Examensarbeit, 2014
115 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Rechenschwierigkeit und Rechenstörung
2.1 formal orientierender Natur
2.1.1 Definition Weltgesundheitsorganisation
2.1.1.1 Kritische Auseinandersetzung mit der Weltgesundheitsorganisation
2.2 Inhaltlich orientierender Natur
2.2.1 Ursachen und Einflussfelder
2.2.2 Ursachenfelder
2.2.2.1 Persönlichkeitsstruktur des Kindes
2.2.2.2 Familie und sozialer Hintergrund
2.2.2.3 Schulische Einflüsse
2.3 Fallbeispiele
2.3.1 Fallbeispiel Eva
2.3.2 Fallbeispiel Paula
2.3.3 Fallbeispiel Marc
2.4 Spezifische Rechensituation
2.4.1 Eva
2.4.2 Paula
2.4.3 Marc
2.5 Langfristige Auswirkungen der Rechenschwierigkeiten
2.5.1 Eva
2.5.2 Paula
2.5.3 Marc
2.6 Mögliche Ursachen für die Rechenschwäche
3. Medien und Bildung: Fernsehkonsum und Schulleistungen
3.1 Populäre Meinungen zum Fernsehkonsum
3.1.1 Neue Intelligenz: "Warum wir durch Computerspiele und TV klüger werden?"
3.1.2 Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft
3.1.3 Weitere populäre Meinungen und Bemerkungen
3.2 Bangladeschs Sesamstraße: Sisimpur
3.3 Empirische Untersuchungen zum Zusammenhang von TV-Konsum und Schulleistung
3.3.1 JIM-Studie
3.3.2 KIM-Studie
3.3.3 Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen
3.3.4 Zwischenbemerkung
4. Empirische Studie
4.1 Vorstellung und Untersuchung
4.1.1 Datenerhebung
4.2 Datenaufbereitung
4.2.1 Fernsehdauer
4.2.2 Inhalt des Fernsehkonsums
4.2.3 Freizeitgestaltung
4.3 Explorative Analyse der Daten
4.3.1 Hierarchische Analyse
4.3.2 Tabellarische Analyse
4.4 Datenauswertung
4.5 Dateninterpretation
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Fernsehkonsum und den Mathematikleistungen von Schülerinnen und Schülern. Ziel ist es zu ergründen, ob ein exzessiver Medienkonsum eine Rechenschwäche begünstigen kann und welche Rolle außerschulische Faktoren bei der Entwicklung mathematischer Kompetenzen spielen.
2.1.1 Definition der Weltgesundheitsorganisation
Rechenschwäche, auch Rechenstörung genannt, wird oft mit dem Begriff Dyskalkulie gleichgesetzt. Mediziner und Neuropsychologen orientieren sich an der Diskrepanz-Definition der Weltgesundheitsorganisation. Die Rechenschwäche wird in der „Internationalen Klassifikation psychischer Störung – ICD-10“ als Rechenstörung unter dem Punkt F 81.2 – Rechenstörung wie folgt definiert:
„Diese Störung besteht in einer umschriebenen Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten, wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- und Integralrechnung benötigt werden.“
Die Beurteilung und Festlegung der Rechenstörung wird durch einen standardisierten Einzeltest festgelegt. Dabei ist wichtig zu beachten, dass Rechenschwierigkeiten nicht auf Defizite des Sehvermögens, Hörvermögens und neurologische Störungen zurückzuführen sind. Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation haben gezeigt, dass betroffene Kinder keine Auffälligkeiten bei akustischen und verbalen Wahrnehmungen an den Tag legen. Die visuellräumliche Wahrnehmung und die Fähigkeiten der optischen Wahrnehmung sind hingegen beeinträchtigt. Laut der Klassifizierung können Rechenschwierigkeiten in sechs verschiedenen Arten auftreten.
1. Einleitung: Hinführung zum Thema des Einflusses von Medien auf schulische Leistungen und Begründung der Relevanz für den Mathematikunterricht.
2. Rechenschwierigkeit und Rechenstörung: Theoretische Auseinandersetzung mit Definitionen, Ursachen und Fallbeispielen zur Rechenschwäche.
3. Medien und Bildung: Fernsehkonsum und Schulleistungen: Analyse populärer Meinungen und wissenschaftlicher Studien über die Auswirkungen des Fernsehens auf Kinder.
4. Empirische Studie: Darstellung einer selbst durchgeführten Untersuchung an Sechstklässlern hinsichtlich ihres Fernsehverhaltens und ihrer Mathematikleistungen.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Diskussion des Einflusses von Medien auf die schulische Entwicklung.
Rechenschwäche, Dyskalkulie, Fernsehkonsum, Mediennutzung, Schulleistung, Mathematikunterricht, JIM-Studie, KIM-Studie, Bildungsforschung, Sozialer Hintergrund, Intelligenz, Rechenstörung, Kognitive Entwicklung, Empirische Untersuchung, Digitale Medien.
Die Arbeit untersucht den möglichen Zusammenhang zwischen dem Fernsehkonsum von Kindern und deren Leistungen im Fach Mathematik.
Die Themen umfassen die Definition von Rechenstörungen, Ursachen für Rechenschwächen, die wissenschaftliche Debatte um Fernsehkonsum sowie eine empirische Untersuchung zum Medienverhalten von Sechstklässlern.
Ziel ist es zu klären, ob ein hoher Fernsehkonsum und damit verbundene Faktoren negative Auswirkungen auf die mathematischen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern haben.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer eigenen quantitativen Umfrage, die mittels explorativer Analyse (hierarchisch und tabellarisch) ausgewertet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung zu Rechenstörungen, eine Analyse zur Medienbildung sowie die Durchführung und Auswertung einer empirischen Studie.
Wichtige Begriffe sind Rechenschwäche, Dyskalkulie, Fernsehkonsum, Schulleistung und Medienbildung.
Die Autorin betont, dass familiäre Umstände, wie das sozioökonomische Milieu oder der Umgang mit Bildung, die Entwicklung von Rechenschwierigkeiten in einem System von Wechselwirkungen verstärken oder abfedern können.
Die "Sesamstraße" (bzw. das Projekt "Sisimpur") dient als Gegenbeispiel zu kritischen Stimmen, um aufzuzeigen, wie Fernsehen gezielt als Bildungsmedium genutzt werden kann, um grundlegende Fertigkeiten bei Kindern zu fördern.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

