zu entwickeln, um durch eine strukturierte Verwaltung der Transportbehälter Engpässe zu vermeiden und Durchlaufzeiten zu verkürzen.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse zur Theorie der Logistik werden Instrumente wie die Materialflussanalyse und die Entscheidungsmatrix genutzt, um praxisorientierte Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Der Hauptteil behandelt theoretische Fundamente, Kennzahlen zur Messung der Versorgungssicherheit sowie konkrete Methoden der Datenerfassung und der Beschaffung.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Intralogistik, Materialfluss, Supply Chain Management und Bestandsmanagement geprägt.
Ohne eine eindeutige Identifizierung (Codierung) sind Bestände intransparent, was eine planbare Bedarfsermittlung verhindert und die Versorgungssicherheit in der Produktion gefährdet.
Die Vorratsbeschaffung setzt auf Pufferbestände zur Risikominimierung bei höheren Lagerkosten, während die produktsynchrone Just-in-Time-Beschaffung auf eine nahezu bestandslose Produktion mit hoher Koordination abzielt.
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