Masterarbeit, 2014
107 Seiten, Note: 1,7
1. Vorwort
2. Klimawandel
2.1 Die globale Erwärmung
2.1.1 Der Treibhauseffekt
2.2 Auswirkungen des Klimawandels
2.2.1 Schäden
2.2.2 Positive Effekte des Klimawandels
2.3 Strategien gegen Klimawandel
2.3.1 Vermeidung
2.3.2 Anpassung
2.3.3 Ignorieren
2.4 Das Kyoto-Protokoll als internationaler Leitfaden zur Klimapolitik
2.4.1 Inhalte des Kyoto-Protokolls
2.4.2 Ziele des Kyoto-Protokolls
3. Umweltoptimum und umweltpolitische Instrumente
3.1 Marktversagen
3.2 Optimale Umweltbelastung
3.3 Instrumente
3.3.1 Umweltauflagen
3.3.2 Umweltabgaben
3.3.3 Umweltzertifikate
3.3.3.1 Konzeption
3.3.3.2 Freie Vergabe
3.3.3.3 Versteigerung
3.3.3.4 Staatlicher Festpreis
3.3.3.5 Räumlicher Gestaltungsbereich
3.4 Beurteilung der umweltpolitischen Instrumente
3.4.1 Die ökologische Treffsicherheit
3.4.2 Die ökonomische Effizienz
3.4.3 Akzeptanz bei Bürgern
3.4.4 Politik und Verwaltung
4. Ausgestaltung des praktischen Zertifikatshandels
4.1 Beteiligte Akteure im Emissionshandel
4.2 Umsetzungsphasen des Emissionshandels
4.3 Allokation der Zertifikate
4.3.1 Nationale Zuteilungspläne bis 2012
4.3.2 Zuteilungsverfahren ab 2013
4.4 Ausnahmeregelungen des Emissionshandelssystems
4.5 Der Handel mit Emissionszertifikaten
4.6 Preisliche Entwicklung der Zertifikate
5. Preisverfall der Emissionszertifikate als aktuelles Problem
5.1 Gründe für den Preisverfall der Emissionszertifikate
5.2 Standpunkte einzelner Interessenverbände zum Preisverfall der Emissionszertifikate
5.2.1 Standpunkte der Wissenschaft
5.2.2 Standpunkte der Wirtschaft
5.2.3 Standpunkte der Politik
5.2.4 Standpunkt der Umweltverbände
6. Ausblick und Fazit
Die Arbeit untersucht den europäischen Emissionshandel als zentrales Instrument der Klimapolitik und analysiert kritisch dessen Ausgestaltung, Funktionsweise sowie die aktuellen Herausforderungen, insbesondere den Preisverfall der Zertifikate. Im Fokus steht dabei die ökonomische Effizienz und ökologische Treffsicherheit dieses marktgestützten Lösungsansatzes.
2.1.1 Der Treibhauseffekt
Nach Meinung der Wissenschaft ist es unausweichlich, dass eine Erderwärmung von 2°C durch den Ausstoß der Treibhausgase bleibende, nicht zu reparierende Schäden und kaum zu beherrschende Folgen für den Menschen und die Natur hat. Zu den Treibhausgasen gehören die strahlungswirksamen Gase Wasserdampf, Kohlen(stoff)dioxid (CO2), Ozon (O3), Distickstoff (N2O) und Methan (CH4), die sich in unserer Atmosphäre befinden und zur Erwärmung des Bodens beitragen.
Der Treibhauseffekt ist an sich nicht klimaschädlich, sondern er ist ein ganz natürlicher Prozess. Die Gase Wasserdampf, CO2 und CH4 sind von Natur aus schon immer in unserer Atmosphäre vorhanden. Das wichtigste Treibhausgas für den Treibhauseffekt ist Wasserdampf, gefolgt von dem Gas CO2 und den Gasen CH4, O3 und Lachgas. Die beiden in der Atmosphäre am häufigsten vorkommenden Gase Stickstoff mit 78 % und Sauerstoff mit 21 % haben fast keinen Einfluss auf den Treibhauseffekt.
Die Sonne ist verantwortlich für das Klima auf der Erde. Sie strahlt Energie in Form von kurzwelligen Strahlen aus. Die kurzwelligen Strahlen befinden sich im sichtbaren oder angrenzenden Bereich, wie z. B. das ultraviolette Licht. Ca. 1/3 der ausgestrahlten Energie wird direkt von der Obergrenze der Erdatmosphäre reflektiert. Die anderen 2/3 werden in geringem Maße durch die Atmosphäre und durch die Erdoberfläche aufgesogen. Um mit den Strahlungen der Sonne im Gleichgewicht zu bleiben, strahlt die Erde langwellige Strahlen wie Infrarotstrahlung zurück ins Weltall. Die langwelligen Strahlen der Erde kommen zustande, weil die Erde viel kälter ist als die Sonne. Die Strahlen werden von der Atmosphäre und den Wolken absorbiert und an die Erde zurückgestrahlt und erhöhen somit die Temperatur der Luft. Dies ist der sogenannte Treibhauseffekt.
1. Vorwort: Dieses Kapitel führt in die Problematik des Klimawandels, seine Ursachen und die grundlegenden politischen Lösungsansätze wie das Kyoto-Protokoll ein.
2. Klimawandel: Hier werden die Ursachen der globalen Erwärmung, der Treibhauseffekt, die vielfältigen ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen sowie Strategien zur Vermeidung und Anpassung detailliert erläutert.
3. Umweltoptimum und umweltpolitische Instrumente: Dieses Kapitel behandelt theoretische Grundlagen des Marktversagens und vergleicht verschiedene umweltpolitische Instrumente hinsichtlich ihrer Wirksamkeit.
4. Ausgestaltung des praktischen Zertifikatshandels: Es wird die praktische Umsetzung des Emissionshandels in Europa, die beteiligten Akteure und die verschiedenen Zuteilungs- und Handelsmechanismen beschrieben.
5. Preisverfall der Emissionszertifikate als aktuelles Problem: Dieses Kapitel analysiert die Ursachen des Preisverfalls von Zertifikaten und beleuchtet die unterschiedlichen Positionen von Interessenverbänden zu diesem Problem.
6. Ausblick und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der bisherigen Erfolge und Misserfolge des Emissionshandelssystems sowie einem Ausblick auf zukünftige notwendige Reformen.
Klimawandel, Treibhauseffekt, Emissionshandel, Zertifikate, Kyoto-Protokoll, Umweltökonomie, Marktversagen, CO2-Emissionen, EU ETS, Nachhaltigkeit, Klimapolitik, Preisverfall, CDM, Carbon Leakage, Energiewende.
Die Masterthesis befasst sich mit der Wirksamkeit des europäischen Emissionshandelssystems (EU ETS) als Mittel zur Erreichung internationaler Klimaschutzziele.
Die Arbeit behandelt die wissenschaftlichen Hintergründe des Klimawandels, ökonomische Theorien zu umweltpolitischen Instrumenten und die praktische Implementierung des Zertifikatshandels in Europa.
Das Ziel ist die Darstellung und kritische Würdigung des Emissionshandels, insbesondere im Hinblick auf dessen Problematik bei der Preisbildung und die Herausforderungen durch den aktuellen Preisverfall.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung der regulatorischen Rahmenbedingungen sowie der ökonomischen Zusammenhänge des europäischen Emissionshandels.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung umweltökonomischer Instrumente, die detaillierte Beschreibung des EU-Emissionshandelssystems und eine kritische Analyse der Preisentwicklung sowie der Standpunkte relevanter Akteure.
Zentrale Begriffe sind Emissionshandel, Treibhauseffekt, CO2-Zertifikate, Umweltökonomie, EU ETS und Klimaschutz.
Ein zu niedriger Zertifikatspreis schafft für Unternehmen keine Anreize, in klimafreundliche Technologien zu investieren, wodurch das übergeordnete Ziel der Emissionsminderung gefährdet wird.
CDM-Projekte erlauben es Industrieländern, in Schwellenländern in Klimaschutzprojekte zu investieren und diese auf ihre eigenen Emissionsziele anzurechnen, was jedoch durch das Auftreten von "Scheinprojekten" in die Kritik geraten ist.
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