Masterarbeit, 2013
120 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Motivation der Arbeit
1.2. Ziel der Arbeit
1.3. Vorgehensweise und Gang der Arbeit
1.4. Abgrenzungen
1.4.1. Innovation
1.4.2. Gebäudehülle der Zukunft
2. Grundlagen
2.1. Markt
2.1.1. Marktformen
2.1.2. Abgrenzung des relevanten Marktes
2.1.3. Marktgröße
2.1.4. Lebenszyklus eines Marktes
2.1.4.1. Produktsicht
2.1.5. Wachstumsmärkte
2.1.6. Stagnierende und schrumpfende Märkte
2.1.7. Eintritt in einen neuen Markt
2.1.7.1. Markteintritt im engeren Sinne
2.1.7.2. Markteintritt im weiteren Sinne (Markteintrittszeitpunkt)
2.1.7.3. Markteintrittsformen
2.1.8. Wirtschaftswissenschaftliche Theorie der Markteintrittsbarrieren
2.1.8.1. Definitionen nach Bain
2.1.8.2. Definition nach Stigler
2.1.8.3. Erläuterung der Definition
2.1.8.4. Markteintritts- und Marktaustrittsbarrieren im weiteren Sinne
2.2. Werkzeuge
2.2.1. PESTEL
2.2.2. SWOT
2.2.3. Porter Five – Forces
3. Untersuchung
3.1. Vorstellung des Untersuchungsgegenstandes vakutex – Elementfassade
3.1.1. Staatliche Restriktionen
3.1.2. Materialien
3.2. Marktpotenzial von vakutex – Elementfassaden
3.2.1. Wohnungsbau
3.2.2. Nichtwohnungsbau
3.3. Marktselektion für vakutex
3.3.1. Ökonomischer Vorteil von vakutex
3.3.1.1. Vergleich der Nettogrundfläche
3.3.1.2. Berechnung am Beispiel vakutex
3.3.1.3. Zusammenfassung ökonomischer Vorteil und Ausblick
3.3.1.4. Schlussfolgerungen ökonomischer Vorteil
3.3.2. Die Verdichtung urbaner Räume
3.3.2.1. Urbanisierungsgrad (relativ)
3.3.2.2. Urbanisierungsgrad (absolut)
3.3.2.3. Flächenbedarf
3.3.2.4. Schlussfolgerung Verdichtung urbaner Räume
3.3.3. Auswahlverfahren potenzieller Städte in Deutschland und weltweit
3.4. Marktanalyse
3.4.1. PESTEL
3.4.1.1. PESTEL für vakutex in Deutschland
3.4.1.2. Auswertung der PESTEL Analyse
3.4.1.3. Ergebnis der PESTEL Auswertung
3.4.2. SWOT Analyse
3.4.3. Vorbetrachtungen zu Wettbewerbskräfte nach Porter für vakutex
3.4.3.1. Abgrenzung Branche
3.4.3.2. Abgrenzung von vakutex in der Wertschöpfungskette
3.4.4. Analyse der Wettbewerbskräfte nach Porter (5 - Forces)
3.4.4.1. Verhandlungsstärke der Lieferanten (Suppliers)
3.4.4.2. Rivalität unter den bestehenden Anbietern (Competition)
3.4.4.3. Verhandlungsmacht der Nachfrager (Customers)
3.4.4.4. Bedrohung durch neue Konkurrenten (New entrants)
3.4.4.5. Bedrohung durch Ersatzprodukte (Substitutes)
3.4.5. Auswertung der Wettbewerbskräfte
4. Schlussbetrachtung
4.1. Zusammenfassung
4.2. Ausblick (erste Schritte)
4.3. Ausblick (Zukunftsszenario)
Die Arbeit untersucht die Markteintrittsbarrieren für die innovative, hochgedämmte Textilbetonfassade „vakutex“. Ziel ist es, durch eine umfassende Marktanalyse – unter Einbeziehung ökonomischer, politischer und technischer Faktoren – Chancen, Risiken sowie die strategischen Eintrittsbedingungen für dieses neue Bauprodukt in Deutschland und international zu identifizieren.
1.1. Motivation der Arbeit
Der weltweit zunehmende Energiebedarf und der massiv ansteigende Verbrauch von Rohstoffen sind Motivation und Ausgangspunkt der Arbeit. Durch die exponentiell ansteigende Weltbevölkerung steigt der Primärenergieverbrauch massiv an und immer größere Mengen an CO2 werden ausgestoßen. Das beschleunigt den anthropogenen Klimawandel massiv.
Wie in Abbildung 1 gezeigt, sind 40 % des gesamten Primärenergieverbrauchs (Hegger, 2008 S. 38) die als Nutzenergie durch die Gebäude verbraucht werden. Hier stecken erhebliche Einsparpotenziale. Der Baustoff Zement hatte im Jahr 2005 einen Anteil von 4,2 % am weltweiten CO2-Ausstoß, das Material Beton trägt den Hauptanteil der CO2 - Emissionen im Bauwesen. (Marland, et al., 2010) Verglichen mit anderen Materialien weist Beton jedoch eine gute ökologische Sachbilanz auf, negativ wirken sind jedoch die großen Mengen aus, die verbaut werden. Seit 1950 waren es in Deutschland ca. 3,6 Mrd. m³, (Hegger, 2008) davon befindet sich der Großteil immer noch „gespeichert“ in den bestehenden Gebäuden. Diese „gespeicherte“ Energie gilt es in zukünftigen Gebäuden zu reduzieren.
1. Einleitung: Diese Einleitung begründet die Relevanz der Arbeit durch den steigenden Energiebedarf und die Rolle des Bausektors beim Klimawandel, definiert das Ziel der Untersuchung zu „vakutex“ und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2. Grundlagen: In diesem Kapitel werden theoretische Marktmodelle sowie Analysewerkzeuge wie PESTEL, SWOT und die fünf Wettbewerbskräfte nach Porter erarbeitet, die als Fundament für die Untersuchung dienen.
3. Untersuchung: Hier findet die praktische Anwendung der Modelle auf den Untersuchungsgegenstand „vakutex“ statt, wobei Marktpotenziale analysiert, Marktselektionen vorgenommen und Wettbewerbskräfte detailliert bewertet werden.
4. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, bewertet die Markteintrittsbarrieren für „vakutex“ und gibt einen Ausblick auf notwendige erste Schritte sowie ein mögliches Zukunftsszenario für die Technologie.
vakutex, Textilbeton, Markteintrittsbarrieren, Gebäudehülle, Energieeffizienz, Fassadentechnologie, PESTEL-Analyse, SWOT-Analyse, Porter Five-Forces, Urbanisierung, Immobilienwirtschaft, Innovationsmanagement, Flächengewinn, Nachhaltiges Bauen, Bauinvestitionen.
Die Arbeit analysiert die Markteintrittsbarrieren für „vakutex“, ein innovatives, hochgedämmtes Fassadenelement aus Textilbeton, im Kontext der deutschen Bauwirtschaft und globaler urbaner Trends.
Die Arbeit verknüpft betriebswirtschaftliche Marktanalysen mit bautechnischen Innovationen, ökologischen Anforderungen an Gebäudehüllen und strategischen Aspekten des Markteintritts für neue Bauprodukte.
Das Hauptziel ist das Herausarbeiten der Barrieren für den Markteintritt von „vakutex“, um auf Basis der Analyse Empfehlungen für eine Markteintrittsstrategie abzuleiten.
Zur Untersuchung wurden etablierte strategische Managementinstrumente genutzt, darunter die PESTEL-Analyse zur Makroumwelt-Betrachtung, die SWOT-Analyse zur Chancen-Risiko-Bewertung und das Fünf-Kräfte-Modell nach Porter zur Analyse des Wettbewerbsumfeldes.
Der Hauptteil widmet sich der Vorstellung der „vakutex“-Technologie, der Analyse des Marktpotenzials, der Marktselektion für bestimmte urbane Räume sowie einer detaillierten Marktanalyse unter Einbeziehung der Wettbewerbskräfte.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Textilbeton, Markteintrittsbarrieren, Gebäudehülle der Zukunft, Energieeffizienz, Flächengewinn und strategisches Management.
Aufgrund der extrem schlanken Bauweise von nur 11 cm ermöglicht „vakutex“ einen Flächengewinn, der in hochpreisigen, verdichteten urbanen Lagen für Investoren ökonomisch besonders attraktiv ist.
Staatliche Anforderungen, wie die EnEV, wirken einerseits als Treiber für energieeffiziente Lösungen, stellen aber gleichzeitig durch notwendige, aufwändige bauaufsichtliche Zulassungen erhebliche Eintrittsbarrieren dar.
Frankfurt dient als repräsentativer deutscher Standort, an dem die Anwendung der Kriterien wie Büromieten, BIP und Hochhausbau-Trends exemplarisch zeigt, welche Bedingungen für einen erfolgreichen Markteintritt in Deutschland erforderlich sind.
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